Musik und Massenmedien erscheinen in der modernen Welt fast wie Synonyme. Radio, Fernsehen und die modernen Tonträger erreichen Millionen von Zuhörern und Zuschauern, wodurch sich, in Zusammenarbeit mit den großen Medienfirmen, der Bekanntheitsgrad zahlreicher Sänger und Bands massiv erhöht hat. Die Produktion von Compact Discs hat sich zu einer Industrie entwickelt, die von der großen Nachfrage der Musikfreunde profitiert. Denn der gesamte Musikbestand aus allen Zeiten, ist praktisch für jedermann und jederzeit verfügbar geworden. Nirgendwo sonst ist die Symbiose zwischen Musik und Kommerz enger als im Mediengeschäft. Unter den zahlreichen Songs, die in diesem riesigen Gefüge der Medienlandschaft entstehen, zeigt sich überdies ein Phänomen, welches Songs in ihrem Erfolg würdigt. Es ist das Phänomen des Hits. Der Hit ist im subjektiven Sinne meist eine Art Ohrwurm, ein persönlicher Favorit in der Musikwelt. Doch darüber hinaus hören wir täglich im Radio eine Vielzahl von Musiktiteln, die als Hits bezeichnet werden, allerdings würden wir diese keinesfalls alle als unsere Favoriten betiteln, und trotzdem wird dieser Begriff so zahlreich verwendet. Es muss also ein anderes Phänomen hinter dem Hit-Begriff stecken, als das des persönlichen Favoriten. Deshalb sollte die Frage gestellt werden, wie ein Song zum Hit wird, wann er also die Bezeichnung „Hit“ verdient. Zu diesem Zweck beschäftigt sich die hier vorgelegte Arbeit mit den Produktions- und Marketingprozessen von Songs.
Inhaltsverzeichnis
- Musik, Musik, Musik...
- Zum Begriff des Hits.
- Die Publikumsköder..
- Vom Musikvideo zum Image..
- Der Masse gerecht nach Schema X.
- Mythen in Musikwelten
- Der Reiz des Neuen........
- Eckdaten eines Stars.
- Der Werdegang eines Hits exemplifiziert .
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert das Phänomen des Musik-Hits. Sie beleuchtet die Produktions- und Vermarktungsprozesse von Songs, die zu ihrem Erfolg beitragen. Die Arbeit untersucht, wie Songs zu Hits werden, welche Faktoren entscheidend sind und wie der Begriff "Hit" in der Musiklandschaft definiert wird.
- Die Rolle der Medien und der Kulturindustrie bei der Entstehung von Hits
- Der Einfluss von Charts und Marktforschung auf die Musikproduktion
- Die Bedeutung von Image und Marketing für den Erfolg eines Songs
- Die Relevanz von musikalischen Innovationen und Trends
- Das Verhältnis zwischen Musik und Konsum in der heutigen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
1. Musik, Musik, Musik...
Das Kapitel beleuchtet die allgegenwärtige Präsenz von Musik in der heutigen Gesellschaft und die wachsende Bedeutung der Musikproduktion in der Kulturindustrie.
2. Zum Begriff des Hits
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Definition des Begriffs "Hit" und seiner Entstehung im Kontext der Entwicklung der Musikindustrie und der Medienlandschaft.
3. Die Publikumsköder
Das Kapitel analysiert, wie kommerzielle Veranstalter im Rundfunk und Fernsehen Unterhaltungsprogramme einsetzen, um Publikum zu ködern und das Konsumverhalten anzuregen.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird ein Song zum Hit?
Ein Hit entsteht durch eine Symbiose aus musikalischen „Publikumsködern“, gezieltem Marketing, Medienpräsenz (Radio/TV) und der Schaffung eines markanten Images.
Was ist ein „Ohrwurm“?
Ein subjektiv als eingängig empfundener Song, der sich im Gedächtnis festsetzt. In der Industrie wird dies durch Wiederholungen und einfache Melodiestrukturen (Schema X) forciert.
Welche Rolle spielen Musikvideos heute?
Musikvideos sind essenziell für den Aufbau des Künstler-Images und dienen als visueller Verstärker für die Vermarktung in sozialen Medien und im Fernsehen.
Was versteht man unter „Kulturindustrie“?
Ein Begriff für die kommerzielle Produktion von Kulturprodukten (wie Hits), die nach industriellen Standards gefertigt werden, um eine breite Masse zu erreichen.
Warum ist Innovation in der Musik wichtig?
Der „Reiz des Neuen“ ist oft der Auslöser für einen Hit, da er sich vom Einheitsbrei abhebt, bevor er selbst wieder zum Standard in den Charts wird.
- Arbeit zitieren
- Nadine Müller (Autor:in), 2002, Wie wird ein Song zum Hit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87851