Erik Johan Stagnelius (1793 bis 1823) ist einer der bekanntesten Dichter der schwedischen Romantik. Sein Gedicht „Till Månen“ entstand vermutlich 1816 oder 1817; ein Gedicht der Universalromantik, voller „magi“ und „lyskraft“.
Inhaltsverzeichnis
- Biografisches zu Erik Johan Stagnelius
- Gedichtanalyse
- Inhalt
- Formaler Aufbau
- Freie Rhythmen: Orientierung an Goethes Hymnen
- Besonderheiten der Syntax
- Die Bedeutung des Mondes
- Der Mond als Metapher für die Veränderung
- Der Einfluss des Mondes auf das irdische Leben
- Der Dualismus als gestaltendes Element
- Philosophische Hintergründe
- Stagnelius' Bezug auf das pythagoreische Weltbild.
- Stagnelius' Verarbeitung neuplatonischen Gedankenguts
- Die Sprache der Veränderung
- Die Sonne als Gegenspielerin des Mondes
- Die doppelt belegte Bildsprache in Bezug auf die Sonne
- Der Mond als Spiegel des Sonnenlichts
- Schluss
- Bibliografische Angaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht das Gedicht „Till Månen“ von Erik Johan Stagnelius, einem bedeutenden Vertreter der schwedischen Romantik. Das Ziel ist es, Inhalt, Form und Aussage des Gedichts anhand einer exemplarischen Gedichtanalyse zu beleuchten. Dabei werden Stagnelius' biografische Hintergründe und seine literarischen Vorbilder betrachtet.
- Die Bedeutung des Mondes als Metapher für Veränderung und seine Rolle im irdischen Leben.
- Die formalen Besonderheiten des Gedichts, insbesondere die freien Rhythmen und die Verwendung von Apostrophen.
- Der Dualismus zwischen Mond und Sonne als gestaltendes Element im Gedicht.
- Der Einfluss philosophischer Strömungen wie dem Pythagoreismus und Neuplatonismus auf Stagnelius' Werk.
- Die Sprache des Gedichts als Ausdruck der ständigen Wandlung und Veränderung.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einem kurzen biographischen Abriss über Erik Johan Stagnelius, der den Leser in die literarische und gesellschaftliche Umgebung des Dichters einführt. Im darauf folgenden Kapitel wird die Gedichtanalyse durchgeführt. Hier werden der Inhalt des Gedichts „Till Månen“ beleuchtet, die einzelnen Strophen zusammengefasst und die formalen Besonderheiten des Gedichts analysiert.
Danach wird die Bedeutung des Mondes im Gedicht erörtert, wobei der Mond als Metapher für Veränderung interpretiert und sein Einfluss auf das irdische Leben beleuchtet wird. Der Dualismus zwischen Mond und Sonne wird als gestaltendes Element im Gedicht vorgestellt. Anschließend werden die philosophischen Hintergründe des Gedichts beleuchtet, wobei Stagnelius' Bezug auf das pythagoreische Weltbild und seine Verarbeitung neuplatonischen Gedankenguts im Mittelpunkt stehen.
Abschließend wird die Sprache des Gedichts als Ausdruck der ständigen Wandlung und Veränderung analysiert. Die Arbeit befasst sich nicht mit der Sonne als Gegenspielerin des Mondes, da dieser Aspekt in späteren Kapiteln behandelt wird.
Schlüsselwörter
Schwedische Romantik, Erik Johan Stagnelius, „Till Månen“, Gedichtanalyse, Mond, Sonne, Veränderung, Dualismus, Pythagoreismus, Neuplatonismus, Apostrophe, freie Rhythmen, Sprache.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Erik Johan Stagnelius?
Stagnelius (1793–1823) war einer der bedeutendsten Dichter der schwedischen Romantik, bekannt für seine mystische und tiefgründige Lyrik.
Wovon handelt das Gedicht „Till Månen“?
Es thematisiert den Mond als Metapher für die ständige Veränderung und den Dualismus zwischen Licht und Dunkelheit sowie Leben und Tod.
Welche philosophischen Einflüsse finden sich in Stagnelius' Werk?
Sein Werk ist stark vom Pythagoreismus und dem Neuplatonismus geprägt, was sich in der Vorstellung einer beseelten Natur widerspiegelt.
Was sind die formalen Merkmale von „Till Månen“?
Das Gedicht nutzt freie Rhythmen und orientiert sich formal an den Hymnen von Johann Wolfgang von Goethe.
Welche Rolle spielt die Sonne im Gedicht?
Die Sonne fungiert als Gegenspielerin des Mondes; der Mond wird als Spiegel des Sonnenlichts und Symbol für die irdische Vergänglichkeit dargestellt.
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- Susanne Hasenstab (Author), 2007, Über das Gedicht "Till Manen" von Erik Johan Stagnelius, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72618