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Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie

Eine Analyse der deutschen Automobilindustrie auf betrieblicher und volkswirtschaftlicher Ebene

Title: Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie

Intermediate Diploma Thesis , 2007 , 53 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Judith Kant (Author), Nikola Bilandzija (Author)

Business economics - Economic Policy
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Die Automobilindustrie unterliegt weltweit einem Wandel. Stagnierenden Absätze in den reifen Märkten der Triade (Japan, USA, Europa) zwingen die gesamte Industrie sich immer wieder neu strategisch zu orientieren. Des Weiteren erfordert der wachsende Kosten- und Konkurrenzdruck sich sicher zu positionieren und neue Kooperationsformen zu entwickeln. Diese Veränderungen konnten in den letzten Jahrzehnten anhand der Entwicklung vom Taylorismus und Arbeitsteilung über Lean Management und Business Reeingeneering und anderen neuen Strategien beobachtet werden. Die Globalisierung und Liberalisierung von Handelshemmnissen geben weitere Impulse zur konkurrenzfähigen Umstrukturierung der Abläufe an traditionellen Produktionsstandorten wie Deutschland.

In dieser Arbeit werden deshalb die aktuellen sowie prognostizierten Strukturveränderungen aufgezeigt; es wird untersucht, wie sich die deutsche Automobilindustrie gegenüber der globalen Konkurrenz behaupten kann. Es soll erörtert werden, ob sich der globale Druck auf die Beschäftigungslage in Deutschland auch auf die Binnennachfrage nach Automobilen in der deutschen Volkswirtschaft ausgewirkt hat. In Deutschland selbst ist die Automobilindustrie mit einem Anteil von 19 % am Gesamtumsatz der deutschen Industrie der wichtigste Wirtschaftszweig.

Laut dem VDA ist sogar jeder siebente Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie verbunden. Aus diesem Grund soll außerdem gezeigt werden, ob und wie die Beschäftigung am Standort Deutschland gesichert ist und wie die stetigen strukturellen Veränderungen in der Beschäftigungslage wiedergespiegelt werden.

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Inhaltsverzeichnis

I Einführung

II Der Wertschöpfungswandel in der Automobilindustrie

Einleitung

1 Die Veränderung der Hersteller-Lieferanten-Beziehungen

1.1 Externe Gründe für den strukturellen Umbruch der Automobilindustrie

1.2 Die Veränderung der Zuliefer-Architektur

1.3 Die prognostizierte Entwicklung der Lieferantenleistungen

1.4 Die spezifischen Merkmale Europas

2. Die besondere Bedeutung der Marke in der automobilen Wertschöpfungsstrategie

2.1 Die Marke und ihre wachsende Bedeutung in der Automobilindustrie

2.3 Markendifferenzierung als Grundlage für Wertschöpfungsstrategien

Fazit

III Die Folgen des Strukturwandels in der Automobilindustrie auf die deutsche Volkswirtschaft

Einleitung

1. Spezifische Ursachen für die Industrieverlagerung in Bezug auf Osteuropa

2. Die Automobilnachfrage in Deutschland und die Veränderung des Grenzüberschreitenden Handels

2.1 Hat sich eine Nachfrageverschiebung in der deutschen Binnennachfrage realisiert?

2.2 Das Entwicklungspotenzial der osteuropäischen Staaten: Entstehen mögliche Absatzmärkte für deutsche Automobilkonzerne?

3. Struktureller Wandel und die Folgen auf die Beschäftigung in Deutschland

3.1. Zahlen und Fakten zur Beschäftigung im Fahrzeugbau

3.2. Die Folgen der Verlagerung der Wertschöpfung und die Bedeutung der Zulieferer

3.3 Die Auswirkungen des Innovationsbedarfs auf die Beschäftigung in den KMU

3.4 Der sektorale Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die Beschäftigung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den globalen Strukturwandel in der Automobilindustrie unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Perspektiven. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich die Verlagerung von Wertschöpfungsprozessen und die veränderte Rolle von Zulieferern auf die Beschäftigungssituation am Standort Deutschland auswirken und inwieweit Automobilmarken als strategische Differenzierungsmerkmale fungieren.

  • Strukturwandel und Wertschöpfungsverschiebung in der Zuliefererarchitektur
  • Bedeutung von Markenstrategien und Markendifferenzierung
  • Ursachen für Industrieverlagerungen nach Osteuropa
  • Entwicklung der Automobilnachfrage und des Binnenmarktes in Deutschland
  • Folgen des sektoralen Wandels für die Beschäftigung in Deutschland

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Veränderung der Zuliefer-Architektur

Während traditionell Zulieferer und Dienstleister den Automobilherstellern untergeordnet waren, findet heute eine zunehmende Kooperation innerhalb der Wertschöpfungskette statt. Dieser Abschnitt geht insbesondere auf die Veränderung der Hersteller-Zulieferer-Beziehungen ein. Die traditionelle Beziehung zwischen Hersteller und Lieferant kann abstrakt mit der Form einer „Harke“ beschrieben werden. Hierbei steht der Automobilhersteller mit allen Lieferanten in Kontakt und handelt mit ihnen allen Verträge aus. In der Vergangenheit konzentrierte er sich dabei stark auf die Preise der einzukaufenden Komponenten. Heute ersetzt eine pyramiden-ähnliche Struktur diese Vorgehensweise. Erstmals wurde dieses Modell in Japan eingeführt. Der Aufbau dieses Modells ist hierarchisch. An erster stehen die Systemlieferanten (1st tier), mit denen der Hersteller interagiert. Die Hierarchiestufen unter dem Systemlieferanten bestehen aus dem Komponentenhersteller (2nd tier) und den Teilelieferanten (3rd tier). Es besteht eine hierarchische Abhängigkeit in dieser Rangfolge, wobei nur der Systemlieferant den Hersteller mit vorgefertigten Modulen beliefert. 2nd-tier- und 3rd tier-Zulieferer liefern dem übergeordneten Systemlieferanten unabdingbare Komponenten, spielen aber bei den Hersteller-Zulieferer Beziehungen keine Rolle (siehe Abb.2).

Zusammenfassung der Kapitel

I Einführung: Einleitende Darstellung des weltweiten Wandels in der Automobilindustrie und des hohen Stellenwerts der Branche für den deutschen Arbeitsmarkt.

II Der Wertschöpfungswandel in der Automobilindustrie: Untersuchung der veränderten Hersteller-Lieferanten-Beziehungen sowie der zentralen strategischen Bedeutung der Automobilmarke als Wettbewerbsfaktor.

III Die Folgen des Strukturwandels in der Automobilindustrie auf die deutsche Volkswirtschaft: Analyse der Industrieverlagerungen nach Osteuropa, der Entwicklung der Binnennachfrage sowie der Auswirkungen des Strukturwandels auf die Beschäftigungssituation in Deutschland.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Strukturwandel, Wertschöpfungskette, Zulieferer, Markenmanagement, Beschäftigungssicherung, Standort Deutschland, Globalisierung, Outsourcing, Systemlieferant, Markendifferenzierung, Industrieverlagerung, Osteuropa, Innovationsbedarf, KMU

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den globalen Strukturveränderungen in der Automobilindustrie und deren Auswirkungen auf den deutschen Markt aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wertschöpfungswandel, die neue Zuliefererarchitektur, die strategische Bedeutung von Automobilmarken und die Folgen für die Beschäftigung am Standort Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die deutsche Automobilindustrie gegen globale Konkurrenz behaupten kann und wie sich der Druck der Globalisierung auf die Beschäftigung und Nachfrage auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Branchenstudien (z.B. FAST 2015) und der Untersuchung statistischer Daten zu Beschäftigung und Marktstrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Wandel in den Hersteller-Lieferanten-Beziehungen, die Bedeutung der Markenbildung zur Differenzierung und die volkswirtschaftlichen Folgen der Produktionsverlagerungen, insbesondere nach Osteuropa, detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Automobilindustrie, Strukturwandel, Markenmanagement, Zulieferer, Standort Deutschland und Beschäftigungssicherung charakterisieren.

Warum spielt Osteuropa eine so zentrale Rolle für die Verlagerung?

Osteuropa bietet Kostenvorteile bei der Produktion, günstige steuerliche Rahmenbedingungen und eine wachsende, wenn auch noch eingeschränkte Standortattraktivität für Direktinvestitionen der Hersteller.

Ist die Angst vor Arbeitsplatzverlusten durch Globalisierung begründet?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Beschäftigung in der deutschen Automobilindustrie bisher nicht gefährdet ist, da insbesondere die wachsende Bedeutung der Zuliefer- und Dienstleistungsbranche kompensierende Potenziale bietet.

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Details

Title
Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie
Subtitle
Eine Analyse der deutschen Automobilindustrie auf betrieblicher und volkswirtschaftlicher Ebene
College
Berlin School of Economics
Grade
1,0
Authors
Judith Kant (Author), Nikola Bilandzija (Author)
Publication Year
2007
Pages
53
Catalog Number
V75841
ISBN (eBook)
9783638813303
ISBN (Book)
9783638814201
Language
German
Tags
Strukturwandel Automobilindustrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Kant (Author), Nikola Bilandzija (Author), 2007, Strukturwandel in der deutschen Automobilindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75841
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