Wie gut Fußball und Kultur miteinander funktionieren, haben wir im Jahr 2006 bereits erleben können. Zahlreiche Kultureinrichtungen, vom städtischen Theater bis zum Kulturfond der Bundesregierung, haben Theater, Kunst, Literatur, Film, Musik, Populäres und Elitäres um den Fußball herum gedribbelt. Diese Bemühungen gipfelten im offiziellen Kulturprogramm der Weltmeisterschaft unter der Leitung von André Heller.
Die Arbeit stellt die Frage: Was ist ein Event? Wie wird es im Rahmen des Kulturprogramms verwendet? Wo unterscheidet sich das kulturelle vom kommerziellen Event? Und nicht zuletzt: Wem nutzt der "Trend zum Event"?
Inhaltsverzeichnis
- Das Event
- Definition
- Ziele
- Einsatz der Kultur
- Das Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur FIFA WM 2006
- Vorstellung / Allgemeines
- Programm
- Bildende Kunst
- Darstellendes Spiel
- Musik
- Medien
- Literatur
- Veranstaltungen
- Wirkung
- Einordnung und Diskussion
- Kunst- und Kulturprogramm vs. Eventkultur
- Fußball vs. Kunst
- Ausblick
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Kunst- und Kulturprogramm der FIFA WM 2006 im Kontext der heutigen Event-Kultur und des Event-Marketings. Der Fokus liegt auf der Einordnung des Programms in die Event-Kultur, der Analyse seiner Wirkung und der Diskussion der Beziehung zwischen Fußball und Kunst.
- Entwicklung und Definition von Event-Kultur im Marketing
- Das Kunst- und Kulturprogramm der FIFA WM 2006: Ziele und Inhalte
- Wirkung und Relevanz des Programms
- Spannungsfeld zwischen Fußball und Kunst
- Bedeutung und Einsatz kultureller Events im Marketing
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel II beleuchtet das Event als ein Phänomen der modernen Gesellschaft, das durch die Veränderung der Freizeitkultur und das Bestreben nach individuellen Erlebnissen geprägt ist. Kapitel III stellt das Kunst- und Kulturprogramm der Bundesregierung zur FIFA WM 2006 vor, das mit verschiedenen künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen die Fußball-Weltmeisterschaft bereichern wollte.
Schlüsselwörter
Event-Kultur, Event-Marketing, Kunst- und Kulturprogramm, FIFA WM 2006, Fußball, Erlebnisgesellschaft, Erlebnisrationalität, Freizeitkultur, Marketing, Kultur, Kunst.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Ziel des Kulturprogramms zur FIFA WM 2006?
Es sollte den Fußball mit künstlerischen und kulturellen Beiträgen (Theater, Musik, Literatur) verknüpfen und Deutschland als weltoffene Kulturnation präsentieren.
Wer leitete das offizielle Kunst- und Kulturprogramm?
Die Leitung lag in den Händen des österreichischen Künstlers André Heller.
Was unterscheidet ein kulturelles Event von einem kommerziellen?
Kulturelle Events setzen auf künstlerische Inhalte und ästhetische Erfahrung, während kommerzielle Events primär auf Markeninszenierung und Absatzförderung zielen.
Wie wird der „Trend zum Event“ in der Arbeit bewertet?
Die Arbeit diskutiert den Nutzen für die Erlebnisgesellschaft und hinterfragt, inwieweit Kultur als reines Marketinginstrument instrumentalisiert wird.
Passen Fußball und Kunst zusammen?
Die Arbeit zeigt auf, wie durch kreative Konzepte die Brücke zwischen populärer Sportkultur und „elitärer“ Kunst erfolgreich geschlagen werden kann.
- Quote paper
- Lisa Bitzer (Author), 2006, "Hol dir den Kick!" - Kulturelles Event-Marketing am Beispiel der FIFA WM 2006 in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78317