In dieser Arbeit wird auf sechs Seiten die Entwicklung von der Europäischen Verfassung zum EU-Reformvertrag in deutscher und portugiesischer Sprache behandelt.
1. Der Verfassungsvertrag
2. Der EU-Reformvertrag
3. Schlusswort
Inhaltsverzeichnis
- Der Verfassungsvertrag
- Die Erklärung über „Die Zukunft der Europäischen Union“
- Der Konvent
- Der Verfassungsentwurf
- Das Ratifizierungsverfahren
- Die Denkpause
- Der EU-Reformvertrag
- Der Europäische Rat
- Die doppelte Mehrheit
- Die Zahl der Kommissare
- Die Außen- und Sicherheitspolitik
- Engere Zusammenarbeit in Fragen der Justiz- und Polizeikooperation
- Einspruch nationaler Parlamente
- Der freiwillige Austritt eines Staates
- Die Grundrechte-Charta
- Die Symbole der EU
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert die Entstehung und den Verlauf der europäischen Integration, insbesondere die Entwicklung der Europäischen Union (EU) von der Europäischen Verfassung zum EU-Reformvertrag. Der Text beleuchtet die politischen und rechtlichen Herausforderungen, die mit der Erweiterung und Reformierung der EU einhergehen, und untersucht die unterschiedlichen Positionen und Interessen der Mitgliedstaaten.
- Der Weg zur Europäischen Verfassung und ihre Ablehnung
- Die Notwendigkeit und die Inhalte des EU-Reformvertrages
- Die Bedeutung der Reform für die Entscheidungsfindung in der EU
- Die Zukunft der EU angesichts der unterschiedlichen Interessen der Mitgliedstaaten
- Die Auswirkungen des EU-Reformvertrages auf die Rolle des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments
Zusammenfassung der Kapitel
Der Verfassungsvertrag
Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung des Verfassungsvertrages der EU. Es beschreibt die Entstehung der Idee einer Verfassung, die Arbeit des Konvents, die Verabschiedung des Verfassungsentwurfs und die gescheiterte Ratifizierung aufgrund von negativen Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden.
Der EU-Reformvertrag
Dieses Kapitel behandelt den EU-Reformvertrag als Reaktion auf das Scheitern der Europäischen Verfassung. Es stellt die wichtigsten Änderungen des EU-Vertrages und des EG-Vertrages dar, die mit dem Reformvertrag einhergehen. Insbesondere werden die Veränderungen bei der Entscheidungsfindung im Europäischen Rat, die Reduktion der Zahl der Kommissare und die Neuordnung der Außen- und Sicherheitspolitik behandelt.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen des Textes sind die europäische Integration, die EU-Verfassung, der EU-Reformvertrag, die Entscheidungsfindung in der EU, die Mehrheitsfindung im Rat, die Grundrechte-Charta, die Erweiterung der EU, die Außen- und Sicherheitspolitik, die Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten, die Rolle des Europäischen Rates, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Auslöser für den EU-Reformvertrag?
Der Reformvertrag war die Reaktion auf das Scheitern des Verfassungsvertrages, der nach negativen Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden nicht ratifiziert werden konnte.
Welche Änderungen brachte der Reformvertrag für die EU-Kommission?
Eine der zentralen Änderungen betraf die geplante Reduzierung der Anzahl der Kommissare, um die Effizienz der Kommission zu steigern.
Was versteht man unter der „doppelten Mehrheit“ im Rat?
Dies ist ein Verfahren zur Entscheidungsfindung im Europäischen Rat, das im Reformvertrag festgelegt wurde, um die Handlungsfähigkeit der erweiterten EU zu sichern.
Welche Rolle spielen nationale Parlamente nach dem Reformvertrag?
Der Vertrag stärkte die Rolle der nationalen Parlamente, indem er ihnen ein Einspruchsrecht bei EU-Gesetzgebungsverfahren einräumte.
Wurden die Symbole der EU im Reformvertrag beibehalten?
Im Gegensatz zum Verfassungsentwurf verzichtete der Reformvertrag auf die offizielle Verankerung staatlicher Symbole wie Flagge oder Hymne, um die Souveränität der Mitgliedstaaten zu betonen.
- Quote paper
- Dr. Gerald G. Sander (Author), 2007, Von der Europäischen Verfassung zum EU-Reformvertrag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85119