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Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel

Título: Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel

Trabajo Escrito , 2007 , 14 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Vitali Schiemann (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Alle Handelsunternehmen müssen für ihre Waren und Dienstleistungen Preise festlegen. Es werden in der Regel keine einzelnen Preise, sondern ein strukturelles Preisprogramm festgelegt, dass Faktoren wie geografische Nachfrage- und Kostenunterschiede, marktsegmentspezifische Nachfrageintensität, Kaufzeitpunkt usw. berücksichtigt. Das Ergebnis der Gewährung von Rabatten, Preisnachlässen und Verkaufsförderung ist, dass ein Handelsunternehmen selten bei jedem verkauften Stück eines Produkts den gleichen Gewinn erzielt.
Lange Zeit war der Preis das wichtigste Kriterium für die Kaufentscheidung der Nachfrager. In ärmeren Ländern, ärmeren Bevölkerungsschichten und auch bei Massengütern ist das noch immer so. Schon seit langer Zeit wurden jedoch andere, außerpreisliche Faktoren im Kaufverhalten der Kunden immer wichtiger. Trotzdem ist und bleibt der Preis ein sehr wesentliches Element mit großem Einfluss auf Marktanteil und Gewinn eines Handelsunternehmens.
Der Preis bestimmt, in welchem Maße der potenzielle Wertgewinn eines Austauschs zwischen den Kunden und dem Einzelhändler verteilt wird.
Das Produkt mit allen Facetten der angebotenen Leistung und der Preis als geforderte Gegenleistung bilden das Angebot im Marketingmix eines Handelsunternehmens. Der Preis ist das flexibelste Element des Marketingmixes. Im Gegensatz zu Produktmerkmalen und Distributionswegen kann der Preis schnell geändert werden.
Die Preisdifferenzierung als eines der wichtigsten Instrumente der Preispolitik im Marketingmix soll den Inhalt dieser Hausarbeit darstellen. Im Folgenden sollen Ziele der Preisdifferenzierung aufgezählt werden und die Methoden der Kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel benannt und näher erläutert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Preisdifferenzierung

3. Typen der Preisdifferenzierung im Überblick

3.1. Preisdifferenzierung ersten Grades

3.1.1. Individuelle Preisverhandlung

3.1.2. Kundenbestimmtes Pricing

3.2. Preisdifferenzierung zweiten Grades

3.2.1. Mengenbezogene Preisdifferenzierung

3.2.2. Zeitbezogene Preisdifferenzierung

3.2.2.1. Lebenszyklusabhängige Preisdifferenzierung

3.2.2.2. Wochentagbezogene bzw. tageszeitabhängige Preisdifferenzierung

3.2.2.3. Sonderpreisaktionen

3.3. Preisdifferenzierung dritten Grades

3.3.1. Differenzierung in Abhängigkeit personeller Käufermerkmale

3.3.2. Differenzierung in Abhängigkeit räumlicher Käufermerkmale

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel, um aufzuzeigen, wie Handelsunternehmen durch gezielte Preisgestaltung ihre Gewinne maximieren und die Kundenbindung stärken können. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Identifikation und Erläuterung der verschiedenen Grade der Preisdifferenzierung sowie deren Anwendbarkeit im stationären Handel.

  • Methoden der Preisdifferenzierung ersten, zweiten und dritten Grades
  • Einfluss von Preissensibilität auf das Kaufverhalten
  • Mengen- und zeitbezogene Preisstrategien im Einzelhandel
  • Rechtliche und strategische Aspekte der Kundenbindungsmaßnahmen
  • Bedeutung der Standortattraktivität für die Preisgestaltung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Individuelle Preisverhandlung

Seit Aufhebung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung im Jahre 2001 sowie der Verbreitung des Internets spielen Individualpreise auch im deutschen Einzelhandel eine Rolle. Eine Einschränkung besteht allerdings durch die Preisangabenverordnung, die zu einer generellen Preisauszeichnung verpflichtet. Individuelle Preisforderungen im Sinne ausgezeichneter Preise sind im Einzelhandel daher unmöglich. Das Preisetikett müsste sich kundenabhängig verändern. Ausnahmen bilden Sortimentsbereiche wie Kunstgegenstände, Antiquitäten, Blumen/Pflanzen und auch Gebrauchtfahrzeuge. Somit hat der Einzelhändler nur die Möglichkeit Individualpreise durch Rabattgewährung umzusetzen.

Dabei bleibt der ausgezeichnete Preis unverändert, Kunden erhalten eine individuelle Preiskorrektur nach unten. Ziel solcher Individualpreise ist es Kunden zu binden bzw. einen Betriebsstättenwechsel zu verhindern oder neue Kunden zu gewinnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Preispolitik als flexibles Instrument im Marketingmix und führt in die Thematik der Preisdifferenzierung als Mittel zur Gewinnoptimierung ein.

2. Preisdifferenzierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Preisdifferenzierung und beschreibt die Zielsetzung, die Preissensibilität der Nachfrage zu nutzen, um Konsumentenrenten abzuschöpfen.

3. Typen der Preisdifferenzierung im Überblick: Hier werden die verschiedenen Abstufungen der Preisdifferenzierung in drei Kategorien unterteilt und methodisch analysiert.

3.1. Preisdifferenzierung ersten Grades: Dieses Kapitel behandelt die individuelle Preisgestaltung, bei der jedem Kunden ein spezifischer Preis abverlangt wird.

3.2. Preisdifferenzierung zweiten Grades: Es wird die Differenzierung erläutert, bei der Kunden sich selbst durch Mengenwahl oder Zeitpunkt des Kaufs einem Preissegment zuordnen.

3.3. Preisdifferenzierung dritten Grades: Dieses Kapitel beschreibt die Segmentierung anhand von Käufermerkmalen wie Personengruppen oder räumlichen Kriterien.

4. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Anwendbarkeit der verschiedenen Grade der Preisdifferenzierung im Einzelhandel und weist auf die damit verbundenen Chancen und Risiken hin.

Schlüsselwörter

Preisdifferenzierung, Einzelhandel, Preispolitik, Marketingmix, Preissensibilität, Konsumentenrente, Mengenbezogene Preisdifferenzierung, Zeitbezogene Preisdifferenzierung, Sonderpreisaktionen, Kundenbindung, Personelle Preisdifferenzierung, Standortbezogene Preisdifferenzierung, Wettbewerbsvorteil, Gewinnsteigerung, Preisstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung, die Einzelhändler einsetzen können, um ihre Erlöse zu steigern und Kunden strategisch zu binden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unterteilung der Preisdifferenzierung in drei Grade sowie auf spezifischen Instrumenten wie Mengenrabatten, zeitlichen Variationen und zielgruppenspezifischen Preisgestaltungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Methoden der Preisdifferenzierung im Einzelhandel zu benennen, zu erläutern und ihre Wirksamkeit sowie ihre rechtlichen Rahmenbedingungen zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Strukturierung bekannter Preismanagement-Konzepte unter Verwendung einschlägiger Fachliteratur aus der Marketing-Wissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Grade der Preisdifferenzierung: von der individuellen Verhandlung über mengen- und zeitbezogene Ansätze bis hin zur Segmentierung nach Kundenmerkmalen und Standorten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Kernbegriffe sind Preisdifferenzierung, Preissensibilität, Konsumentenrente, Marketingmix und Preisstrategien im Einzelhandel.

Warum spielt die "Zwangssegmentierung" eine wichtige Rolle bei Preisdifferenzierung dritten Grades?

Da Kunden bei dieser Form keine Wahlmöglichkeit bezüglich ihres Preissegments haben, besteht die Gefahr, dass sie sich diskriminiert fühlen, was zu Unzufriedenheit und Abwanderung führen kann.

Wie unterscheidet sich das "Pull-Prinzip" vom "Push-Prinzip" bei der lebenszyklusabhängigen Preisdifferenzierung?

Das Pull-Prinzip reagiert flexibel auf den aktuellen Abverkauf eines Produkts, während das Push-Prinzip auf definierten Zeitabständen basiert, um gezielt Umsatzziele oder Bestandsabbau zu steuern.

Welche Rolle spielt der Standort für die Preisdifferenzierung?

Der Standort beeinflusst die Preiszahlungsbereitschaft der Kunden, etwa durch die örtliche Konkurrenzsituation oder die wahrgenommene Attraktivität des Standorts (z.B. Bahnhöfe oder Flughäfen).

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel
Universidad
University of Applied Sciences Fulda
Curso
Marketing-Management 2
Calificación
1,3
Autor
Vitali Schiemann (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
14
No. de catálogo
V85585
ISBN (Ebook)
9783638015738
Idioma
Alemán
Etiqueta
Methoden Preisdifferenzierung Einzelhandel Marketing-Management
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vitali Schiemann (Autor), 2007, Methoden der kundenbezogenen Preisdifferenzierung im Einzelhandel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85585
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