„Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ – der Buchtitel klingt eigentlich schon wie eine Zusammenfassung des Inhaltes, dachte ich mir und vielleicht muss man es gar nicht lesen, um es zu verstehen.
Nach den ersten Seiten wurde mir schnell klar, dass dieser Ansatz wesentlich vielschichtiger ist, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Man kann ihn definitiv weder verstehen noch umsetzen, hat man sich nicht vorher einmal mit den theoretischen Hintergründen und Fallbeispielen beschäftigt.
Die wichtigsten Punkte des Ansatzes zusammenzufassen und verständlich zu machen, ist der Zweck dieser Ausarbeitung und ich hoffe, es wird mir gelingen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie des Verstehenden Ansatzes
- Merkmale
- Was heißt Verstehen innerhalb des Verstehenden Ansatzes?
- Entwicklungstheoretische Hintergründe
- Der Verstehende Ansatz in der Praxis
- Ziele
- Stundenablauf
- Was kann schief gehen?
- Die Arbeit mit Gruppen
- Eigene subjektive Reflexion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit widmet sich dem Verstehenden Ansatz in Psychomotorik und Motologie, analysiert seine theoretischen Grundlagen und erörtert seine praktische Anwendung. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, den Ansatz verständlich zu erklären und seine komplexen Aspekte zu beleuchten.
- Das theoretische Gerüst des Ansatzes, einschließlich seiner Bezugspunkte auf verschiedene Theorien wie die hermeneutische, phänomenologische und tiefenhermeneutische Verstehenstheorie
- Das Verständnis von Bewegung im Kontext des Verstehenden Ansatzes und seine Bedeutung für die Kommunikation und den Ausdruck von Gefühlen
- Praktische Aspekte der Anwendung des Ansatzes, einschließlich Zielsetzungen, Stundenablauf und die Herausforderungen der Arbeit mit Gruppen
- Die Bedeutung von Supervision und Evaluation in der Arbeit mit dem Verstehenden Ansatz
- Die Rolle der subjektiven Reflexion und ihre Bedeutung für die Anwendung des Ansatzes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Verstehenden Ansatz vor und betont seine Komplexität. Kapitel 2 beleuchtet die Merkmale des Ansatzes und seine theoretischen Grundlagen. Es werden verschiedene Verstehenstheorien und ihre Bedeutung für die Arbeit mit dem Ansatz erläutert.
Kapitel 3 befasst sich mit der praktischen Anwendung des Verstehenden Ansatzes in der Praxis. Es werden Zielsetzungen, Stundenablauf und die Herausforderungen der Arbeit mit Gruppen vorgestellt. Auch die Bedeutung von Supervision und Evaluation werden in diesem Kapitel behandelt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Textes sind: Verstehen, Psychomotorik, Motologie, hermeneutisches Verstehen, phänomenologisches Verstehen, Tiefenhermeneutik, Bewegung, Kommunikation, Fantasie, Supervision, Evaluation, subjektive Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der "Verstehende Ansatz" in der Psychomotorik?
Es ist ein pädagogisch-therapeutisches Konzept, das Bewegung als Ausdrucksmittel der Persönlichkeit begreift. Ziel ist es, die Motive und Gefühle hinter dem Bewegungsverhalten eines Menschen (insb. Kindern) zu verstehen.
Auf welchen theoretischen Grundlagen basiert dieser Ansatz?
Der Ansatz stützt sich auf die Hermeneutik (Lehre vom Verstehen), die Phänomenologie und die Tiefenhermeneutik, um kindliches Handeln ganzheitlich zu interpretieren.
Wie sieht eine Psychomotorikstunde nach diesem Ansatz aus?
Die Stunden sind oft offen gestaltet, lassen Raum für Fantasie und Kommunikation. Der Therapeut agiert als Begleiter, der das Spiel des Kindes beobachtet und versucht, dessen Bedeutung zu entschlüsseln.
Welche Rolle spielt die Supervision?
Da der Ansatz stark auf subjektiver Interpretation beruht, ist Supervision notwendig, um die eigene Wahrnehmung zu reflektieren und Fehlinterpretationen des kindlichen Verhaltens zu vermeiden.
Ist der Ansatz leicht umsetzbar?
Nein, der Ansatz ist vielschichtig. Ohne fundiertes theoretisches Hintergrundwissen und die Auseinandersetzung mit Fallbeispielen ist eine fachgerechte Umsetzung schwierig.
- Quote paper
- Kirsten Drechsel (Author), 2007, „Der Verstehende Ansatz in Psychomotorik und Motologie“ (vgl. SEEWALD 2007) – kritisch reflektiert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82327