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Interne Arbeitsmärkte

Title: Interne Arbeitsmärkte

Term Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Andreas Brendel (Author)

Economics - Job market economics
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Summary Excerpt Details

Interne Arbeitsmärkte
Begriff und Funktion des internen Arbeitsmarktes
Charakteristika des internen Arbeitsmarktes
Der Arbeitsvertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Transaktionskosten
Beschäftigungsfixkosten
Die Bedeutung interner Arbeitsmärkte für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Vor- und Nachteile interner Arbeitsmärkte für Arbeitgeber
Vor- und Nachteile interner Arbeitsmärkte für Arbeitnehmer
Auswirkung auf den externen Arbeitsmarkt
Auswirkung auf Arbeitssuchende
Auswirkung auf Arbeitnehmer in anderen Betrieben
Relevanz interner Arbeitsmärkte in der Praxis
Ausblick auf die Zukunft interner Arbeitsmärkte

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Der interne Arbeitsmarkt

1.1 Begriff und Charakteristika des internen Arbeitsmarktes

1.2 Historische Entwicklung interner Arbeitsmärkte

2 Der Arbeitnehmer im internen Arbeitsmarkt

2.1 Die Transaktionskostentheorie und unspezifische Arbeitsverträge

2.2 Beschäftigungsfixkosten

2.3 Zurechenbarkeit individueller Grenzproduktivitäten

3 Vor- und Nachteile interner Arbeitsmärkte

3.1 Vorteile des Arbeitnehmers

3.2 Nachteile des Arbeitnehmers

3.3 Vorteile des Arbeitgebers

3.4 Nachteile des Arbeitgebers

4 Auswirkungen des internen auf den externen Arbeitsmarkt

4.1 Auswirkung auf Arbeitssuchende

4.2 Auswirkung auf andere Arbeitnehmer

5 Interne Arbeitsmärkte in der Praxis

6 Ausblick in die Zukunft der internen Arbeitsmärkte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept interner Arbeitsmärkte, deren Entstehungsbedingungen sowie die theoretischen Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dabei wird analysiert, wie diese Strukturen den externen Arbeitsmarkt beeinflussen und welche empirischen Erkenntnisse über ihre praktische Relevanz vorliegen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte interner Arbeitsmärkte
  • Theoretische Fundierung durch Transaktionskosten und Beschäftigungsfixkosten
  • Analyse der Vor- und Nachteile für die beteiligten Akteure
  • Effekte interner Strukturen auf den externen Arbeitsmarkt und Arbeitssuchende
  • Empirische Praxisstudie zur Verbreitung interner Arbeitsmärkte

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriff und Charakteristika des internen Arbeitsmarktes

Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit wird sich so mancher fragen, was eigentlich genau der Sinn von internen Arbeitsmärkten ist. Es gibt genug arbeitsfähige und arbeitswillige Personen auf dem Arbeitsmarkt die durch interne Arbeitsmärkte keine Chance auf eine Stelle haben. Es stellt sich aber die Frage, ob Außenstehende wirklich keine Chance auf eine Stelle innerhalb eines Unternehmens haben, wenn dieses für seine Kernbelegschaft einen internen Arbeitsmarkt aufweist. Beim idealtypischen Konzept eines internen Arbeitsmarktes gibt es bei Unternehmen die so genannten „ports of entry“ (Williamson, Wachter, Harris, 1975). Nur über diese Stellen der unteren Hierarchieebene ist es möglich, in den internen Arbeitsmarkt eines Unternehmens einzusteigen. Auf dieser Ebene werden die Arbeitnehmer getestet und können nach bestandener Probezeit eine Karriere innerhalb des Unternehmens starten, um in höhere Hierarchieebenen aufzusteigen.

Diese Aufstiegsmöglichkeiten sind durch so genannte Mobilitätsketten organisiert, welche den Weg des beruflichen Aufstiegs innerhalb der Unternehmung vorgeben. Den Arbeitnehmern ist es durch dieses System möglich, betriebsspezifisches Wissen und Humankapital auf unteren Ebenen zu erwerben, das ihnen auf höheren Ebenen das optimale Arbeiten ermöglicht. Mit dem innerbetrieblichen Aufstieg sind auch die Entgeltstrukturen streng verknüpft. Das Entgelt richtet sich nicht nach dem Mitarbeiter, sondern nach seiner hierarchischen Stellung im Unternehmen. Damit dieses ganze Konzept jedoch erfolgreich sein kann, benötigt man ein striktes Quereinstiegsverbot (Grund/Kräkel, 2000, 2-3).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der interne Arbeitsmarkt: Einführung in das Konzept der internen Arbeitsmärkte, die durch sogenannte „ports of entry“ und interne Mobilitätsketten charakterisiert sind.

2 Der Arbeitnehmer im internen Arbeitsmarkt: Theoretische Begründung durch die Transaktionskostentheorie, Beschäftigungsfixkosten und die Problematik der Zurechenbarkeit von Grenzproduktivitäten.

3 Vor- und Nachteile interner Arbeitsmärkte: Detaillierte Betrachtung der Chancen und Risiken für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, insbesondere hinsichtlich Jobsicherheit, Karriereentwicklung und Quereinstiegsverboten.

4 Auswirkungen des internen auf den externen Arbeitsmarkt: Analyse der Barrieren für externe Arbeitssuchende und der Effekte auf die Lohngestaltung sowie Mobilität zwischen Unternehmen.

5 Interne Arbeitsmärkte in der Praxis: Präsentation und Auswertung einer empirischen Studie an 222 dänischen Firmen zur praktischen Verbreitung und Ausgestaltung interner Arbeitsmärkte.

6 Ausblick in die Zukunft der internen Arbeitsmärkte: Abschließende Einschätzung der Relevanz interner Arbeitsmärkte als Wettbewerbsvorteil und deren Herausforderungen für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Interne Arbeitsmärkte, Transaktionskostentheorie, Beschäftigungsfixkosten, Humankapital, Mobilitätsketten, Ports of entry, Quereinstiegsverbot, Senioritätsentlohnung, Insider-Outsider-Theorie, Arbeitsmarktökonomik, betriebsspezifisches Wissen, Personalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem ökonomischen Konzept interner Arbeitsmärkte, bei denen Beförderungen und Entlohnung primär innerhalb eines Unternehmens stattfinden, statt Stellen extern neu zu besetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung durch Transaktionskosten, der Einfluss auf das Humankapital, sowie die Vor- und Nachteile der Abschottung des internen Marktes durch Quereinstiegsverbote.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die ökonomische Logik interner Arbeitsmärkte verständlich zu machen und kritisch zu hinterfragen, ob dieses Konzept in der modernen Praxis tatsächlich wie theoretisch beschrieben existiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer theoretischen Fundierung auf Basis bestehender ökonomischer Literatur wird eine empirische Analyse einer Studie über 222 dänische Unternehmen genutzt, um das Konzept in der Praxis zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, eine Abwägung der Vor- und Nachteile für Akteure, die Auswirkungen auf den externen Arbeitsmarkt und eine abschließende Praxisstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind „ports of entry“, Beschäftigungsfixkosten, betriebsspezifisches Humankapital, interne Karriereleitern und Transaktionskosten.

Wie wirkt sich ein internes Quereinstiegsverbot auf den externen Arbeitsmarkt aus?

Es führt zu einer Barriere für externe Arbeitskräfte, da höhere Positionen nur intern besetzt werden dürfen, was den Zugang für Arbeitslose erschwert.

Existiert der idealtypische interne Arbeitsmarkt in der Realität?

Die Praxisstudie zeigt, dass interne Arbeitsmärkte in ihrer idealtypischen, strikten Form in der Realität kaum vollständig existieren, sondern Merkmale oft nur in abgeschwächter Form auftreten.

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Details

Title
Interne Arbeitsmärkte
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Course
Arbeitsmarktökonomik
Grade
2,3
Author
Andreas Brendel (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V73867
ISBN (eBook)
9783638636278
Language
German
Tags
Interne Arbeitsmärkte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Brendel (Author), 2006, Interne Arbeitsmärkte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73867
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