Tim Berners-Lee hatte 1989 bei der Entwicklung des Internets lediglich geplant, ein Medium zu schaffen, welches es ermöglicht, „den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern zu vereinfachen“. Aus dieser Erfindung ist ein globales, umfassendes und interaktives Medium entstanden, dessen Nutzung immer weiter fortschreitet. In dieser Arbeit wird ein besonderer Aspekt des Internets hervorgehoben, der es von den klassischen Medien abhebt. Die Internet-Nutzer lassen sich schwer in gängige Kategorien, Segmente oder (Ziel)-Gruppen einteilen und werden dadurch inhomogen. Andererseits lässt sich der Nutzer leichter durch seine IP identifizieren. Welche Herausforderungen und Konsequenzen dies für das Marketing und insbesondere für das Online-Marketing bedeutet, soll aus der Darstellung der derzeitigen Entwicklung konkludent geschlossen werden. Hierbei wird sich im Folgenden ausschließlich auf den Bereich Business to Consumer (B2C) beschränkt, die Ergebnisse sind zum Teil auch auf den Bereich Business to Business (B2B) übertragbar.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Zielsetzung
- 2. Internet-Nutzung und Web 2.0
- 2.1 Internet-Nutzung Mitte der 90er Jahre bis 2002
- 2.2 Internet-Nutzung von 2002 bis 2006
- 2.3 Merkmale des Web 2.0
- 2.3.1 Blogs/Weblogs
- 2.3.2 Online Communities (Virtuelle Communities)
- 2.3.3 Social Networks/Social Web
- 2.3.4 Podcasts
- 2.3.5 User Generated Content
- 2.3.6 Wikis
- 3. Online-Marketing im Web 2.0
- 3.1 Was ist Online-Marketing?
- 3.2 Entwicklung des Online-Marketings vom Web 1.0 zum Web 2.0
- 3.3 Instrumente des Online-Marketings im Web 2.0
- 3.3.1 Suchmaschinen-Marketing
- 3.3.1.1 Keyword-Werbung
- 3.3.1.2 Suchmaschinenoptimierung
- 3.3.2 E-Mail-Marketing
- 3.3.3 Bannerwerbung
- 3.3.4 Affiliate-Marketing
- 3.3.5 Viral Marketing
- 3.3.6 Sonstige Instrumente
- 4. Zielgruppe und Zielgruppenidentifizierung
- 4.1 Definition und Identifikation von Zielgruppen
- 4.1.1 Zielgruppendefinition und Zielgruppenmodelle
- 4.1.1.1 Identifikation der Marketing-Zielgruppe
- 4.1.1.2 Identifikation der Media-Zielgruppe
- 4.1.1.3 Identifikation der Zielgruppe bei Kauf- und Verwendungssituationen
- 4.1.1.4 Sonstige Verfahren zur Identifikation einer Zielgruppe
- 4.1.2 Zielgruppenmodelle und Typologien
- 4.1.2.1 Modell des Sinus-Millieu-Konzepts
- 4.1.2.2 Modell der Semiometrie
- 4.1.2.3 Typologien
- 4.2 Zielgruppenidentifizierung in klassischen Medien
- 4.2.1 Aspekte der Zielgruppen von TV-Werbung
- 4.2.2 Aspekte der Zielgruppen von Radiowerbung
- 4.2.3 Aspekte der Zielgruppen von Kinowerbung
- 4.2.4 Aspekte der Zielgruppen von Printwerbung
- 4.2.5 Aspekte der Zielgruppen von Außenwerbung
- 4.2.6 Beurteilung der Zielgruppenidentifizierung bei klassischen Medien
- 4.3 Zielgruppenidentifizierung bei Online-Medien
- 4.3.1 Zielgruppenidentifizierung im Web 1.0
- 4.3.2 Zielgruppenidentifizierung im Web 2.0
- 4.3.2.1 Actification
- 4.3.2.2 Passification
- 4.3.3 Fazit
- Entwicklung des Online-Marketings vom Web 1.0 zum Web 2.0
- Merkmale des Web 2.0 und ihre Auswirkungen auf die Zielgruppenidentifizierung
- Instrumente des Online-Marketings im Web 2.0 und ihre Eignung für die Zielgruppenansprache
- Vergleich der Zielgruppenidentifizierung in klassischen Medien und im Web 2.0
- Herausforderungen und Chancen der Zielgruppenidentifizierung im Web 2.0
- Kapitel 1: Die Einleitung präsentiert die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit. Es wird die Relevanz der Thematik im Kontext der digitalen Transformation aufgezeigt.
- Kapitel 2: In diesem Kapitel wird die Entwicklung der Internetnutzung von den frühen Jahren bis zum Web 2.0 dargestellt. Es werden die wichtigsten Merkmale und Technologien des Web 2.0 erläutert, wie z. B. Blogs, Online Communities, Social Networks und Podcasts.
- Kapitel 3: Das Kapitel behandelt die Entwicklung und die Instrumente des Online-Marketings im Web 2.0. Es werden verschiedene Marketingstrategien und -techniken vorgestellt, wie z. B. Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing und Viral Marketing.
- Kapitel 4: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition und Identifizierung von Zielgruppen. Es werden verschiedene Zielgruppenmodelle und -typologien vorgestellt und ein Vergleich der Zielgruppenidentifizierung in klassischen Medien und im Web 2.0 gezogen. Es werden die spezifischen Herausforderungen und Chancen der Zielgruppenidentifizierung im Web 2.0 beleuchtet.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung der Zielgruppenidentifizierung im Online-Marketing im Kontext des Web 2.0. Ziel ist es, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Zielgruppenansprache im digitalen Raum im Vergleich zu klassischen Medien aufzuzeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
Schlüsselwörter
Online-Marketing, Web 2.0, Zielgruppenidentifizierung, Social Media, User Generated Content, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing, Viral Marketing, Zielgruppenmodelle, Zielgruppenansprache, digitale Transformation.
Häufig gestellte Fragen
Wie hat das Web 2.0 das Online-Marketing verändert?
Vom reinen Informationsmedium (Web 1.0) entwickelte es sich zu einem interaktiven Raum (Web 2.0), in dem User-Generated Content, Social Networks und Communities die Kommunikation dominieren.
Welche Instrumente sind im Web 2.0 Marketing wichtig?
Zu den zentralen Instrumenten gehören Suchmaschinen-Marketing (SEO/SEA), Social Media Marketing, Viral Marketing, Affiliate-Marketing und E-Mail-Marketing.
Was ist das Sinus-Milieu-Konzept?
Es ist ein Modell zur Zielgruppenidentifizierung, das Menschen nach ihrer sozialen Lage und ihren Grundorientierungen (Werten, Lebensstilen) in Gruppen einteilt.
Was ist der Unterschied zwischen Marketing- und Media-Zielgruppen?
Die Marketing-Zielgruppe umfasst die tatsächlichen Käufer, während die Media-Zielgruppe diejenigen Personen beschreibt, die über Werbemittel (TV, Online, Print) erreicht werden sollen.
Warum ist die Identifizierung von Zielgruppen im Web 2.0 schwieriger?
Nutzer sind im Internet oft inhomogen und lassen sich schwer in klassische Segmente einteilen. Gleichzeitig ermöglicht die IP-Adresse jedoch eine technisch präzisere Verfolgung des Nutzerverhaltens.
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- Diplom-Kaufmann Martin Spicker (Author), 2007, Online-Marketing im Web 2.0. Zielgruppen identifizieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76994