Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Unterweisung für den Ausbildungsberuf als Rohrinstallateur im Rahmen der Ausbilder-Eignungsprüfung mit dem Thema "Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme prüfen, Regelungsparameter nach Vorgaben einstellen, betreiberspezifische Anforderungen berücksichtigen" auf sieben Seiten.
Inhaltsverzeichnis
1. KURZANALYSE DES AUSZUBILDENDEN
2. UNTERWEISUNGSTHEMA
2.1 Thema der letzen Unterweisung
2.2 Thema der heutigen Unterweisung
2.3 Thema der nachfolgenden Unterweisung
3. LERNZIELE
3.1 Groblernziel
3.2 Feinlernziel
3.2.1 Kognitives Feinlernziel
3.2.2 Psychomotorisches Feinlernziel
3.2.3 Affektives Feinlernziel
4. KOMPETENZEN
4.1 Fachkompetenz
4.2 Methodenkompetenz
4.3 Sozialkompetenz
5. MOTIVATION
6. Methodenauswahl:
7. Zeitpunkt der Unterweisung:
8. UNTERWEISUNGSVERLAUF
9. AUSBILDUNGSMITTEL / MEDIEN
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen für das fachgerechte und selbstständige Prüfen und Einstellen von Heizungsregelungen zu vermitteln, um eine optimale Betriebssicherheit und Energieeffizienz zu gewährleisten.
- Grundlagen der Funktionskontrolle versorgungstechnischer Anlagen
- Methoden zur korrekten Einstellung von Regelungsparametern
- Berücksichtigung betreiberspezifischer Anforderungen und Sicherheitsvorschriften (UVV)
- Förderung der Selbstständigkeit durch auftragsorientiertes Lernen
- Vermeidung von Fehlfunktionen und Reklamationskosten durch fachgerechte Montage
Auszug aus dem Buch
UNTERWEISUNGSVERLAUF
Als erstes kläre ich den Auszubildenden darüber auf, dass die Regelung eines Kunden einzustellen ist. Daraufhin erkläre ich ihm, welche Arbeitsschritte zu erledigen sind. Auf Fragen des Auszubildenden gehe ich jederzeit ausführlich ein.
Um die Motivation des Auszubildenden zu steigern, zeige ich ihm einen Zeitungsartikel, in dem Fehler und deren Auswirkungen einer falsch eingestellten Regelung zu sehen sind.
Nach Klärung aller Fragen des Auszubildenden wird er nun seinen Arbeitsablauf planen. Daraufhin wird er die benötigten Werkzeuge und Materialien besorgen. Diese sind ein Schraubendreher und die Bedienungsanleitung der Regelung, um die Vorgaben des Herstellers zu berücksichtigen.
Nun wird die Regelung vom Auszubildenden mit Hilfe des Schraubendrehers geöffnet. Nun ist das Gerät einzuschalten und die Urzeit und das Datum einzustellen. Möglich ist dies durch die gegebenen Tasten (Pfeil nach oben, nach unten + und -) gemacht. Daraufhin sind die Sommer- und Winterzeiten einzustellen. Des Weiteren folgt die Einstellung des Heizzeitprogrammes, hier werden die Zeiten und Temperaturen der Heizung eingestellt. Zu welcher Zeit, mit welcher Temperatur sie arbeiten soll, regelt der Außenfühler (Heizkurve). In diesem Fall wählt der Auszubildende das Programm Niedertemperatur. Das bedeutet, dass das System mit einer Auslegung von 50/35 läuft. Ein weiterer Schritt, der vom Auszubildenden ausgeübt werden muss, ist das Einstellen der Warmwassertemperatur. Dieses ist im Menü Warmwassertemperatur auf 60 Grad einzustellen. Im weiteren Verlauf ist zu prüfen, ob Fühler und elektrische Verbindungen zur Pumpe ect. ordnungsgemäß angeschlossen sind. Als nächstes werden die eingestellten Daten durch Drücken der Speichertaste gespeichert und ein Probelauf durchgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
KURZANALYSE DES AUSZUBILDENDEN: Vorstellung des Auszubildenden Anton, seines Ausbildungsstandes und seiner persönlichen Eignung für die Unterweisung.
UNTERWEISUNGSTHEMA: Einordnung der Unterweisung in den Ausbildungsrahmenplan sowie Darstellung der Vor- und Folgethemen.
LERNZIELE: Detaillierte Aufschlüsselung der angestrebten kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele.
KOMPETENZEN: Beschreibung der bei Anton zu fördernden Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen.
MOTIVATION: Begründung und Vorgehensweise zur Steigerung der Lernbereitschaft durch Praxisbezug und Gefahrenaufzeigung.
Methodenauswahl: Begründung für die Wahl des auftragsorientierten Lernens als effektive Lehrmethode.
Zeitpunkt der Unterweisung: Festlegung des idealen Zeitrahmens zur Sicherstellung der Aufnahmefähigkeit.
UNTERWEISUNGSVERLAUF: Beschreibung der einzelnen Phasen von der Planung bis zur Ergebniskontrolle.
AUSBILDUNGSMITTEL / MEDIEN: Übersicht über die benötigten Materialien und die zeitliche Struktur der Unterweisungsphasen.
Schlüsselwörter
Heizungsregelung, Unterweisungsentwurf, Funktionskontrolle, Instandhaltung, Versorgungstechnik, Regelungsparameter, Ausbildung, Auftragsorientiertes Lernen, UVV, Fachkompetenz, Heizkurve, Anlagentechnik, Arbeitssicherheit, Inbetriebnahme, Wartung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterweisungsentwurf grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Ausbildung eines Auszubildenden im Bereich der Funktionskontrolle und Instandhaltung von versorgungstechnischen Anlagen, spezifisch der Einstellung von Heizungsregelungen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der fachgerechten Prüfung von Regelungs- und Überwachungsprogrammen sowie der korrekten Einstellung von Regelungsparametern unter Berücksichtigung von Kundenvorgaben und Sicherheitsvorschriften.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist die Befähigung des Auszubildenden, Heizungsregelungen selbstständig, fachgerecht und unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften einzustellen und zu prüfen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird die Methode des auftragsorientierten Lernens angewandt, da diese die Selbstständigkeit des Auszubildenden fördert und einen hohen Praxisbezug aufweist.
Was wird im Hauptteil des Dokuments detailliert beschrieben?
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernzieldefinition, Kompetenzbeschreibungen, Motivationsstrategien und einen detaillierten tabellarischen Verlaufsplan der Unterweisung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Heizungsregelung, Auftragsorientiertes Lernen, UVV, Inbetriebnahme und Funktionskontrolle.
Warum wird im Entwurf ein Zeitungsartikel zur Motivation eingesetzt?
Der Artikel dient dazu, dem Auszubildenden die möglichen negativen Konsequenzen – wie Anlagenschäden durch falsche Einstellungen oder hohe Reklamationskosten – plastisch vor Augen zu führen.
Welche Rolle spielt der Ausbilder bei der Kontrolle?
Der Ausbilder übernimmt eine begleitende und bewertende Rolle, indem er den Prozess beaufsichtigt, nach Abschluss gemeinsam mit dem Auszubildenden das Ergebnis prüft und konstruktives Feedback gibt.
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- Marcel Kluger (Author), 2007, Steuerungs-, Regelungs- und Überwachungsprogramme prüfen, Regelungsparameter einstellen, betreiberspezifische Anforderungen berücksichtigen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/85116