Der Ost – West - Konflikt wird - vor allem in der Rückschau - häufig gleichgesetzt mit dem Kalten Krieg. Diese militärische Komponente der Auseinandersetzungen zwischen USA und Sowjetunion manifestierte sich in diversen Krisen, z.B. in Berlin und auf Kuba, und drängte sich aufgrund ihrer Brisanz in den Vordergrund der Diskussion. Die anderen, weniger offensichtlichen Ebenen und Bestandteile des Ost – West – Konflikts gerieten angesichts der allgegenwärtigen Gefahr, die von der nuklearen Hochrüstung der Supermächte ausging, aus dem Blickfeld. Sie sind jedoch grundlegend für die Entstehung des Ost – West - Konflikts und seinen Fortbestand über fünfzig Jahre hinweg.
Inhaltsverzeichnis
- Ebenen und Bestandteile des Ost - West - Konflikts
- Der originäre Konflikt: ideologische Positionsdifferenzen
- Die sicherheitspolitische Ebene
- Der machtpolitische Konflikt
- Der abgeleitete Konflikt
- Die Kuba-Krise
- Der Weg in die Krise
- Die Ereignisse im Oktober 1962
- Konsequenzen der Kuba - Krise
- Abkommen zur Rüstungskontrolle- und begrenzung
- Der Vietnamkrieg (1954 - 1973)
- Folgen der Niederlage
- Entspannungspolitik
- Gründe für die Entspannungspolitik
- Rüstungskontrolle
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Ost-West-Konflikts zwischen 1962 und 1975. Sie untersucht die verschiedenen Ebenen des Konflikts, die von den ideologischen Differenzen bis hin zu den Machtkonflikten in der Dritten Welt reichen.
- Ideologische Positionsdifferenzen zwischen Kapitalismus und Sozialismus
- Sicherheitspolitische Überlegungen und das Sicherheitsdilemma
- Machtkonflikt in der Dritten Welt
- Die Kuba-Krise und ihre Folgen
- Die Entspannungspolitik und die Rüstungskontrolle
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel analysiert die verschiedenen Ebenen des Ost-West-Konflikts. Es beleuchtet die ideologischen Differenzen, die sicherheitspolitischen Überlegungen und den machtpolitischen Konflikt. Das zweite Kapitel widmet sich der Kuba-Krise und schildert den Weg in die Krise sowie die Ereignisse im Oktober 1962. Im Anschluss werden die Konsequenzen der Kuba-Krise diskutiert. Die Kapitel vier und fünf behandeln die Abkommen zur Rüstungskontrolle und den Vietnamkrieg. Das sechste Kapitel schließlich befasst sich mit der Entspannungspolitik und ihren Ursachen sowie mit der Rüstungskontrolle.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit dem Ost-West-Konflikt, dem Kalten Krieg, ideologischen Differenzen, Sicherheitsdilemma, Machtpolitik, Kuba-Krise, Vietnamkrieg, Entspannungspolitik, Rüstungskontrolle.
Häufig gestellte Fragen
Was war die Ursache des Ost-West-Konflikts?
Die Ursachen lagen in ideologischen Differenzen zwischen Kapitalismus und Sozialismus sowie machtpolitischen Interessen und dem sicherheitspolitischen Sicherheitsdilemma.
Was passierte während der Kuba-Krise 1962?
Die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führte die Welt an den Rand eines Atomkriegs, konnte aber durch diplomatische Verhandlungen gelöst werden.
Welche Folgen hatte die Kuba-Krise?
Sie führte zur Einsicht in die Notwendigkeit von Rüstungskontrolle und leitete erste Schritte der Entspannungspolitik ein.
Welche Rolle spielte der Vietnamkrieg im Kalten Krieg?
Der Vietnamkrieg (1954-1973) war ein Stellvertreterkrieg, der die machtpolitischen Spannungen in der Dritten Welt verdeutlichte.
Was waren die Ziele der Entspannungspolitik?
Ziele waren die Vermeidung einer direkten Konfrontation, die Begrenzung der Rüstungsausgaben und die Stabilisierung der internationalen Beziehungen.
- Arbeit zitieren
- Carlo Pinamonti (Autor:in), 2002, Der Kalte Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7289