Das hochformatige Tafelbild „Die Verkündigung Mariens“ wurde von dem „primitiven“ flämischen Maler der Spätgotik Gerard David (um 1460 geboren in Dudewater, am 13.8.1523 gestorben in Brügge) in Mischtechnik auf Eichenholz in seiner zweiten Schaffensperiode (um 1500-1510) gemalt, hat die Maße von 40,9 x 32,1 cm und wird im Städel unter der Inv.-Nr. 1095 aufbewahrt. David, der 1484 Mitglied der Brügger und 1515 der Antwerpener Malergilde wurde und 41-60 Werke geschaffen hat, führt mit seinem religiösen und maltechnischen Stil die Tradition von Hans Memling und Dieric Bouts („Brügger Schule“ ) fort.
Die Szenerie der Verkündigung Mariens durch die Erscheinung des Erzengels Gabriel (Lukas 1: 26, 27, 30, 31) nimmt in seinem Oeuvre einen besonderen Stellenwert ein und ist in weiteren Fassungen auch im Metropolitan Museum of Art/New York, im St. Louis Art Museum, im Detroit Institute of Arts und in der Österreichischen Nationalgalarie zu bewundern.
Inhaltsverzeichnis
- A. Einleitung
- B. Hauptteil
- I. Werkbeschreibung
- 1. Formaler Bildaufbau
- 2. Detailierte Bildbeschreibung
- a) Der Engel
- b) Die Marienfigur
- c) Die Taube - vom Raum gelöst
- d) Der Mittel- und Hintergrund
- II. Werkanalyse
- 1. Form- und Farbwahl
- 2. Bildaussage- und Absicht
- a) Die Engelsfigur
- b) Die Marienfigur
- c) Die Taube - vom Raum gelöst
- d) Der Mittel- und Hintergrund
- e) Der historische, politische und religiöse Hintergrund
- C. Schluß
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Gemälde „Die Verkündigung Mariens“ von Gerard David. Die Arbeit analysiert den formalen Bildaufbau, die detailierte Bildbeschreibung sowie die formale und farbliche Gestaltung des Werks. Zudem werden die Bildaussage und Absicht des Künstlers beleuchtet, wobei die Engelsfigur, die Marienfigur, die Taube und der Hintergrund im Fokus stehen. Des Weiteren wird der historische, politische und religiöse Hintergrund des Werks betrachtet.
- Formaler Bildaufbau und Detailierte Bildbeschreibung
- Form- und Farbwahl
- Bildaussage und Absicht
- Historischer, politischer und religiöser Hintergrund
- Die Brügger Schule und die Tradition von Hans Memling und Dieric Bouts
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Arbeit widmet sich der detaillierten Beschreibung des Gemäldes „Die Verkündigung Mariens“ von Gerard David. Dabei wird der formale Aufbau des Bildes sowie die einzelnen Figuren und ihre Darstellung analysiert. Im zweiten Teil wird die Werkanalyse präsentiert, wobei die Form- und Farbwahl sowie die Bildaussage und Absicht des Künstlers im Mittelpunkt stehen. Der historische, politische und religiöse Hintergrund des Werkes wird ebenfalls beleuchtet.
Schlüsselwörter
Gerard David, „Die Verkündigung Mariens“, Spätgotik, Brügger Schule, Hans Memling, Dieric Bouts, formaler Bildaufbau, Detailierte Bildbeschreibung, Form- und Farbwahl, Bildaussage, Absicht, historischer Hintergrund, politischer Hintergrund, religiöser Hintergrund.
Häufig gestellte Fragen
Wer war der Maler Gerard David?
Gerard David (ca. 1460–1523) war ein flämischer Maler der Spätgotik und Mitglied der „Brügger Schule“. Er führte die Traditionen von Hans Memling und Dieric Bouts fort.
Was sind die technischen Details des Bildes „Die Verkündigung Mariens“?
Es handelt sich um ein Tafelbild in Mischtechnik auf Eichenholz mit den Maßen 40,9 x 32,1 cm. Es entstand in Davids zweiter Schaffensperiode zwischen 1500 und 1510.
Welche Bedeutung hat die Taube im Gemälde?
In der Werkanalyse wird die Taube als ein vom Raum gelöstes Element beschrieben, das eine zentrale symbolische Rolle bei der Darstellung der Verkündigung spielt.
Wo kann man das Originalwerk besichtigen?
Das untersuchte Werk befindet sich im Städel Museum in Frankfurt am Main unter der Inventarnummer 1095.
Welche religiöse Quelle liegt der Darstellung zugrunde?
Die Szenerie bezieht sich auf das Lukas-Evangelium (Lukas 1: 26-31), das die Erscheinung des Erzengels Gabriel bei Maria beschreibt.
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- M.A. Martina Merten (Autor), 2000, Gerard David „Die Verkündigung Mariens“ - Werkbeschreibung und Analyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75467