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Jugendsprache - eine empirische Forschung

Titel: Jugendsprache - eine empirische Forschung

Hausarbeit , 2005 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nina Lamprecht (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit ist eine empirische Forschung zu Thema Jugendsprache.
Zu Beginn dieser Arbeit wird eine Definition des Begriffes Jugendsprache gegeben.
Unter Punkt drei werden drei Hypothesen genannt und erläutert, die in dieser Arbeit untersucht werden.
Im nächsten Schritt wird die Methodik aufgeführt unter der die Untersuchung stattgefunden hat. Unter diesem Aspekt wird die Entwicklung des Fragebogens sowie die Durchführung der Untersuchung beschrieben.
Im fünften Punkt und Hauptteil dieser Arbeit, werden die Auswertung und die Interpretation der Ergebnisse erarbeitet und vorgestellt. Dieser Punkt teilt sich zum besseren Verständnis in vier Unterpunkte: Einstiegsfrage als Anregung, Fragen zu musikalischen Interessen, Fragen zum sprachlichen Verhalten und Fragen zum vorhandenen Wortschatz.
Darauf folgt eine Zusammenfassung und es werden Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Ergebnissen gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendsprache

1.1 Definition

3. Hypothesenformulierung

4. Methodik

4.1 Entwicklung des Fragebogens

4.2 Durchführung der Untersuchung

5. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

5.1 Einstiegsfrage

5.2 Fragen zu musikalischen Interessen

5.3 Fragen zur sprachlichen Kommunikation

5.4 Fragen zum vorhandenen Wortschatz

6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine empirische Untersuchung bei Schülern einer zehnten Klasse am Gymnasium den aktuellen Sprachgebrauch Jugendlicher zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie sich Jugendsprache durch Geschlechterunterschiede, mediale Einflüsse und den Musikgeschmack prägt, wobei die Ergebnisse mit früheren Studien, insbesondere jenen von Helmut Henne, verglichen werden.

  • Empirische Untersuchung der Jugendsprache mittels Fragebogenerhebung
  • Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede im Wortschatz und Ausdrucksverhalten
  • Einfluss von Medien und Musik auf jugendliche Sprachstile und Redewendungen
  • Vergleich heutiger Sprachmuster mit historischen Forschungsdaten
  • Untersuchung von Identitätsbildung und Abgrenzung zur Erwachsenenwelt durch Sprache

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Als Jugendsprache bezeichnet man den Umgangston der Jugend. Jugendliche sprechen anders als Erwachsene und demnach anders als ihre Eltern. Sprachliche Motive hierfür können Abgrenzung und Selbstfindung, Ironie und Bedeutungsverschiebungen, sowie kreatives Verwenden von Zeichen der Popkultur oder Jugendszenen sein. Als Folge davon kommt es zur Anglisierung deutscher Wörter (z.B. phat) oder zur Bildung von Hybridformen. Unter Hybridformen versteht man eingedeutschte Wörter aus anderen Sprachen (z.B. chillen = ausruhen). Außerdem kann man beobachten, dass Wörtern in der Jugendsprache eine neue Bedeutung gegeben wird indem etwas ironisch gemeint ist oder es zu Bedeutungsverschiebungen kommt. So bedeutet der Ausdruck „scharf“ nicht etwa, dass etwas scharf gewürzt ist, sondern dient der Bezeichnung für Sachen oder Gefühle, die sehr gut, außergewöhnlich, oder auch gut aussehend sind. Etwas „vergessen“ bedeutet nicht den Verlust eines Gedankens, sondern bezeichnet etwas, das so schlecht ist, dass man es nicht zu registrieren braucht.

Schlobinski schreibt, dass bei der Ausbildung jugendlicher Sprachstile das Prinzip der Bricolage eine wichtige Rolle spielt. Damit ist gemeint, dass Jugendliche mit sprachlichen Versatzstücken, die unterschiedlicher kultureller Herkunft sein können, etwas Eigenes und Neues zusammenstellen. Es entstehen demnach Wortneuschöpfungen oder auch Neologismen genannt ( z.B. ödig = langweilig)

Viele Ausdrücke aus der Jugendsprache existieren nur 10-20 Jahre und verlaufen sich danach. Einige Begriffe werden aber auch längere Zeit benutzt und sind eine Quelle für den stetigen Sprachwandel. Auch ältere Menschen, z. B. viele Politiker benutzen die „Sprache der Jugend“, um sich ihnen anzupassen wo, es nötig ist und um jünger zu erscheinen. Dieses Verwenden löst jedoch meistens Heiterkeit unter den Jugendlichen aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Hausarbeit erläutert das methodische Vorgehen und die Zielsetzung der empirischen Untersuchung zur Jugendsprache.

2. Jugendsprache: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Definition der Jugendsprache und ihrer Entstehung durch Prinzipien wie Bricolage.

3. Hypothesenformulierung: Es werden drei zentrale Hypothesen aufgestellt, die den Einfluss von Geschlecht, Zeitwandel und Medien auf die Jugendsprache thematisieren.

4. Methodik: Der Abschnitt beschreibt die Konzeption und Durchführung der Befragung von Schülern einer 10. Klasse.

5. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten analysiert, unterteilt in Einstiegsfragen, Musikinteressen, Kommunikation und Wortschatz.

6. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Hypothesenprüfung und zieht ein Fazit zur Funktion der Jugendsprache als Abgrenzungsmechanismus.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Empirische Forschung, Sprachwandel, Geschlechterunterschiede, Wortschatz, Soziolinguistik, Medien, Musikszene, Hip Hop, Identitätsbildung, Neologismen, Abgrenzung, Umgangssprache, Jugendkultur, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der empirischen Erforschung der Jugendsprache durch eine Befragung von Jugendlichen im schulischen Kontext.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Sprachgebrauch im Alltag, dem Einfluss von Musik und Medien sowie geschlechtsspezifischen Differenzen beim Fluchen und bei Kosenamen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Jugendsprache zu untersuchen und zu vergleichen, ob Jugendliche ihr Sprachverhalten bewusst zur Abgrenzung gegenüber Erwachsenen einsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Methode in Form einer halboffenen Fragebogenerhebung in einer 10. Klasse am Gymnasium durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung von Fragen zu Musikpräferenzen, Schimpfwörtern, Begrüßungsformeln, Kosenamen und der Bedeutung bestimmter Schlüsselbegriffe wie „geil“ oder „krass“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Jugendsprache, Sprachwandel, Soziolinguistik, Medien, Identität und Empirie.

Wie unterscheiden sich Jungen und Mädchen laut der Untersuchung im Sprachgebrauch?

Die Untersuchung zeigt, dass Mädchen über einen größeren Wortschatz bei Schimpfwörtern verfügen, während Jungen oft eher zu längeren Spruchformeln bei der Begrüßung neigen.

Welchen Einfluss haben Musik und Medien auf die untersuchten Schüler?

Musik (besonders Hip Hop) und Werbung dienen als zentrale Quellen für neue Wortschöpfungen und aktuelle Redewendungen, die die Jugendlichen in ihren Sprachgebrauch integrieren.

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Details

Titel
Jugendsprache - eine empirische Forschung
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Seminar für deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Pragma- und Soziolinguistik
Note
1,7
Autor
Nina Lamprecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V86278
ISBN (eBook)
9783638016674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendsprache Forschung Pragma- Soziolinguistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Lamprecht (Autor:in), 2005, Jugendsprache - eine empirische Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86278
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Leseprobe aus  19  Seiten
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