Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Théologie - Théologie systématique

Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg

Titre: Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 15 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Christian Schlegel (Auteur)

Théologie - Théologie systématique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit wird, nach einer allgemeinen Diskussion des Begriffes der Imago Dei, die Positionen dreier Theologen, nämlich die von Gerhard Ebeling, Eberhard Jüngel und Wolfhart Pannenberg, zur Gottebenbildlichkeit des Menschen darstellen, kommentieren und in einem abschließenden Vergleich gemeinsame und gegensätzliche Punkte aufzeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff der Imago Dei

2.1 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Ebeling

2.2 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Jüngel

2.3 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Pannenberg

3 Resümee

5 Bibliographie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe theologische Konzept der Gottebenbildlichkeit (Imago Dei) des Menschen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Positionen der Theologen Gerhard Ebeling, Eberhard Jüngel und Wolfhart Pannenberg darzustellen, kritisch zu kommentieren und in einem abschließenden Vergleich gemeinsame sowie gegensätzliche Sichtweisen herauszuarbeiten, um die Bedeutung dieses Würdetitels für das moderne Menschenbild zu erhellen.

  • Biblische Grundlagen der Gottebenbildlichkeit (Gen 1,26–27)
  • Die Erkenntnisrelation zwischen Schöpfer und Geschöpf bei Gerhard Ebeling
  • Das Personsein und die Bestimmung des Menschen bei Eberhard Jüngel
  • Anthropologische Perspektiven und die Rolle der „Besonnenheit“ bei Wolfhart Pannenberg
  • Das Verständnis von Jesus Christus als dem wahren Urbild

Auszug aus dem Buch

2.1 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Ebeling

Gerhard Ebeling sieht die Bezeichnung des von Gott geschaffenen Menschen als „Gottes Ebenbild“ von vorneherein als problembeladenen Würdetitel. Nach altorientalischer Anschauung wurde Gottähnlichkeit oder Gottgleichheit nur sehr exklusiv genutzt und z.B. von Königen ausgesagt. Platon hingegen sieht die gesamte Schöpfung als Ebenbild ihres Schöpfers. In der Bibel nun ist der Adressat wiederum ein anderer, nämlich der Mensch, und zwar jeder einzelner und im Neuen Testament auch bzw. gerade Jesus von Nazaret. Dies wirft die Frage auf, ob Jesus Christus in gleichem Maße Gottes Ebenbild ist wie der Mensch, oder ob seine Ebenbildlichkeit als Sohn Gottes eine andere Qualität hat bzw. eine Höhere ist, als die des Menschen. Dies wird noch zu einem späteren Punkt dieser Arbeit relevant sein.

Die zentrale Bibelstelle, von der die Ebenbildlichkeit des Menschen abgeleitet wird, ist - wie eingangs bereits erwähnt und zitiert - Gen 1,26: „Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.“ Der Begriff „Gottebenbildlichkeit“ findet keine Erwähnung, denn er ist kein Terminus aus dem Bibeltext. Die dort verwendeten hebräischen Worte lauten „saelaem“ und „de-mut“. „Saelaem“ bedeutet Statue, Relief im Sinne einer repräsentativen Funktion, während „de-mut“ Gleichnis, Gleichheit als eine abstrakte und allgemeine Ähnlichkeit meint. Die Bedeutung dieser Worte deutet weder auf eine äußerliche noch eindeutig auf eine wesensmäßige Ähnlichkeit hin. Die Gottebenbildlichkeit in der Priesterschrift, scheint sich vielmehr auf den Menschen in seinem Verhältnis zu seiner Umwelt zu beziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das biblische Zeugnis der Gottebenbildlichkeit ein und formuliert die Leitfrage der Arbeit nach der Natur dieser Ähnlichkeit zwischen Mensch und Gott.

2 Der Begriff der Imago Dei: Dieser Hauptteil analysiert die unterschiedlichen theologischen Entwürfe zur Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg.

2.1 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Ebeling: Ebeling betrachtet die Imago Dei primär als eine Erkenntnisrelation, die den Menschen als Geschöpf in ein verantwortungsvolles Verhältnis zu Gott und seinen Mitmenschen setzt.

2.2 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Jüngel: Jüngel versteht den Menschen als eine zur Gottebenbildlichkeit bestimmte Person, deren Bestimmung sich in der Ausfüllung der Selbst-, Welt- und Gottesverhältnisse manifestiert.

2.3 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Pannenberg: Pannenberg verknüpft die theologische Debatte mit anthropologischen Ansätzen, insbesondere Herders Idee der Besonnenheit, und betont die Bedeutung Christi als Urbild für die menschliche Entwicklung.

3 Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass die Gottebenbildlichkeit keine statische Eigenschaft ist, sondern als ein erstrebenswertes Ziel in der Nachfolge Christi begriffen werden muss.

5 Bibliographie: Die Bibliographie listet die verwendeten Quellen und theologischen Fachwerke auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Gottebenbildlichkeit, Imago Dei, Schöpfungstheologie, Gerhard Ebeling, Eberhard Jüngel, Wolfhart Pannenberg, Anthropologie, Gottesbild, Menschenbild, Erkenntnisrelation, Jesus Christus, Nachfolge, Würdetitel, Gen 1,26.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem theologischen Verständnis der Gottebenbildlichkeit (Imago Dei) des Menschen, basierend auf dem biblischen Schöpfungsbericht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Auslegung der biblischen Begriffe für „Abbild“, der theologischen Anthropologie und der Bedeutung der Gottebenbildlichkeit im Kontext der Erlösungsgeschichte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch den Vergleich der Ansätze von Ebeling, Jüngel und Pannenberg zu klären, ob die Gottebenbildlichkeit eine feste Wesenseigenschaft des Menschen ist oder eine lebenslange Bestimmung.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine vergleichende literaturwissenschaftliche und dogmatische Analyse, um die Positionen der drei genannten Theologen einander gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die spezifischen Ansätze zur Imago Dei: Ebeling als Erkenntnisrelation, Jüngel als Personwerdung und Pannenberg unter Einbeziehung anthropologischer Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Imago Dei, Gottebenbildlichkeit, Geschöpflichkeit, Schöpfung, Christologie und Anthropologie.

Wie unterscheidet sich die Auffassung der Gottebenbildlichkeit bei Pannenberg von traditionellen Ansichten?

Pannenberg bindet das Konzept stark an die anthropologische Entwicklung des Menschen, insbesondere an Herders Gedanken zur „Besonnenheit“, und deutet die Gottebenbildlichkeit als werdenden Prozess.

Welche Rolle spielt Jesus Christus in der Argumentation der Autoren?

Alle drei Theologen sehen in Jesus Christus das eigentliche Urbild, an dem sich die Menschen orientieren sollen, um ihre Bestimmung als Gottebenbild zu erreichen.

Was bedeutet der Begriff „Erkenntnisrelation“ bei Ebeling?

Ebeling schlägt vor, die Ebenbildlichkeit nicht als biologische oder ontologische Identität mit Gott zu sehen, sondern als Fähigkeit des Menschen, Gott durch sich selbst und in der Welt als Schöpfer zu erkennen.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg
Université
Johannes Gutenberg University Mainz
Cours
Schöpfungstheologie im Alten Testament und in moderner Dogmatik
Note
2,3
Auteur
Christian Schlegel (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
15
N° de catalogue
V78190
ISBN (ebook)
9783638828123
ISBN (Livre)
9783638832236
Langue
allemand
mots-clé
Mensch Gottes Ebenbild Ebeling Jüngel Pannenberg Schöpfungstheologie Alten Testament Dogmatik Imago Dei Gottebenbildlichkeit Gottesebenbildlichkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Schlegel (Auteur), 2004, Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78190
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint