In dieser Hausarbeit wird aus dem großen Feld der Berufnamen näher auf die Gruppe Getreideverarbeitung eingegangen. Die Vorgehensweise erfolgt eher empirisch als theoretisch. Dabei werden die zugeordneten Familiennamen in enger Anlehnung an die bereitgestellten Seminarunterlagen nach grammatischen Phänomen untersucht.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Besonderheiten und Auffälligkeiten der in Auswahl betrachteten Familiennamen - nicht nur auf den grammatikalischen Bereich bezogen. Allerdings verzichtet die Autorin aufgrund der Größe und Vielfalt der Gruppe auf die Einbeziehung fremdländischer Namen. Ausnahme hierzu bilden die griechischen und lateinischen Namen aus der Humanistenzeit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Familiennamen nach Beruf in der Getreideverarbeitung
- Der Familienname Müller
- Der Name Müller in den verschiedenen Sprachlandschaften
- Übertragung des Namens Müller ins Griechische und Lateinische
- Müllername nach Lage der Mühle
- Zuschreibungen zum Namen Müller
- Der Familienname Becker
- Der Name Becker in den verschiedenen Sprachlandschaften
- Übertragung des Namens Becker ins Lateinische
- Zuschreibungen zum Namen Becker
- Der Familienname Müller
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Gruppe der Berufsnamen, die aus dem Bereich der Getreideverarbeitung entstanden sind. Im Fokus steht die empirische Untersuchung der zugehörigen Familiennamen, wobei die Analyse auf grammatikalische Phänomene und Besonderheiten der ausgewählten Namen ausgerichtet ist. Die Arbeit untersucht die Verbreitung und Entwicklung dieser Namen in verschiedenen Sprachlandschaften und geht auf spezifische Merkmale und Besonderheiten ein.
- Untersuchung der Entstehung und Verbreitung von Familiennamen aus der Getreideverarbeitung
- Analyse der grammatischen Besonderheiten und Entwicklungen der Familiennamen
- Bedeutung der Namen in verschiedenen Sprachlandschaften
- Zuschreibungen und Interpretationen der Familiennamen
- Vergleichende Betrachtung verschiedener Familiennamen aus der Getreideverarbeitung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Diese Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor, welches die Untersuchung von Familiennamen aus dem Bereich der Getreideverarbeitung ist. Es wird die Klassifizierung dieser Namen innerhalb des Gesamtkontexts von Berufsnamen erläutert und die empirische Vorgehensweise der Untersuchung beschrieben. Die Autorin fokussiert dabei auf die Analyse der grammatikalischen Besonderheiten und Besonderheiten der Familiennamen, wobei fremdländische Namen (mit Ausnahme von griechischen und lateinischen Namen) nicht betrachtet werden. Die Telefonbuch-CD der Deutschen Telekom dient als Datengrundlage für die Untersuchung und die Tabellen zu Beginn der Kapitel präsentieren den Namensbestand des DUDEN Großen Lexikons der deutschen Vor- und Familiennamen.
Familiennamen nach Beruf in der Getreideverarbeitung
Der Familienname Müller
Das Kapitel beleuchtet den häufigsten Familiennamen in Deutschland, den Namen Müller. Es wird die Bedeutung des Namens, seine Verbreitung und seine Entwicklung in verschiedenen Sprachlandschaften untersucht. Die Autorin analysiert die Bedeutung des Namens Müller im Kontext des Berufes „Müller“ und die verschiedenen grammatikalischen Formen des Namens. Die Untersuchung umfasst die Entwicklung des Namens in verschiedenen Sprachlandschaften, insbesondere in Bezug auf den Einfluss der niederdeutschen Sprache und die Bedeutung des Genitivs. Zudem wird die Verbreitung des Namens Müller in verschiedenen Bundesländern anhand von Daten der Telefonbuch-CD analysiert und die Rolle des Namens Müller im Kontext der deutschen Kultur und Geschichte erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von Familiennamen aus dem Bereich der Getreideverarbeitung. Dabei stehen die Namen Müller und Becker im Mittelpunkt. Die Untersuchung fokussiert auf die grammatischen Besonderheiten und Entwicklungen der Familiennamen, ihre Verbreitung in verschiedenen Sprachlandschaften und die Bedeutung dieser Namen in der deutschen Kultur und Geschichte. Die Analyse basiert auf einer empirischen Untersuchung, wobei die Telefonbuch-CD der Deutschen Telekom als Datengrundlage dient.
Häufig gestellte Fragen
Welche Familiennamen werden in dieser Arbeit untersucht?
Die Arbeit konzentriert sich auf Berufsnamen aus dem Bereich der Getreideverarbeitung, insbesondere auf die Namen Müller und Becker.
Warum ist der Name Müller in Deutschland so verbreitet?
Müller ist der häufigste Familienname in Deutschland. Die Arbeit untersucht seine Bedeutung im Kontext des Berufsstandes und seine Entwicklung in verschiedenen Sprachlandschaften.
Welche Rolle spielt die Getreideverarbeitung bei der Namensgebung?
Berufe wie Müller oder Bäcker (Becker) waren essenziell für die Versorgung. Die Namen entstanden oft direkt aus der Berufsbezeichnung der Vorfahren.
Werden auch ausländische Namen in der Untersuchung berücksichtigt?
Die Autorin verzichtet weitgehend auf fremdländische Namen, macht jedoch eine Ausnahme für griechische und lateinische Namen aus der Zeit des Humanismus.
Welche Datenquelle wurde für die Namensanalyse genutzt?
Als Datengrundlage diente unter anderem die Telefonbuch-CD der Deutschen Telekom sowie das DUDEN Lexikon der Familiennamen.
Was sind grammatische Besonderheiten bei den Namen Müller und Becker?
Die Untersuchung analysiert Phänomene wie den Einfluss der niederdeutschen Sprache, die Bedeutung des Genitivs bei der Namensbildung und regionale Varianten.
- Quote paper
- Annika Fischer (Author), 2005, Eine Untersuchung der aus dem Berufsfeld Getreideverarbeitung entstandenen Familiennamen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75921