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Das Bildungssystem in Frankreich

Title: Das Bildungssystem in Frankreich

Seminar Paper , 2003 , 13 Pages

Autor:in: Angelina Kalden (Author)

French Studies - Culture
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Bildungssystem in Frankreich auseinander. Zunächst wird die historische Entwicklung des französischen Schul- und Bildungssystems genauer besprochen, um anschließend näher auf den Aufbau einzugehen, der anhand einer Tabelle veranschaulicht wird. Eine Sonderform spielen dabei die grandes écoles, die französischen Eliteuniversitäten. Abschließend widme ich mich den Problemen, die dieses System hervorbringt, wie zum Beispiel der Elitenbildung und gehe auf mögliche Lösungsansätze ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Entwicklung des Bildungssystems

2 Aufbau des Bildungssystems

3 Probleme und Lösungen

4 Fazit

5 Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das französische Bildungs- und Erziehungssystem, analysiert dessen historische Entwicklung sowie strukturellen Aufbau und beleuchtet die aktuellen Herausforderungen wie soziale Ungleichheit, den Konkurrenzdruck innerhalb der Elitehochschulen und die Reformbedarfe im Vergleich zum deutschen Modell.

  • Historische Grundlagen und die Entwicklung des französischen Bildungssystems
  • Struktureller Aufbau von der Vorschule bis zum Hochschulwesen
  • Die Sonderrolle und Kritik an den französischen Elitehochschulen (Grandes Ecoles)
  • Soziale Selektion und Chancengleichheit im Bildungswesen
  • Reformansätze und gesellschaftspolitische Implikationen

Auszug aus dem Buch

3 Probleme und Lösungen

Universitäten und Grandes Ecoles befinden sich seit den achtziger Jahren unter einem starken Reformdruck, da ihre Qualität nachgelassen hat und arbeiten in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise im Forschungsbereich, der in Frankreich noch nicht so stark entwickelt ist, zusammen. Die berufliche Ausbildung wird seit den siebziger Jahren ausgebaut, was nach Zettelmeier einen Wandel im französischen Erziehungswesen ausmacht. Lüsebrink bezeichnet dieses Problem aber noch als ungelöst und fragmentarisch. Das zentrale Problem sehen Lüsebrink und Zettelmeier im republikanischen Gleichheits- und Gerechtigkeitsverständnis, wonach das Gleichheitsprinzip Chancengleichheit für alle ermöglichen soll, die einer starken Selektion nach Wissenskriterien und das Wetteifern um die beste Leistung, die sich überall bemerkbar macht, entgegengesetzt steht.

Darüber hinaus ist nach Zettelmeier trotz Steigen des Bildungsniveaus die Ungleichheit nicht geringer geworden: An einer Grande Ecole stammen 85 % aus einer sozial höheren Schicht und nur 5 % aus einer Arbeiterfamilie. Dieses Problem verschärfte sich durch die hohe Jugendarbeitslosigkeit in der Vergangenheit zunehmend. Das Problem liegt in der zentralen Bedeutung der Schule. Röseberg spricht davon, dass bestimmte Normen und Werte für einzelne Bildungsniveaustufen national geltend gemacht werden und als Anforderungsstrukturen, denen nicht alle folgen können, den Schulalltag prägen. In Deutschland hat die Schule nicht einen derart normativen Charakter.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entwicklung des Bildungssystems: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge des französischen Bildungswesens, insbesondere ausgehend von der Französischen Revolution und der Dritten Republik, und zeigt die enge Verknüpfung mit der nationalen Gesellschaftspolitik auf.

2 Aufbau des Bildungssystems: Hier werden die verschiedenen Stufen des Systems – von der Vorschule über die Grundschule und das Collège bis hin zum Lycée und dem differenzierten Hochschulbereich – detailliert dargestellt.

3 Probleme und Lösungen: Das Kapitel analysiert den hohen Reformdruck, die Problematik der sozialen Selektion sowie die zunehmende Kritik an der Eliteausbildung und den damit verbundenen Konkurrenzmechanismen.

4 Fazit: Der Autor resümiert die Herausforderungen des Bildungssystems und schlägt einen Mittelweg zwischen dem französischen und dem deutschen Modell als effektivste Lösung vor.

5 Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und Fachpublikationen.

Schlüsselwörter

Frankreich, Bildungssystem, Erziehung, Grandes Ecoles, Chancengleichheit, soziale Ungleichheit, Schule, Reformen, Zentralismus, Eliteausbildung, Hochschulwesen, Selektion, Laizität, Berufsbildung, Arbeitslosigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das französische Bildungs- und Erziehungssystem, wobei sie sowohl die historischen Hintergründe als auch die gegenwärtige Struktur und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen analysiert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen der Aufbau des Schulsystems, die Rolle der Elitehochschulen, das Spannungsfeld zwischen Massen- und Elitebildung sowie die soziale Selektion innerhalb des französischen Bildungskontextes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Merkmale des französischen Systems – wie dessen zentralistische Verwaltung und den Fokus auf Elitebildung – zu erklären und kritisch mit der deutschen Bildungssituation zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine landeskundliche bzw. kulturwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur (z.B. Zettelmeier, Lüsebrink) und aktueller bildungspolitischer Debatten basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Hintergrunds, eine genaue Erläuterung der Schulstufen (Primar- bis Tertiärbereich) sowie eine tiefgehende Diskussion über die Korruptions- und Konkurrenzproblematik an den Grandes Ecoles.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Grandes Ecoles, Chancengleichheit, Zentralismus und soziale Selektion treffend beschrieben.

Was sind sogenannte "bizutages" und warum sind sie problematisch?

Dies sind Aufnahmerituale bzw. Mutproben an französischen Elitehochschulen, die aufgrund ihrer physischen und moralischen Belastung, die teils zu Unfällen führte, seit 1999 gesetzlich verboten sind.

Warum steht die ENA (Ecole Nationale d'administration) in der Kritik?

Die ENA wird kritisiert, weil sie eine abgeschottete Elite ausbildet, die wenig Bezug zur gesellschaftlichen Realität hat, sowie für die Vetternwirtschaft und die extreme Selektion, die den Zugang für Menschen aus nicht-akademischen Schichten erschwert.

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Details

Title
Das Bildungssystem in Frankreich
College
Technical University of Berlin
Author
Angelina Kalden (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V76332
ISBN (eBook)
9783638798754
ISBN (Book)
9783638799249
Language
German
Tags
Bildungssystem Frankreich école primaire collège lycée grande école
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angelina Kalden (Author), 2003, Das Bildungssystem in Frankreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/76332
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