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Finanzierungsmöglichkeiten von NPO

Title: Finanzierungsmöglichkeiten von NPO

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Antje Köhler (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Einrichtungen der sozialen Arbeit und Dienstleistungsunternehmen im Non Profit Bereich beschäftigen sich aufgrund der politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte seit einiger Zeit vermehrt mit der Frage, wie sie ihre Dienstleistungen für und am Menschen weiterhin finanzieren können. Die Finanzknappheit der öffentlichen Kassen, sowie der Rückgang von Spenden führen dazu, sich vermehrt mit dem Einsatz so genannter betriebswirtschaftlicher Finanzierungsformen auseinanderzusetzen. Gerade im Bereich der Investitionen steigt der Fremdkapitalbedarf seit Jahren, gleichzeitig werden durch Basel II die Eigenkapital-anforderungen der Banken immer höher. Dadurch werden sich die Sozialunternehmen vermehrt mit alternativen Finanzierungsformen beschäftigen müssen, um bestehende Einrichtungen erhalten zu können und um neue zu errichten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Finanzierung

3. Finanzierung im Non Profit Bereich

3.1 Der ideelle Bereich

3.2 Der Bereich des „freien Marktes“

3.3 Der Zuschussbereich

4. Finanzierungsprobleme in NPO

5. Finanzierungsmodelle in NPO

5.1 Stille Beteiligung

5.2 Investor-Betreiber-Modelle

6. Abschließende Bemerkungen – Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Non Profit Organisationen (NPO) angesichts sinkender öffentlicher Fördermittel und steigenden Investitionsbedarfs alternative Finanzierungsformen etablieren können, um ihre Zukunftsfähigkeit durch betriebswirtschaftliche Professionalisierung zu sichern.

  • Herausforderungen der NPO-Finanzierung durch gesellschaftlichen Wandel
  • Vergleich klassischer Betriebswirtschaft mit den Erfordernissen sozialer Unternehmen
  • Analyse von Finanzierungsproblemen in verschiedenen Sozialbereichen
  • Einsatz von Mezzanine-Kapital, stillen Beteiligungen und Investor-Betreiber-Modellen
  • Notwendigkeit strategischer Neuausrichtung und Professionalisierung im Management

Auszug aus dem Buch

5.1 Stille Beteiligung

Ein typisches Feld für die stille Beteiligung ist die des Mitarbeiters am Unternehmen, in dem er arbeitet. Sie macht den Arbeitnehmer zum Mitgesellschafter des Unternehmens. Der Mitarbeiter bekommt dadurch das Recht die Unternehmensführung zu kontrollieren und alles über die Vorgänge in der Firma zu erfahren. Dafür muss der Mitarbeiter natürlich in das Unternehmen investieren. Dies geschieht unter anderem über vermögenswirksame Leistungen oder Überstunden. Für diese „Investition“ kassiert der Mitarbeiter einen Teil vom Unternehmensgewinn.

Diese Art der Beteiligung kann sich für den Investor richtig lohnen. Erwirtschaftet das Unternehmen Gewinne sind Verzinsungen von fünf bis sieben Prozent möglich, allerdings hat sich der stille Teilhaber bei schlecht laufenden Geschäften auch still zu verhalten. Das heißt er muss auch eventuelle Verluste mittragen.

Im Non Profit Bereich konnte sich bisher noch niemand für eine stille Beteiligung begeistern, da hier die Gewinnmöglichkeiten in der Vergangenheit eher gering bis gegen Null ausfielen. Typischerweise erwartet man von Organisationen im Sozialen Sektor auch gar keinen Gewinn und schmückt sich im Gegenzug mit dem guten Namen und einem reinen Gewissen, dass man etwas Gutes für die Gesellschaft oder unsere Umwelt getan hat. Somit entsteht für den Spender, wenn schon kein finanzieller dann immerhin, ein immaterieller Nutzen, da sein Unternehmen oder Name mit der guten Sache in Verbindung gebracht wird. Für die Zukunft planen die Träger und Manager von Non Profit Organisationen jedoch einen Wandel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Anpassungsdruck auf soziale Einrichtungen durch Finanzknappheit und Basel II, was die Notwendigkeit für alternative Finanzierungsformen unterstreicht.

2. Grundlagen der Finanzierung: Dieses Kapitel erläutert die betriebswirtschaftlichen Basisbegriffe der Kapitalbeschaffung und stellt die Besonderheiten des Sozialmarktes gegenüber.

3. Finanzierung im Non Profit Bereich: Es werden die drei Finanzierungssäulen ideeller Bereich, freier Markt und Zuschussbereich differenziert betrachtet.

4. Finanzierungsprobleme in NPO: Das Kapitel analysiert spezifische Schwierigkeiten in Sektoren wie der Altenhilfe oder Krankenhausfinanzierung und plädiert für professionelles Management.

5. Finanzierungsmodelle in NPO: Hier werden hybride Formen wie stille Beteiligungen und Investor-Betreiber-Modelle als Lösungsansätze für soziale Unternehmen vorgestellt.

6. Abschließende Bemerkungen – Resümee: Das Fazit betont, dass Sozialunternehmen trotz ihres sozialen Auftrags unternehmerisch agieren müssen, um im demografischen Wandel zu bestehen.

Schlüsselwörter

Non Profit Organisation, NPO, Finanzierung, Sozialwirtschaft, Mezzanine-Kapital, Stille Beteiligung, Investor-Betreiber-Modelle, Betriebswirtschaft, Eigenkapital, Fremdkapital, Sozialmarketing, Refinanzierung, Wohlfahrtspflege, Investition, Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der finanziellen Situation von Non Profit Organisationen und der Notwendigkeit, angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel alternative Finanzierungswege zu erschließen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der betriebswirtschaftlichen Professionalisierung, der Abgrenzung von Finanzierungsebenen und der Anwendung hybrider Finanzierungsmodelle im sozialen Sektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie NPOs ihre Finanzierungsstruktur optimieren können, um trotz veränderter Rahmenbedingungen ihren sozialen Auftrag langfristig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen sowie die Analyse von Finanzierungsmodellen der Freien Wohlfahrtspflege.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Finanzierungsgrundlagen, die Identifikation von Problemen im Sektor und die Vorstellung konkreter Modelle wie stille Beteiligungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zentrale Begriffe sind NPO-Finanzierung, Mezzanine-Kapital, Sozialwirtschaft, Eigenkapitalquote und unternehmerische Professionalisierung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen ideellem Bereich und freiem Markt so wichtig?

Die Trennung ist essenziell, da verschiedene Finanzierungsregeln gelten und NPOs Gefahr laufen, den Wettbewerb zu verzerren oder in Abhängigkeiten zu geraten, wenn die Bereiche vermischt werden.

Wie unterscheidet sich die Finanzierung in der Altenhilfe von der im Behindertenbereich?

Während der Behindertenbereich geringere Finanzierungsschwierigkeiten aufweist, stehen Altenhilfeeinrichtungen in einem direkten Wettbewerb zu kommerziellen Anbietern, was einen höheren unternehmerischen Anpassungsdruck erzeugt.

Welche Rolle spielen Investor-Betreiber-Modelle für soziale Träger?

Diese Modelle ermöglichen es, Immobilieninvestitionen durch gewerbliche Partner zu finanzieren, wodurch der soziale Träger sich auf sein Kerngeschäft – die Betreuung – konzentrieren kann.

Warum zögern viele NPOs beim Einsatz von stillem Kapital?

Traditionell sehen sich NPOs als nicht-gewinnorientiert. Das Konzept einer finanziellen Beteiligung mit Gewinnerzielungsabsicht kollidierte bisher mit dem Selbstverständnis der Branche und dem Wunsch nach einem "reinen Gewissen" der Spender.

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Details

Title
Finanzierungsmöglichkeiten von NPO
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Oldenburg
Course
Management und Führung von NPO
Grade
1,3
Author
Antje Köhler (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V74460
ISBN (eBook)
9783638715980
Language
German
Tags
Finanzierungsmöglichkeiten Management Führung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Köhler (Author), 2007, Finanzierungsmöglichkeiten von NPO, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74460
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