Makedonien ist als Heimatland Alexanders des Großen weithin bekannt. Man rühmt sein militärisches Geschick und seine heldenhaften Taten. Sein Vater, Philipp II. von Makedonien, wird dabei oft nicht ausreichend gewürdigt. Dabei war er es, der durch eine umsichtige Politik und auch durch militärisches Können seinem Sohn den Weg zu dessen ruhmreichen Leben geebnet hat. Erst die Eroberung der griechischen Städte und die Handlungsweise nach dem endgültigen Sieg haben eine militärische Verstärkung der makedonischen Armee durch griechische Soldaten möglich gemacht. Auf welche Weise Philipp dies gelungen ist, soll in der vorliegenden Arbeit herausgearbeitet werden. Als Hauptquelle dient hierbei Diodorus von Sizilien. Da er das Werk von Kleitarchos nur abgeschrieben und gekürzt hat und sein Werk die älteste noch vorhandene Quelle darstellt, kann man ihn als relativ zuverlässig einstufen. Zunächst werde ich jedoch eine Übersicht über den Herrscher Philipp, seine Politik und den makedonisch-griechischen Konflikt liefern.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hintergründe
- Herrschaft Philipps II.
- Das Verhältnis zwischen Philipp und den griechischen Poleis, insbesondere Athen
- Das Ende der langjährigen Konflikte durch die Schlacht von Chaironeia
- Philipps Strategie im Hinblick auf den Persienfeldzug
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht das Verhalten von Philipp II. von Makedonien gegenüber den Griechen nach der Schlacht von Chaironeia und analysiert, wie er die Voraussetzungen für einen gemeinsamen Persienfeldzug schuf. Sie beleuchtet insbesondere die Rolle Philipps bei der Vereinigung Griechenlands und der Erschaffung einer gemeinsamen militärischen Kraft, die eine Invasion Persiens ermöglichen sollte.
- Die Rolle Philipps II. in der makedonischen und griechischen Geschichte
- Die politische Strategie Philipps im Umgang mit den griechischen Poleis, insbesondere Athen
- Die Schlacht von Chaironeia als Wendepunkt in der makedonischen Expansion
- Die Bedeutung des Hellenischen Bundes für den gemeinsamen Persienfeldzug
- Die militärische und politische Vorbereitung des Persienfeldzugs
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Fokus der Arbeit dar und erläutert die Bedeutung von Philipp II. für den Aufstieg Alexanders des Großen. Sie führt den Leser in die Thematik ein und benennt die wichtigsten Quellen und Herangehensweisen.
Der Abschnitt "Hintergründe" behandelt Philipps Herrschaft, das Verhältnis zwischen Makedonien und den griechischen Poleis, insbesondere Athen, und die Schlacht von Chaironeia als entscheidenden Schritt zur Vereinigung Griechenlands.
Das Kapitel über "Philipps Strategie im Hinblick auf den Persienfeldzug" soll die politische und militärische Vorbereitung auf den Feldzug beleuchten und die Rolle Philipps bei der Bündelung der Kräfte des Hellenischen Bundes untersuchen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Makedonien, Philipp II., Griechenland, Athen, Schlacht von Chaironeia, Hellenischer Bund, Persienfeldzug, Militärstrategie, politische Strategie, antike Geschichte, Quellenkritik und Historiographie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte Philipp II. für Alexander den Großen?
Philipp II. ebnete seinem Sohn den Weg, indem er durch militärisches Können und umsichtige Politik die griechischen Städte einte und die makedonische Armee stärkte.
Was war die Bedeutung der Schlacht von Chaironeia?
Die Schlacht markierte das Ende der langjährigen Konflikte zwischen Makedonien und den griechischen Poleis und war der Wendepunkt für die makedonische Expansion.
Was war der Hellenische Bund?
Es war ein von Philipp II. geschaffenes Bündnis der griechischen Staaten, das die Grundlage für den gemeinsamen Feldzug gegen das Perserreich bildete.
Welche historische Quelle ist zentral für diese Untersuchung?
Die Hauptquelle ist das Werk von Diodorus von Sizilien, das als eine der ältesten noch vorhandenen Quellen über diese Zeit gilt.
Wie verhielt sich Philipp II. gegenüber Athen nach dem Sieg?
Philipp II. verfolgte eine Strategie der Einbindung statt der bloßen Unterwerfung, um die militärische Kraft der Griechen für seine Persien-Pläne zu nutzen.
- Quote paper
- Johannes Linsenmeier (Author), 2006, Das Verhalten Philipps II. von Makedonien gegenüber den Griechen nach der Schlacht von Chaironeia und das Ermöglichen des gemeinsamen Persienfeldzuges, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82701