In der heutigen Zeit hat sich das Internet zu einem der beliebtesten Massenmedien in der Bevölkerung entwickelt. Durch technologischen Fortschritt und die damit verbundenen Kostenreduzierungen haben die Computer nicht nur Einzug in die Unternehmen, sondern auch in einen großen Teil der Privathaushalte gehalten.
Dies führt zu einer Steigerung der Nutzeranzahl im Internet und dem damit verbundenen Wachstum der Internet-Ökonomie.
Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, setzen Unternehmen das Internet mehr und mehr zur Erweiterung ihrer Marketing Möglichkeiten im B2B und B2C ein.
Um den Anforderungen des Marktes und der hohen Dynamisierung des Marktgeschehens gewachsen zu sein, müssen Unternehmen innovativ und flexibel agieren. Hierfür werden vor allem zeitnahe und genaue Informationen zu Zielgruppen und der aktuellen Marktenwicklung benötigt.
Durch die hohe Präsenz von Unternehmen und Privatkonsumenten im Internet erscheint es sinnvoll, dieses Medium, neben der klassischen Marktforschung, für Marktforschungszwecke einzusetzen. Dieser Trend rückte somit in der Mitte der neunziger Jahre mehr und mehr in den Fokus von Marktforschungsinstituten und Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und Vorgehensweise
2 Einordnung der Online-Marktforschung
2.1 Was ist Marktforschung / Welche Aufgaben hat die Marktforschung
2.2 Online-Marktforschung
2.2.1 Das Internet als Forschungsgegenstand
2.2.2 Abgrenzung der Online-Marktforschung zur Marktforschung
2.2.3 Geschichtliche Entwicklung der Online-Marktforschung
2.2.4 Entwicklung der Marktforschung am Beispiel Deutschlands
2.2.5 Einsatzgebiete der Online-Marktforschung
3 Instrumente der Sekundärforschung via Internet
3.1 Suchmaschinen
3.2 Newsgroups und Mailinglisten
3.3 Web-Kataloge
3.4 Datenbanken und Studien
3.5 Meinungsportale
4 Instrumente der Primärforschung via Internet
4.1 Online-Beobachtungen
4.1.1 Logfiles
4.1.2 Cookies
4.2 Online-Befragungen
4.2.1 E-Mail Befragungen
4.2.2 Newsgroups Befragungen
4.2.3 Befragungen durch das WWW
4.2.4 Vor- und Nachteile der 3 Befragungsvarianten
4.3 Online-Panels
4.4 Online-Fokusgruppen
4.5 Web-Experimente
5 Resümee und Zukunftsausblick
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung im Vergleich zu klassischen Methoden, um einen umfassenden Überblick über effiziente Instrumente und deren Praxiseinsatz im Internet zu geben.
- Grundlagen der Online-Marktforschung
- Instrumente der Sekundärforschung im Internet
- Methoden der Primärforschung (Beobachtung, Befragung, Experiment)
- Analyse von Vor- und Nachteilen digitaler Erhebungsmethoden
- Zukunftsperspektiven und Potenziale der Online-Marktforschung
Auszug aus dem Buch
4.1.1 Logfiles
Logfiles sind Protokolle/Dateien auf einem Server, die automatisch spezifische Informationen durch den Austausch von Dateien zwischen Client (Internetnutzer) und Server aufzeichnen bzw. protokollieren.
Bei der Logfile-Analyse handelt es sich um eine nicht-reaktive Methode der Online-Marktforschung, durch die die Nutzung des Online-Angebotes durch die Auswertung der Logfiles analysiert werden kann. Zur Analyse dieser Logfiles bedient man sich spezieller Software, mit deren Hilfe die Ergebnisse grafisch dargestellt werden können.
Folgende Abbildung gibt Aufschluss über die Bedeutung der verschiedenen Messgrößen, die in einem Logfile protokolliert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung und Vorgehensweise: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung des Internets für die Marktforschung ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Methoden und deren Anwendung zu geben.
2 Einordnung der Online-Marktforschung: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe, grenzt die Online-Marktforschung von klassischen Ansätzen ab und beleuchtet die geschichtliche sowie statistische Entwicklung.
3 Instrumente der Sekundärforschung via Internet: Hier werden digitale Werkzeuge wie Suchmaschinen, Newsgroups, Web-Kataloge, Datenbanken und Meinungsportale hinsichtlich ihrer Eignung zur Sekundärdatengewinnung analysiert.
4 Instrumente der Primärforschung via Internet: Dieser Hauptteil detailliert Methoden der Online-Datenerhebung, darunter Beobachtungen durch Logfiles und Cookies, verschiedene Befragungsarten, Online-Panels, Fokusgruppen und Web-Experimente.
5 Resümee und Zukunftsausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die kritischen Aspekte der Online-Instrumente und bewertet das zukünftige Potenzial der Online-Marktforschung.
Schlüsselwörter
Online-Marktforschung, Internet-Ökonomie, Sekundärforschung, Primärforschung, Logfiles, Cookies, Online-Befragung, WWW-Befragung, Online-Panels, Online-Fokusgruppen, Web-Experimente, Marktstudien, Datenerhebung, Marktforschungsinstitute, Online-Marketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Potenziale und Limitierungen, die sich aus der Nutzung des Internets als Medium für die professionelle Marktforschung ergeben.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit gliedert sich in die Bereiche der Sekundärforschung sowie verschiedene Methoden der Primärforschung, ergänzt durch konzeptionelle Grundlagen und zukünftige Marktentwicklungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser einen umfassenden Überblick darüber zu verschaffen, wie das Internet effizient für Marktforschungszwecke eingesetzt werden kann und welche Instrumente in der Praxis lohnenswert sind.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden beschrieben?
Beschrieben werden unter anderem die Logfile-Analyse, diverse Online-Befragungsvarianten, Online-Panels, Online-Fokusgruppen sowie Web-Experimente.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden detailliert die Instrumente der Sekundär- und Primärforschung via Internet besprochen, inklusive einer kritischen Analyse ihrer Vor- und Nachteile.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Zu den prägenden Begriffen gehören Online-Marktforschung, Primärforschung, Sekundärforschung, Online-Befragungen und die kritische Auseinandersetzung mit repräsentativen Daten.
Warum ist das "Duplizitätsproblem" bei Web-Befragungen kritisch?
Es handelt sich um eine mögliche Verfälschung der Ergebnisse, da Fragebögen versehentlich oder absichtlich mehrfach ausgefüllt und eingereicht werden können.
Warum sind kommerzielle Web-Kataloge für die Marktforschung weniger geeignet?
Da kommerzielle Web-Kataloge Webseiten von Sponsoren im Ranking bevorzugen, mangelt es diesen Ergebnissen an der für die Marktforschung notwendigen Objektivität.
- Quote paper
- Heiko Kittner (Author), 2007, Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79979