Die Arbeit umfasst ein umfangreiches, spezifisches Tourismusmarketingkonzept für den jungen Nationalen GeoPark „Eiszeitland am Oderrand“ im Nordosten von Brandenburg.
Dazu werden zunächst der Begriff Geopark, seine Entwicklung sowie seine positiven Impulse für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der ländlichen Region erläutert. Anschließend wird der Tourismus mit seinen aktuellen Trends und das Reiseland Brandenburg vorgestellt. Das Tourismusmarketingkonzept basiert auf einer Marktanalyse und Zielgruppenbestimmung des Geoparks, die in einer S.W.O.T.-Analyse mündet. Diese bildet die Grundlage für die Formulierung eines ersten Geopark-Leitbildes sowie für Marketingziele und -strategien für die langfristige Steigerung des Bekanntheitsgrades. Abschließend werden umfassende Handlungsempfehlungen für einen Marketing-Mix unter Anwendung typischer Marketinginstrumente gegeben.
Im Ergebnis liegt dem Nationalen GeoPark ein schlüssiges Tourismusmarketingkonzept vor, welches aufzeigt, wie der Geopark durch Öffentlichkeitsarbeit seinen Bekanntheitsgrad regional und überregional steigern kann und mit welchen geotouristischen Angeboten er den Urlaubsaktivitäten eines Freizeit- und Fachpublikums gerecht wird sowie gleichzeitig zur Umweltbildung beiträgt. Außerdem fördert er die Zufriedenheit seiner Besucher durch zielgruppenspezifische Maßnahmen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG
- 1.1 HANDLUNGSBEDARF
- 1.2 ZIELSETZUNG
- 1.3 METHODIK
- 2. GEOPARKS UND DER NATIONALE GEOPARK „EISZEITLAND AM ODERRAND“
- 2.1 DEFINITION GEOPARK
- 2.2 NATIONALE, EUROPÄISCHE UND UNESCO GLOBAL GEOPARKS
- 2.2.1 Geschichtliche Entwicklung der Geoparks
- 2.2.2 Zertifizierungsverfahren für Nationale GeoParks in Deutschland
- 2.2.3 Verteilung und Unterschiede der Nationalen GeoParks
- 2.3 DER NATIONALE GEOPARK „EISZEITLAND AM ODERRAND“
- 2.3.1 Geographische Einordnung
- 2.3.2 Entstehung und Eigenart des Landschaftsraumes
- 2.3.3 Entwicklung des Geoparks
- 2.4 FAZIT FÜR DAS TOURISMUSMARKETINGKONZEPT
- 3. TOURISMUS ZUR FÖRDERUNG DER LÄNDLICHEN ENTWICKLUNG
- 3.1 (GEO-)TOURISMUS ALS MOTOR FÜR DIE LÄNDLICHE ENTWICKLUNG
- 3.1.1 Begriffsbestimmung und Formen des Tourismus
- 3.1.2 Tourismustrends
- 3.1.3 Definition Geotourismus
- 3.2 BEDEUTUNG FÜR DIE LÄNDLICHE ENTWICKLUNG
- 3.3 TOURISMUSLAND BRANDENBURG
- 3.4 MARKETING ALS WICHTIGER BESTANDTEIL VON TOURISMUSKONZEPTEN
- 3.5 INSTRUMENTE DES TOURISMUSMARKETINGS
- 3.5.1 Touristische Produktpolitik
- 3.5.2 Preispolitik
- 3.5.3 Vertriebspolitik
- 3.5.4 Kommunikationspolitik
- 3.6 FAZIT FÜR DAS TOURISMUSMARKETINGKONZEPT
- 4. MARKTANALYSE DER LOKALEN TOURISTISCHEN ANGEBOTE
- 4.1 AKTEURSKONSTELLATION
- 4.1.1 Interessengruppen
- 4.1.2 Organisationsstruktur des Geoparks
- 4.1.3 Vernetzung
- 4.2 LOKALE TOURISMUSANGEBOTE
- 4.2.1 Landmarken
- 4.2.2 Sonstige touristische Anziehungspunkte
- 4.2.3 Sport, Freizeit, Kultur und Wellness
- 4.2.4 Landschaftsraum und geotouristische Angebote
- 4.2.5 Verkehrliche Erschließung
- 4.2.6 Beherbergung
- 4.2.7 Gastronomie
- 4.3 BEREITS VERWENDETE MARKETINGINSTRUMENTE
- 4.3.1 Preisgestaltung
- 4.3.2 Vertrieb
- 4.3.3 Öffentlichkeitsarbeit
- 4.3.4 Bestehende Zielsetzungen und Visionen
- 4.4 ZIELGRUPPENBESTIMMUNG
- 4.4.1 Geotourismus
- 4.4.2 Vorhandene Besuchermagneten
- 4.4.3 Tagesausflugsverkehr aus Berlin/Brandenburg
- 4.4.4 Hoffnungsträger Seniorentourismus
- 4.4.5 Quellmarkt Polen und internationales Publikum
- 4.4.6 Vier Zielgruppen im Geopark-Tourismus
- 4.5 S.W.O.T.-ANALYSE
- 4.6 FAZIT FÜR DAS TOURISMUSMARKETINGKONZEPT
- 5. MARKETINGKONZEPT FÜR DEN GEOPARK „EISZEITLAND AM ODERRAND“
- 5.1 FORMULIERUNG EINES LEITBILDVORSCHLAGES
- 5.1.1 Leitmotto
- 5.1.2 Leitidee
- 5.1.3 Leitziele
- 5.2 MARKETINGZIELE
- 5.2.1 Geopark-Philosophie
- 5.2.2 Geopark-Identität
- 5.2.3 Geopark-Ziele
- 5.3 MARKETINGSTRATEGIE
- 5.3.1 Entwicklungsstrategie
- 5.3.2 Konkurrenzstrategie
- 5.3.3 Besucherstrategie
- 5.3.4 Positionierungsstrategie
- 5.4 GESTALTUNG DER CORPORATE IDENTITY
- 5.4.1 Corporate Design
- 5.4.2 Corporate Behaviour
- 5.4.3 Corporate Kommunikation
- 5.5 ANGEBOTSPLANUNG
- 5.5.1 Allgemeine Handlungsempfehlungen
- 5.5.2 Eiszeitgeologie – Seltenheit und Schönheit „zum Anschauen“
- 5.5.3 Eiszeitliche Erlebnisorte und -experimente im Gelände
- 5.5.4 Eiszeitliche Erlebnisorte „unter Dach“
- 5.5.5 „Steine im täglichen Leben“ - Folgen der Eiszeit
- 5.5.6 Kunst- und kulturhistorische Erlebnisorte - Folgen der Eiszeit
- 5.5.7 Geopark Expeditionen ins Eiszeitland – Faszination Eiszeitgeschichte
- 5.5.8 Eiszeitliche Erlebnispfade – Geologie macht Spaß
- 5.5.9 Geopark-Events
- 5.5.10 Wissenschaftliche Fachkongresse Seminare, Exkursionen
- 5.5.11 Themenkombinationen und Pauschalangebote
- 5.6 PREISGESTALTUNG UND VERTRIEB
- 5.6.1 Preisgestaltung
- 5.6.2 Vertriebsmöglichkeiten
- 5.7 KOMMUNIKATION
- 5.7.1 Öffentlichkeitsarbeit
- 5.7.2 Werbung
- 6. SCHLUSSBETRACHTUNG
- 7. VERZEICHNISSE
- 7.1 QUELLENVERZEICHNIS
- 7.1.1 Literatur
- 7.1.2 Internet
- 7.1.3 Mündliche Mitteilungen/E-Mails
- 7.1.4 Karten und Kartengrundlagen
- 7.1.5 Medien
- 7.2 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
- 7.2.1 Abbildungsverzeichnis
- 7.2.2 Tabellenverzeichnis
- 7.3 ABBKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- 8. ANHANG
- 8.1 LISTE DER MITGLIEDER IM UNESCO GLOBAL GEOPARK NETWORK
- 8.2 GROßSCHUTZGEBIETE IM GEOPARK
- 8.3 MITGLIEDERLISTEN DER ORGANE IM GEOPARK
- 8.3.1 Mitglieder im Sprecherrat
- 8.3.2 Mitglieder des Fachbeirates
- 8.3.3 Mitglieder des Kuratoriums
- 8.3.4 Landmarken und Großakteure
- 8.4 BESTANDSAUFNAHME IM KERNGEBIET
- 8.4.1 Bestand Fahrradwege
- 8.4.2 Bestand Fahrradverleih
- 8.4.3 Badestellen, Freibäder, Freizeitbäder
- 8.4.4 Wassersportangebote
- 8.4.5 Kanutouren in Kombination mit Wandern und Fahrradfahren
- 8.4.6 Reiterhöfe
- 8.4.7 Sonstige Sportarten
- 8.4.8 Museen und Galerien
- 8.4.9 Wellness- und Wohlfühlangebote
- 8.4.10 Campingplätze
- 8.4.11 Pensionen, Hotels
- 8.4.12 Tagungsstätten
- 8.4.13 Cafés
- 8.4.14 Restaurants
- 8.4.15 Erlebnisrestaurants
- 8.5 WERBEAUFSTELLER DES GEOPARKS
- 8.6 SCHILDENTWURF DES GEOPARKS
- 8.7 LISTE REISEBÜROS UND TOURISMUSSTELLEN
- 8.7.1 Reisebüros
- 8.7.2 Tourismusstellen
- 8.8 FACHZEITSCHRIFTEN (AUSWAHL)
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel des Marketingkonzepts für den GeoPark „Eiszeitland am Oderrand“?
Das Ziel ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades und die Förderung des nachhaltigen Geotourismus in der Region Brandenburg durch zielgruppenspezifische Angebote und Öffentlichkeitsarbeit.
Was genau ist ein Nationaler GeoPark?
Ein GeoPark ist ein Gebiet mit besonderer geologischer Bedeutung, das durch Schutz, Bildung und nachhaltige Entwicklung die regionale Wirtschaft fördert und das erdgeschichtliche Erbe erlebbar macht.
Welche Zielgruppen spricht der Geotourismus an?
Zu den Zielgruppen gehören naturinteressierte Tagesausflügler, Fachpublikum (Geologen), Schulen zur Umweltbildung sowie Senioren und internationale Gäste aus Polen.
Welche Rolle spielt die S.W.O.T.-Analyse im Konzept?
Die S.W.O.T.-Analyse identifiziert Stärken (einzigartige Eiszeitlandschaft), Schwächen (bekanntheitsgrad), Chancen (Naturtrend) und Risiken (Wettbewerb), um die Marketingstrategie fundiert auszurichten.
Welche geotouristischen Angebote werden empfohlen?
Empfohlen werden Erlebnispfade, geführte „Eiszeit-Expeditionen“, Geopark-Events sowie die Verknüpfung von Geologie mit Kunst und Kultur in der Region.
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- Dipl.-Ing. Anne Behr geb. Pfelling (Author), 2007, Marketingkonzept für Tourismusunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86113