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Empowerment als Methode der Sozialen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung

Titel: Empowerment als Methode der Sozialen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung

Hausarbeit , 2002 , 26 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Claudia Mehner (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Empowermentgedanken in der Arbeit mit Menschen mit (geistiger) Behinderung.

Das erste Kapitel stellt eine Einleitung in das Empowermentgeschehen dar. Dabei wird der Begriff Empowerment, seine Bedeutung und sein geschichtlicher Ursprung erklärt. Im zweiten und dritten Abschnitt wird der Prozeß und das Konzept näher erläutert. Empowerment muß flexibel bei der Arbeit mit unterschiedlichen Personen eingesetzt werden. Deshalb haben wir uns im zweiten Kapitel speziell mit Menschen mit (geistiger) Behinderung auseinandergesetzt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich dann mit der praktischen Anwendung von Empowerment, bei der Arbeit mit (geistig) behinderten Erwachsenen.

Während der Auseinandersetzung mit dem Thema Empowerment mußten wir feststellen, daß die Autoren teilweise unterschiedliche Auffassungen über die Anwendung und Bedeutung des Empowermentkonzeptes hatten. Deshalb ist es schwer eine einheitliche Richtlinie zum Empowerment zu finden. Aus diesem Grund ist es notwendig, spezielle Gruppen einzeln zu betrachten, darum haben wir uns nur mit der Personengruppe mit geistiger Behinderung auseinandergesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Empowerment

1.1 Empowerment als Methode der Sozialen Arbeit

1.2 Geschichte und Begriff Empowerment

1.3 Prozeß Empowerment

1.3.1 Kennzeichen des Prozesses

1.3.2 Bedingungen für das Entstehen von Empowermentprozessen

1.4 Das Konzept Empowerment

1.4.1 Grundidee

1.4.2 Bedeutung von Menschen in marginalen Positionen

1.4.3 Empowerment auf verschiedenen Ebenen

1.4.4 Akzeptanz und Anerkennung

1.4.5 Grenzen des Konzepts

2 Menschen mit Behinderung

2.1 Behinderung

2.2 Geistige Behinderung

2.3 Einstellung in der Gesellschaft

3 Empowerment und Behinderung

3.1 Empowerment und Selbstbestimmung

3.1.1 Begriffsbestimmung

3.1.2 Selbstbestimmung und Behinderung

3.2 Bedeutung für die Arbeit mit behinderten Menschen

4 Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Empowerment-Konzept als methodischen Ansatz in der Sozialen Arbeit mit Menschen mit (geistiger) Behinderung. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Betroffene durch den Fokus auf vorhandene Ressourcen und Stärken anstatt auf Defizite in ihrer Selbstbestimmung gestärkt werden können.

  • Theoretische Fundierung des Empowerment-Begriffs und dessen geschichtliche Herkunft.
  • Analyse des Empowerment-Prozesses und seiner verschiedenen Ebenen.
  • Auseinandersetzung mit der Situation von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft.
  • Erörterung der Bedeutung von Selbstbestimmung und Autonomie im Betreuungskontext.
  • Reflexion der Rolle professioneller Helfer bei der Umsetzung von Empowerment.

Auszug aus dem Buch

1.4.2 Bedeutung für Menschen in marginalen Positionen

Menschen in marginalen Positionen sind nicht Empfänger von Hilfen des Staates oder anderer Einrichtungen, sondern sie organisieren ihre Hilfen selbst, indem sie sich den Weg dazu selbst suchen und aus ihrer Passivität heraustreten. Das Kennzeichen von Empowermentprozessen besteht also nicht im Hinnehmen einer Situation, sondern im Versuch diese zu ändern.

Wissenschaftler der Coping-Forschung stellen sich immer wieder die Frage, weshalb Menschen ihr Leben „meistern“ können oder dies lernen, obwohl sie unter „schlechten“ Voraussetzungen, wenig vielversprechender Schichtzugehörigkeit oder unter miesen ökonomischen Bedingungen leben.

In der Life-Event-Forschung findet man Hinweise auf den Beginn von Empowermentprozessen.

Ein weiterer wichtiger Gedanke bei Empowermentprozessen ist, daß Professionelle die Menschen in marginalen Positionen als selbstständige Wesen betrachten, die ihre Angelegenheiten auch ohne fremde Hilfe regeln und ihre „Rechte“ wahrnehmen können.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Einführung in das Thema Empowerment im Kontext der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung und Erläuterung der gewählten Schwerpunkte.

1 Empowerment: Definition und theoretische Herleitung des Begriffs Empowerment sowie Erläuterung der prozesshaften Natur und der verschiedenen Ebenen (individuell, Gruppe, Struktur) des Konzepts.

2 Menschen mit Behinderung: Darstellung des Begriffs der Behinderung und der spezifischen gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung.

3 Empowerment und Behinderung: Untersuchung der Umsetzung von Selbstbestimmung und Empowerment in der praktischen Arbeit mit behinderten Menschen unter Berücksichtigung von Autonomie und Assistenz.

4 Resümee: Zusammenfassende Bewertung des Empowerment-Ansatzes als bereichernde Perspektive, die trotz fehlender eigener Praxiserfahrung als vielversprechend für die zukünftige Arbeit beurteilt wird.

Schlüsselwörter

Empowerment, Soziale Arbeit, Geistige Behinderung, Selbstbestimmung, Ressourcenorientierung, Autonomie, Assistenz, Lebensqualität, Coping, Soziale Teilhabe, Prozessorientierung, Inklusion, Professionelle Hilfe, Defizitorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von Empowerment als methodischen Ansatz, um die Lebenssituation und Selbstbestimmung von Menschen mit geistiger Behinderung zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen von Empowerment, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Behinderung und die praktische Umsetzung von Autonomie in Betreuungsverhältnissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Fokus in der Sozialen Arbeit von der Defizitbetrachtung hin zur Stärkung der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen des Betroffenen zu verschieben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse zur Anwendung des Empowerment-Konzepts im Bereich der Heilpädagogik und Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert den Empowerment-Prozess, die Bedeutung für Menschen in Randgruppen, die Ebenen der Anwendung sowie die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung für behinderte Menschen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Empowerment, Selbstbestimmung, Ressourcenstärkung und den Wandel weg von der Defizitorientierung geprägt.

Warum spielt die Unterscheidung von Defiziten und Ressourcen eine so große Rolle?

Weil die Autorin argumentiert, dass eine zu starke Konzentration auf Mängel zur Stigmatisierung und Überforderung führt, während Empowerment die Eigenaktivität fördert.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Helfers nach diesem Konzept?

Der professionelle Helfer agiert nicht als dominanter Entscheider, sondern als Assistent, der den Empowerment-Prozess durch Begleitung und Bereitstellung von Wahlmöglichkeiten unterstützt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Empowerment als Methode der Sozialen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)  (Sozialarbeit)
Veranstaltung
Methoden der Sozialarbeit
Note
1,5
Autor
Claudia Mehner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V7696
ISBN (eBook)
9783638148603
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Empowerment Methode Sozialen Arbeit Empowerment Behinderung Methoden Sozialarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Mehner (Autor:in), 2002, Empowerment als Methode der Sozialen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7696
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Leseprobe aus  26  Seiten
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