Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorwort/ Problemstellung
3. Sprechflüssigkeit/ Sprechunflüssigkeit
3.1. Was ist Sprechflüssigkeit?
3.2. Normale Sprechunflüssigkeit beim Spracherwerb des Kindes
3.3. Normale Sprechunflüssigkeit vs Stottern
4. Stottern als Störung des Redeflusses
4.1. Definition/ Symptomatik des Stotterns
4.2. Verlauf/ Entwicklungsprozess des Stotterns
4.3. Zwiespalt: Eingreifen oder Abwarten
4.4. Therapiemöglichkeiten: Direkte vs Indirekte Methode
5. Poltern als Störung des Redeflusses
5.1. Definition/ Symptomatik
5.2. Auffälligkeiten im Rahmen der Sprachentwicklung
5.3. Therapiemöglichkeiten
6. Mutismus
6.1. Definition
6.2. Psychische Konstitution bei Mutisten
6.3. Therapiemöglichkeiten
7. Logophobie (Sprechangst)
7.1. Defintion
7.2. Abgrenzung der Sprechangst zu anderen Ängsten
8. Fazit
9. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Ich verfasse diese Hausarbeit im Rahmen des Seminars „Normaler und gestörter Spracherwerb des Kindes“ und werde im Folgenden das Thema „Störungen der Redefähigkeit/ des Redeflusses: Stottern, Poltern, Mutismus, Logophobie“ behandeln.
Ich habe mich für diese Thematik entschieden, da ich als angehende Grundschullehrerin möglicherweise öfters mit betroffenen Kindern zu tun haben werde und daher Hintergrundwissen über diese Problematik für wichtig halte.
Im Folgenden werde ich zunächst ein kurzes Vorwort bezüglich der Problemstellung auf diesem Gebiet schreiben, bevor ich dann ausführlich auf die einzelnen Redestörungen eingehe. Dem Phänomen Stottern soll dabei die meiste Aufmerksamkeit gewidmet werden, da es eine der bekanntesten und weit verbreitetsten Redestörungen darstellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorwort/ Problemstellung
3. Sprechflüssigkeit/ Sprechunflüssigkeit
3.1. Was ist Sprechflüssigkeit?
3.2. Normale Sprechunflüssigkeit beim Spracherwerb des Kindes
3.3. Normale Sprechunflüssigkeit vs Stottern
4. Stottern als Störung des Redeflusses
4.1. Definition/ Symptomatik des Stotterns
4.2. Verlauf/ Entwicklungsprozess des Stotterns
4.3. Zwiespalt: Eingreifen oder Abwarten
4.4. Therapiemöglichkeiten: Direkte vs Indirekte Methode
5. Poltern als Störung des Redeflusses
5.1. Definition/ Symptomatik
5.2. Auffälligkeiten im Rahmen der Sprachentwicklung
5.3. Therapiemöglichkeiten
6. Mutismus
6.1. Definition
6.2. Psychische Konstitution bei Mutisten
6.3. Therapiemöglichkeiten
7. Logophobie (Sprechangst)
7.1. Defintion
7.2. Abgrenzung der Sprechangst zu anderen Ängsten
8. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das komplexe Feld der Redestörungen, um angehenden Pädagogen grundlegendes Hintergrundwissen für den Umgang mit betroffenen Kindern zu vermitteln und diagnostische sowie therapeutische Ansätze zu beleuchten.
- Differenzierung zwischen normaler Sprechunflüssigkeit und pathologischen Störungen.
- Detaillierte Analyse des Stotterns, einschließlich seiner Entwicklung und Therapiemöglichkeiten.
- Untersuchung des Polterns und seiner Ausprägungen auf verschiedenen Sprachebenen.
- Klinische Einordnung und Behandlung von Mutismus.
- Erörterung der Logophobie (Sprechangst) und ihrer Abgrenzung zu anderen Ängsten.
Auszug aus dem Buch
4.1. Definition/ Symptomatik des Stotterns
Scheinbar gibt es keine allgemein akzeptierte Definition mit hinreichendem Erklärungswert. Es gilt der Grundsatz: Jedes Stottern ist anders, denn das Problemfeld ist verwirrend komplex (vgl. Grohnfeld 1992, S.5).
In der Regel wird jedoch zwischen zwei Grundformen des Stotterns unterschieden, dem klonischen und dem tonischen Stottern. Ersteres umfasst Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern, während das tonische Stottern das Pressen und Dehnen von Lauten bei meist verkrampfter Sprechmuskulatur umschreibt. Die Symptomatik kann auch kombiniert vorkommen und wird dann, je nach der überwiegenden Form, als klonisch-tonisches oder tonisch-klonisches Stottern bezeichnet (vgl. Braun zit. nach Grohnfeld 1992, S.140).
Nach Starkweather (1987, S.13 zit. nach Baumgartner/ Füssenich 1999, S.180) weiß eine Person die stottert zwar was sie sagen will, überschreitet dabei aber deutlich die Zeitspanne, die man normalerweise zur Produktion einer Äußerung erwarten kann. Wichtig ist, dass diese zeitweiligen Unterbrechungen des Redeflusses unfreiwillig sind und mit dem Gefühl des Konrollverlustes über das Sprechen verbunden sein können (vgl. Perkins et al. 1991; Onslow 1996 zit. nach Baumgartner/ Füssenich 1999, S.180).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in das Thema der Redestörungen und Begründung der Themenwahl aus Sicht einer angehenden Lehrkraft.
2. Vorwort/ Problemstellung: Klärung des Begriffs Redestörungen und Hinweis auf die Komplexität der differentialdiagnostischen Abgrenzung.
3. Sprechflüssigkeit/ Sprechunflüssigkeit: Definition des Begriffs Sprechflüssigkeit und Abgrenzung zu altersbedingten Unflüssigkeiten bei Kindern.
4. Stottern als Störung des Redeflusses: Detaillierte Betrachtung von Symptomatik, Entwicklungsverlauf und direkten sowie indirekten Therapiemethoden.
5. Poltern als Störung des Redeflusses: Analyse der Symptome und therapeutischen Ansätze bei dieser oft unterschätzten Sprachstörung.
6. Mutismus: Untersuchung der totalen oder selektiven Sprechverweigerung, deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
7. Logophobie (Sprechangst): Definition der Angst vor öffentlichem Sprechen und Einordnung im Kontext anderer sozialer Ängste.
8. Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Komplexität des Themas und die Relevanz des Wissens für den zukünftigen Lehrberuf.
Schlüsselwörter
Stottern, Poltern, Mutismus, Logophobie, Sprechflüssigkeit, Redestörungen, Sprachtherapie, kindliche Sprachentwicklung, Sprechangst, Differentialdiagnose, Sprachheilkunde, Kommunikation, Sprechmuster, Sprachstörung, Pädagogik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt verschiedene Störungen der Redefähigkeit, insbesondere Stottern, Poltern, Mutismus und Logophobie, und setzt diese in den Kontext der kindlichen Sprachentwicklung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Definition und Symptomatik der jeweiligen Störungsbilder, die Abgrenzung zu normalen Entwicklungsprozessen sowie Ansätze für Diagnose und Therapie.
Welche Forschungsfrage wird verfolgt?
Das primäre Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für diese Störungsbilder zu entwickeln, um als Lehrkraft betroffene Kinder besser einschätzen und unterstützen zu können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur und Handbücher der Sprachtherapie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Kapitel zu den vier genannten Störungsformen, wobei jeweils Merkmale, Symptome, diagnostische Schwierigkeiten und therapeutische Interventionsmöglichkeiten diskutiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Stottern, Poltern, Mutismus, Logophobie, Sprechflüssigkeit und Sprachtherapie sind die zentralen Begriffe, die den Inhalt der Arbeit definieren.
Wie unterscheidet sich Stottern von normalen Sprechunflüssigkeiten?
Während normale Unflüssigkeiten entwicklungstypisch bei 2,5- bis 4-jährigen Kindern auftreten, zeichnet sich Stottern durch intensivere Symptome, längere Dauer und häufig ein beginnendes Störungsbewusstsein aus.
Was unterscheidet den totalen vom selektiven Mutismus?
Beim totalen Mutismus verweigert das Kind die Lautsprache in allen Situationen vollständig, während beim selektiven Mutismus die Verweigerung nur gegenüber bestimmten Personen oder in spezifischen Kontexten, wie etwa der Schule, auftritt.
Warum wird Poltern oft nicht korrekt erkannt?
Poltern wird häufig mit einer allgemeinen Sprechschwäche oder bloßer Hast verwechselt, da es oft nicht als spezifische Störung der Gesamtpersönlichkeit wahrgenommen wird.
- Arbeit zitieren
- Alexandra Stoichita (Autor:in), 2004, Störungen der Redefähigkeit: Stottern, Poltern, Mutismus, Logophobie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87197