Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit das Internet die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger ausweitet und so den öffentlichen Diskurs stärken kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kriterien des Öffentlichkeitsbegriffs
- Wortgeschichte
- Bedeutungsebenen
- Öffentlichkeit als normatives Modell
- Öffentlichkeit und Massenmedien
- Medien und Demokratie
- Probleme massenmedialer Öffentlichkeit
- Öffentlichkeit und Internet
- Möglichkeiten
- Elektronische Demokratie
- Grenzen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage, inwieweit das Internet die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger ausweitet und so den öffentlichen Diskurs stärken kann. Dabei wird der Begriff der Öffentlichkeit definiert und seine zentralen Bedeutungsebenen beleuchtet.
- Definition und Analyse des Begriffs "Öffentlichkeit"
- Das normative Verständnis von Öffentlichkeit im Kontext des historischen Konzepts von Jürgen Habermas
- Die Rolle der Massenmedien in der Gestaltung der Öffentlichkeit
- Potenziale und Grenzen des Internets für die Förderung der Bürgerbeteiligung
- Konzepte der elektronischen Demokratie im Kontext des Internets
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Arbeit eröffnet mit einer Einleitung, die den Hintergrund und die Relevanz der Thematik beleuchtet und die Zielsetzung der Arbeit darlegt.
Kriterien des Öffentlichkeitsbegriffs: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit der Definition des Begriffs "Öffentlichkeit" und untersucht seine Wortgeschichte sowie seine verschiedenen Bedeutungsebenen.
Öffentlichkeit und Massenmedien: Hier wird die Rolle der Massenmedien im Kontext der Demokratie und der Gestaltung der Öffentlichkeit analysiert. Darüber hinaus werden Probleme der massenmedialen Öffentlichkeit aufgezeigt.
Öffentlichkeit und Internet: Dieses Kapitel befasst sich mit dem Einfluss des Internets auf die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen des Internets für die Förderung der Bürgerbeteiligung und die Gestaltung der Öffentlichkeit beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Öffentlichkeit, Partizipation, Internet, Medien, Demokratie, elektronische Demokratie, normative Öffentlichkeit, Medienkultur, Habermas.
Häufig gestellte Fragen
Kann das Internet den öffentlichen Diskurs stärken?
Das Internet bietet neue Partizipationsmöglichkeiten für Bürger und kann so theoretisch die Öffentlichkeit erweitern, steht aber auch vor Grenzen durch Fragmentierung und mediale Barrieren.
Was ist das normative Modell von Öffentlichkeit nach Habermas?
Jürgen Habermas versteht Öffentlichkeit als einen herrschaftsfreien Raum des rationalen Diskurses, in dem Bürger durch Argumente zu einem Konsens gelangen.
Was sind die Probleme massenmedialer Öffentlichkeit?
Klassische Massenmedien (TV, Print) sind oft einseitig (One-to-Many), was die aktive Beteiligung der Bürger einschränkt und zu einer Passivität des Publikums führen kann.
Was versteht man unter elektronischer Demokratie?
Elektronische Demokratie (E-Democracy) nutzt digitale Informations- und Kommunikationstechnologien, um demokratische Prozesse, Wahlen und die politische Teilhabe zu verbessern.
Welche Chancen bietet das Internet für die politische Partizipation?
Es senkt die Hürden für die Informationsbeschaffung und ermöglicht eine schnellere Vernetzung von Interessengruppen sowie den direkten Dialog zwischen Bürgern und Politikern.
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- Anne Arend (Author), 2002, Mehr Öffentlichkeit dank Internet? - Chancen und Grenzen elektronischer Partizipation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77730