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Kultur und Standort - Eine empirische Untersuchung zu der Sonderausstellung "Der Blaue Reiter" in Bremen

Title: Kultur und Standort - Eine empirische Untersuchung zu der Sonderausstellung "Der Blaue Reiter" in Bremen

Diploma Thesis , 2001 , 89 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Aldona Kucharczuk (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

In der heutigen Zeit misst man den kulturellen Werten einer Region oder einer Stadt mehr Bedeutung zu als früher. Insbesondere durch die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zur Jahrtausendwende gewinnt der Standort an Bedeutung. Die vorliegende Arbeit geht auf die positiven Auswirkungen der Kulturereignisse mit überregionaler Reichweite in ökonomischer und imagebildender Hinsicht ein.

Sie gliedert sich in einen theoretischen Teil und in die Untersuchung selbst. Ausgehend von den Veränderungen in der Wirtschaft wird auf die damit in Zusammenhang stehenden politischen und sozialen Veränderungen der Gesellschaft eingegangen. Der erste Teil besteht aus drei Abschnitten:

• Die wirtschaftlichen Veränderungen, die die Politik und das soziale Leben beeinflussen, werden skizziert, das Instrumentarium vorgestellt, das eingesetzt wird, um die Standorte in Zeiten der Globalisierung attraktiv und wettbewerbsfähig zu machen.

• Im Anschluss werden die sog. weichen Faktoren, die die Attraktivität eines Standortes bestimmen, erläutert. Weiter wird der Begriff Kultur erläutert und dessen Bedeutung untersucht.

• Bremen, derer Bemühungen, die eigene Attraktivität zu steigern, sowie der Versuch, das Image zu verbessern, werden anschließend beschrieben. Dabei findet der kulturelle Aspekt eine besondere Berücksichtigung.

Im zweiten empirischen Teil dieser Arbeit werden die Ergebnisse der Besucherbefragung zu der Sonderausstellung Der Blaue Reiter vorgestellt. Es wird beschrieben, wie die Ausstellung Der Blaue Reiter nach Bremen gekommen ist und welche Marketingmaßnahmen eingesetzt wurden, um möglichst viele Besucher nach Bremen zu ziehen. Ausgehend von der Besucherstruktur wird untersucht ob und welche ökonomischen und imagebildenden Effekte eingetreten sind. Mit dieser Arbeit wird am Beispiel der Sonderausstellung Der Blaue Reiter in Bremen untersucht, ob ein solch kulturelles Ereignis Einfluss auf Attraktivität, Ansehen und Image eines Standortes hat. Außerdem werden die wirtschaftlichen Effekte untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Theoretische Grundlagen

1 Einleitung

2 Wettbewerb der Standorte

2.1 Neue wirtschaftliche Strukturen

2.1.1 Wirtschaftliche Veränderungen

2.1.2 Politische Veränderungen

2.1.3 Soziale Veränderungen

2.2 Standortmarketing als Instrument des Wettbewerbsvorteils

2.3 Kriterien der Vergleichbarkeit von Standorten

2.3.1 Standortfaktoren aus der Sicht von Unternehmen

2.3.2 Standortfaktor aus Sicht der Touristen

2.3.3 Standortfaktor aus Sicht der Einwohner

2.4 Image – Ergebnis der Marketingmaßnahmen

3 Bedeutung der Kultur im Standortwettbewerb

3.1 Kultur als weicher Standortfaktor

3.2 Kulturelle Handlungsansätze

3.3 Stellenwert der Kultur im wirtschaftspolitischen Gefüge

3.3.1 Die externen Wirkungen der hochkulturellen Angebote

3.3.2 Politische Bedeutung

3.3.3 Volkswirtschaftliche Bedeutung

3.3.4 Kultur als ein weicher Standortfaktor

3.3.4.1 Einfluss der Kultur auf das Image eines Standortes

3.3.4.2 Kultur und Attraktivität

3.3.4.3 Kultur und Lebensqualität

3.3.4.4 Kultur und Image

3.3.5 Soziale Bedeutung der Kultur

4 Bremen im Wettbewerb der Metropole

4.1 Wirtschaftliches und politisches Umfeld in Bremen

4.2 Ziele zur Etablierung Bremens als Wirtschaftsstandort

4.3 Integriertes Standortmarketing

4.4 Integration der Kultur in die Wirtschaftspolitik Bremens

4.4.1 Politik für Kultur

4.4.2 Wirtschaft für Kultur

4.4.3 Bürger für Kultur

4.5 Bremens Kulturelle Infrastruktur

4.6 Integration der Kulturevents in die Wirtschaftspolitik Bremens

4.6.1 Durchführung der Kulturereignisse

4.7 Positive Effekte der Kulturereignisse für Bremen

Die empirische Untersuchung

5 Der Blaue Reiter als Kulturevent

5.1 Die Entstehungsgeschichte der Sonderausstellung

5.2 Gliederung der Ausstellung

5.3 Wissenschaftliche Bedeutung der Ausstellung

5.4 Beteiligte an der Vermarktung der Ausstellung

5.5 Neuartige Vorgehensweise bei der Vermarktung der Ausstellung

6 Methodik der Besucherbefragung

6.1 Entwicklung des Fragebogens

6.2 Pretest

6.3 Erhebungsmodus

6.4 Auswahlverfahren

7 Ergebnisse der Befragung

7.1 Grundlegendes

7.1.1 Netto Besucher

7.1.2 Erfassungsgrad

7.1.3 Rücklaufquote

7.2 Soziodemographische Merkmale der Besucher

7.2.1 Herkunft der Besucher

7.2.2 Bildungsabschluss der Besucher

7.2.3 Berufliche Stellung der Besucher

7.2.4 Geschlechtstruktur

7.3 Besucherverhalten und dessen wirtschaftliche Aspekte

7.3.1 Grund der Anreise

7.3.2 Aufenthalt in Bremen

7.3.3 Motive des Besuches

7.3.4 Andere Aktivitäten der Besucher in Bremen

7.4 Bremen aus Sicht der Sonderausstellungsbesucher

7.4.1 Bremen - Kulturzentrum

7.4.2 Bremen - Provinz

7.4.3 Bremen - Industriestandort

7.4.4 Bremen - Außenhandelszentrum

7.4.5 Bremen – attraktives Reiseziel

7.5 Der Blaue Reiter aus Sicht der Besucher

7.5.1 Gesamteindruck

7.5.2 Serviceleistungen

7.5.3 Weiterempfehlung

7.6 Bremen again?

7.7 Zusammenfassung

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Kulturevents, beispielhaft dargestellt an der Sonderausstellung „Der Blaue Reiter“ in Bremen, auf die Standortattraktivität, das Image der Stadt sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Effekte. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, inwiefern kulturelle Ereignisse dazu beitragen können, Bremen als wettbewerbsfähigen Standort zu positionieren und Besucher zu gewinnen.

  • Wettbewerb der Standorte im Zeitalter der Globalisierung
  • Kultur als weicher Standortfaktor und Instrument des Standortmarketings
  • Strukturwandel und Imagebildung der Stadt Bremen
  • Methodische Analyse der Besucherstruktur und -motive
  • Ökonomische Auswirkungen von Kulturevents auf die lokale Infrastruktur

Auszug aus dem Buch

5.1 Die Entstehungsgeschichte der Sonderausstellung

Die Künstler, die den Blauen Reiter bildeten, fanden sich um 1910 zusammen, um den Aufbruch in ein neues künstlerisches Zeitalter einzuleiten. Wassily Kandinsky und Franz Marc waren als die beiden wichtigsten Vertreter der Künstlergruppe im Mittelpunkt der Ausstellung, zu der außerdem August Macke, Gabriele Münter, Paul Klee, Alfred Kubin, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin gehörten. Die Malerei der Künstler entwickelte sich im Laufe der Zeit von der Darstellung der Wirklichkeit zur Abstraktion, ohne dabei einen Gruppenstil zu entwickeln.

Die Ausstellung Der Blaue Reiter präsentierte mit ca. 80 Gemälden und insgesamt 170 Objekten, u.a. Leihgaben aus New York, Stockholm, Erevan, St. Petersburg und Madrid, Werke der Künstler, deren Lebensläufe und unterschiedlichen, künstlerischen Profile.

Die Grundlage zu der Sonderausstellung wurde durch die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München geschaffen, wo die größte Sammlung der expressionistischen Meister zu sehen ist. Die Galerie hatte im Winter 1996 vor, eine große Retrospektive der Bilder von Paula-Modersohn-Becker zu präsentieren. Die drei bremischen Kunsthäuser: die Kunsthalle Bremen, die Kunstsammlung in der Böttcherstraße und die Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, konnten ein enormes Konvolut an Gaben zur Verfügung stellen, das normalerweise nicht ausleihbar ist. Als Gegenleistung wurden der Kunsthalle zwanzig Bilder aus dem Lenbachhaus versprochen, die als Grundstock der Sonderausstellung Der Blaue Reiter dienten. Als der Kunstverein im Herbst 1998 grünes Licht für die Ausstellung gab, da er Gelder zur Verfügung stellte, stand der Ausstellung nichts mehr im Wege. Glücklicherweise fand zu dieser Zeit in Stuttgart eine Ausstellung der russischen Kunst statt, wo man an einem Ort zwanzig Museumsdirektoren aus den ehemaligen Sowjetrepubliken treffen und wichtige Kontakte knüpfen konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

Theoretische Grundlagen: Erläutert den allgemeinen Standortwettbewerb, den Wandel wirtschaftlicher Strukturen und die Bedeutung weicher Standortfaktoren.

Bedeutung der Kultur im Standortwettbewerb: Untersucht Kultur als wesentlichen Standortfaktor, der sowohl für das Image als auch für die Lebensqualität und Wirtschaftspolitik von Bedeutung ist.

Bremen im Wettbewerb der Metropole: Analysiert die spezifische wirtschaftliche und politische Ausgangslage Bremens sowie die Bemühungen, durch Standortmarketing und Kulturpolitik die Stadt neu zu positionieren.

Die empirische Untersuchung: Stellt das Kulturevent „Der Blaue Reiter“ als Fallbeispiel vor und beschreibt die Methodik der durchgeführten Besucherbefragung.

Ergebnisse der Befragung: Präsentiert und interpretiert die erhobenen Daten zu Besucherverhalten, soziodemographischen Merkmalen und der Wahrnehmung Bremens als Standort.

Fazit: Führt die theoretischen Überlegungen und empirischen Ergebnisse zusammen und betont die Rolle der Kultur für die Zukunftsfähigkeit Bremens.

Schlüsselwörter

Standortmarketing, Kultur, Bremen, Der Blaue Reiter, Standortattraktivität, Image, Kulturevent, Wirtschaft, Besucherbefragung, Tourismus, weiche Standortfaktoren, Stadtmarketing, Kunsthalle Bremen, Strukturwandel, Regionalmarketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von kulturellen Ereignissen für den Standortwettbewerb und das Image einer Stadt am Beispiel der Sonderausstellung „Der Blaue Reiter“ in Bremen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Standortmarketing, der volkswirtschaftlichen und imagebildenden Bedeutung von Kultur sowie der empirischen Untersuchung von Besucherverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob ein kulturelles Großereignis wie die Ausstellung „Der Blaue Reiter“ die Attraktivität und das Ansehen eines Standortes wie Bremen positiv beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Besucherbefragung mittels eines standardisierten Fragebogens in der Kunsthalle Bremen durchgeführt, ergänzt durch Sekundärliteratur und Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zum Standortwettbewerb, eine detaillierte Darstellung der Bremer Standortpolitik und -kultur sowie die methodische und inhaltliche Analyse der Besucherdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Standortmarketing, Kultur, Bremen, Image, Kulturevent und Standortattraktivität.

Welche Rolle spielte die Kunsthalle Bremen bei der Untersuchung?

Die Kunsthalle Bremen war nicht nur der Ausstellungsort, sondern fungierte auch als Kooperationspartner, der den Zugang für die empirische Besucherbefragung ermöglichte.

Welche wirtschaftlichen Effekte konnten durch die Ausstellung nachgewiesen werden?

Durch die Ausstellung konnten signifikante zusätzliche Umsätze in der Gastronomie, dem Handel und dem Hotelgewerbe generiert werden, was den Status der Kultur als „weiße Industrie“ unterstreicht.

Excerpt out of 89 pages  - scroll top

Details

Title
Kultur und Standort - Eine empirische Untersuchung zu der Sonderausstellung "Der Blaue Reiter" in Bremen
College
University of Applied Sciences Bremen  (Region und Handel Bremen)
Grade
1,3
Author
Aldona Kucharczuk (Author)
Publication Year
2001
Pages
89
Catalog Number
V78374
ISBN (eBook)
9783638739153
ISBN (Book)
9783638890090
Language
German
Tags
Kultur Standort Eine Untersuchung Sonderausstellung Blaue Reiter Bremen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Aldona Kucharczuk (Author), 2001, Kultur und Standort - Eine empirische Untersuchung zu der Sonderausstellung "Der Blaue Reiter" in Bremen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78374
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