Deutschland bestand vor der Wiedervereinigung 40 Jahre lang aus zwei politisch getrennten Teilen, der Deutschen Demokratischen Republik (nachfolgend als „DDR“ bezeichnet) und der Bundesrepublik Deutschland (nachfolgend als „BRD“ bezeichnet). Die Bevölkerungen dieser beiden Teilstaaten sollten aufgrund ihrer zunehmend differierenden Lebensbedingungen bis zur politischen Wende auch getrennt aber im Vergleich zueinander betrachtet werden. Man könnte denken, dass sich nun nach der Wiedervereinigung vieles geändert hätte – dem ist jedoch nicht durchgängig so.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Die demographische Situation vor der politischen Wende 1989
- Fertilität
- Geburtenrückgänge
- Steigendes Erstgebärenden Alter
- Migration
- Fertilität
- Die demographische Situation nach der politischen Wende 1989
- Fertilität
- Geburtenrückgänge
- Steigendes Erstgebärendenalter
- Migration
- Mortalität
- Fertilität
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der demographischen Entwicklung in Deutschland im Kontext der politischen Wende 1989. Ziel ist es, die Veränderungen im Geburtenverhalten, der Migration und der Mortalität in Ost- und Westdeutschland vor und nach der Wiedervereinigung aufzuzeigen und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung zu analysieren.
- Der Einfluss des Baby-Booms und der anschließenden Geburtenrückgänge auf die demographische Situation in Ost- und Westdeutschland
- Die Rolle von Migration und Abwanderung im Wandel der Bevölkerungsstruktur
- Die Auswirkungen der politischen Wende auf die demographischen Entwicklungen in beiden Teilstaaten
- Der Vergleich der demographischen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland
- Die Herausforderungen, die sich aus der demographischen Entwicklung für Deutschland ergeben
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die historische Entwicklung Deutschlands vor und nach der Wiedervereinigung beleuchtet und die Bedeutung der demographischen Situation in diesem Kontext hervorhebt. Im zweiten Kapitel wird die demographische Situation in Ost- und Westdeutschland vor der politischen Wende 1989 betrachtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Geburtenentwicklungen, insbesondere dem Baby-Boom und den anschließenden Rückgängen, sowie der Migration zwischen den Teilstaaten. Im dritten Kapitel wird die demographische Entwicklung nach der politischen Wende 1989 untersucht, wobei die Veränderungen im Geburtenverhalten, der Migration und der Mortalität im Fokus stehen.
Schlüsselwörter
Demographische Situation, politische Wende 1989, Wiedervereinigung, Fertilität, Geburtenrückgänge, Migration, Mortalität, Ost- und Westdeutschland, Bevölkerungsentwicklung, Baby-Boom, Nachkriegsdeutschland
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste die Wende 1989 die Geburtenraten?
Nach der Wende kam es in Ostdeutschland zu einem drastischen Geburtenknick, da viele Menschen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage die Familienplanung aufschoben.
Was versteht man unter Binnenmigration nach der Wiedervereinigung?
Es beschreibt die massenhafte Abwanderung vor allem junger und qualifizierter Menschen von Ost- nach Westdeutschland auf der Suche nach besseren Arbeitsbedingungen.
Wie unterschied sich die Fertilität in DDR und BRD vor 1989?
Die DDR förderte Geburten durch staatliche Programme stärker, was zeitweise zu höheren Raten und einem niedrigeren Erstgebärendenalter als in der BRD führte.
Welche Rolle spielt die Mortalität in der demographischen Analyse?
Die Mortalität (Sterblichkeit) und die steigende Lebenserwartung tragen maßgeblich zur Alterung der Gesellschaft in ganz Deutschland bei.
Was war der "Baby-Boom"?
Der Baby-Boom bezeichnet die Phase hoher Geburtenraten in den 1950er und 60er Jahren, deren demographische Auswirkungen bis heute die Sozialsysteme fordern.
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- Katarina Hoberg (Author), 2006, Die demographische Situation in Deutschland in Anbetracht der politischen Wende 1989, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75939