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Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der BRD nach 1945

Title: Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der BRD nach 1945

Seminar Paper , 2004 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Monika Eder (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Dabei sollen verschiedene Phasen und markante Einbrüche gezeigt und vor dem Hintergrund politischer und wirtschaftlicher Geschehnisse erklärt werden.
Im Folgenden sollen zunächst Veränderungen bei den Erwerbsfähigen aufgezeigt werden. Als Erwerbsfähige gelten alle 15 bis 65-Jährigen der Wohnbevölkerung Deutschlands, d.h. es sind Deutsche und Ausländer eingeschlossen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Erwerbstätigkeit. Hierunter fallen alle Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, selbstständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben oder einen freien Beruf ausüben. Anschließend werden die Erwerbspersonen betrachtet, d.h. sowohl Erwerbstätige als auch Erwerbslose.

In jedem der Kapitel wird zunächst Westdeutschland betrachtet, da der Fokus der Arbeit auf der BRD liegt. Zusätzlich wird kurz die Entwicklung in Ostdeutschland beleuchtet, weil sie wichtig zum Verständnis der heutigen gesamtdeutschen Situation ist.

Abschließend sollen in einer Schlussbetrachtung Ergebnisse zusammengefasst werden.

Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf selbst gefertigte Grafiken, die auf Daten aus den Jahrbüchern des Statistischen Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland beruhen. Sie sind im Anhang zu finden. Lücken in den Kurven ergeben sich daraus, dass es teilweise keine Werte für ein oder mehrere Jahre gab. Besonders vor 1950 waren kaum Daten zu finden.

Für Hintergrundinformationen wurden überwiegend die Werke von Paul Erker, Harm G. Schröter und Meinhard Miegel herangezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Erwerbsfähigkeit

2.1 BRD

2.1.1 Frauen

2.1.2 Ausländer

2.2 DDR

3. Entwicklung der Erwerbstätigkeit

3.1 BRD

3.1.1 Frauen

3.1.2 Ausländer

3.2. DDR

4. Entwicklung der Erwerbspersonen

4.1 BRD

4.1.1 Frauen

4.1.2 Ausländer

4.2 DDR

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit analysiert die Dynamik der Erwerbstätigkeit in Deutschland von 1945 bis 2004, indem sie verschiedene historische Phasen untersucht und die Einflüsse von wirtschaftlichen sowie politischen Ereignissen auf die Arbeitsmarktentwicklung aufzeigt.

  • Analyse der Erwerbsfähigkeit und Erwerbsquoten in West- und Ostdeutschland
  • Strukturelle Veränderungen bei Selbstständigen und im öffentlichen Dienst
  • Einfluss von Zuwanderung und demografischen Trends auf den Arbeitsmarkt
  • Entwicklung der geschlechtsspezifischen Erwerbsbeteiligung
  • Vergleich von Normarbeitsverhältnissen und Nicht-Normarbeitsverhältnissen

Auszug aus dem Buch

2.1 BRD

Die Zahl der Erwerbsfähigen in der Bundesrepublik Deutschland ist seit dem Zweiten Weltkrieg kontinuierlich angestiegen: 1950 waren es 34,3 Millionen Menschen, 1960 38,5 Millionen und 1970 38,7 Millionen. 1980 waren 41,1 Millionen, 1990 44,1 Millionen und 2001 55,7 Millionen Menschen erwerbsfähig.1 Von den absoluten Zahlen her ging es also immer bergauf.

Setzt man diese Zahlen in Bezug zur Wohnbevölkerung, so zeigt sich ein deutlich anderes Bild.2 Die Kurve geht hier nicht stetig nach oben, sondern durchläuft Höhen und Tiefen. In den fünfziger Jahren war der Anteil der Erwerbsfähigen in Westdeutschland mit 72 bis 74 Prozent sehr hoch. Das lag einerseits am starken Zustrom von Vertriebenen und Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches, unter denen der Anteil Erwerbsfähiger besonders hoch war.3 Etwa 9,5 Millionen Menschen kamen mit dieser ersten Zuwanderungswelle bis 1960 nach Deutschland.4 Andererseits trug ab 1948/49 auch die Einwanderung aus der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR zum Anstieg des Erwerbsfähigenanteils bei, denn von dort kamen „…vorwiegend junge, arbeitsfähige Menschen…“5 Allein bis 1950/51 zogen 4,6 Millionen Menschen nach Westdeutschland. Erst der Mauerbau 1961 stoppte die Zuwanderung abrupt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die untersuchten Personengruppen, den zeitlichen Fokus auf die Zeit nach 1945 und die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Entwicklung der Erwerbsfähigkeit: Dieses Kapitel betrachtet die quantitative Entwicklung der Erwerbsfähigen in der BRD und DDR, wobei vor allem der Einfluss von Migration und demografischen Faktoren auf die Erwerbsfähigenquote analysiert wird.

3. Entwicklung der Erwerbstätigkeit: Hier wird der Arbeitsmarkt in der BRD und DDR untersucht, wobei strukturelle Verschiebungen im Beschäftigungssektor sowie der Rückgang von Normarbeitsverhältnissen im Zentrum stehen.

4. Entwicklung der Erwerbspersonen: Dieses Kapitel widmet sich der Gesamtzahl der Erwerbspersonen, unterteilt in Erwerbstätige und Arbeitslose, und vergleicht die Erwerbsquoten nach Geschlecht und Herkunft.

5. Zusammenfassung: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen wirtschaftlichen Krisen und demografischen Einflüsse zusammen, die den Arbeitsmarkt in Deutschland nachhaltig geprägt haben.

Schlüsselwörter

Erwerbstätigkeit, Erwerbsfähigkeit, Bundesrepublik Deutschland, DDR, Arbeitsmarkt, Erwerbsquote, Vollbeschäftigung, Zuwanderung, Gastarbeiter, Normarbeitsverhältnis, Teilzeitarbeit, demografischer Wandel, Wiedervereinigung, Arbeitslose, Erwerbspersonen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland ab 1945 bis zum Jahr 2004 unter Berücksichtigung politischer und wirtschaftlicher Einflüsse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Erwerbsfähigkeit, die Beschäftigungsstruktur in West- und Ostdeutschland sowie der demografische und soziokulturelle Wandel der Erwerbsbeteiligung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Phasen und Einbrüche in der Beschäftigungsentwicklung vor dem Hintergrund historischer Ereignisse, wie z.B. der Wiedervereinigung, verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer quantitativen Analyse von Daten des Statistischen Bundesamtes, die grafisch aufbereitet wurden, sowie auf der Auswertung relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Erwerbsfähigkeit, Erwerbstätigkeit und Erwerbspersonen, wobei jeweils Unterschiede zwischen BRD und DDR sowie geschlechtsspezifische und ausländerspezifische Aspekte erläutert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erwerbsquote, Wiedervereinigung, Normarbeitsverhältnis, Migrationseinflüsse und Beschäftigungsstrukturen.

Wie unterscheidet sich die Situation im Osten nach der Wende?

Die Integration eines planwirtschaftlichen Systems mit vorherigem Recht auf Arbeit führte in der Folge der Wiedervereinigung zu einem schlagartigen Anstieg der Erwerbspersonen und einer starken Zunahme der Arbeitslosigkeit durch die Schließung unrentabler Betriebe.

Welche Rolle spielten Gastarbeiter für den Arbeitsmarkt der BRD?

Gastarbeiter waren entscheidend, um den Arbeitskräftemangel in Zeiten der Vollbeschäftigung auszugleichen und die Schwankungen bei der deutschen Erwerbsfähigkeit abzufedern.

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Details

Title
Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der BRD nach 1945
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Grade
1,0
Author
Monika Eder (Author)
Publication Year
2004
Pages
34
Catalog Number
V73013
ISBN (eBook)
9783638632737
Language
German
Tags
Entwicklung Erwerbstätigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Eder (Author), 2004, Entwicklung der Erwerbstätigkeit in der BRD nach 1945, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73013
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