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Ethnographische Forschung und ihre Probleme

Titel: Ethnographische Forschung und ihre Probleme

Hausarbeit , 2006 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sarah Kirsch (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit möchte ich auf einige Probleme der Ethnographie eingehen. Für die meisten scheint die Ethnographie, mehr Probleme zu produzieren und zu haben, als dass sie einen Nutzen hat.

Ich werde versuchen die Probleme anhand von drei Aufsätzen zu zeigen. „Von der teilnehmenden Beobachtung zur ethnographischen Beschreibung“ 1995 geschrieben von Christian Lüders, „Adoleszenz, Aktionismus und die Emergenz von Milieus, Eine Ethnographie von Hooligan-Gruppen und Rockbands“ von Ralf Bohnsack aus dem Jahr 1997 und dem Aufsatz „Feldforschung“ von Bruno Illius.

Mein erster Teil wird die ausgewählten Hauptthesen von Lüders vorstellen. Dies wird der Rahmen für die Arbeit sein. Die Krise der Ethnographie, welche zur Zeit herrscht, soll hier ein vorgestellt werden.

Mein zweiter Teil, soll den Aufsatz Bohnsacks vorstellen, und die genannten Probleme in seiner Studie untersuchen. Des Weiteren möchte ich seine Lösungen zu den Problemen vorstellen.

Mein dritter Teil, soll den Aufsatz von Bruno Illius vorstellen. Er beschreibt was zu einer Feldforschung gehört und welche Probleme damit verbunden sind.
Im letzten Teil meiner Hausarbeit möchte ich noch einmal die zentralen Probleme der Ethnographischen Forschung zusammenfassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die ethnographische Forschung

1.2 Beschreibung der Vorgehensweise

2 Hauptteil

2.1 Christian Lüders

2.2 Ralf Bohnsack

2.3 Bruno Illius

3 Fazit

3.1 Zusammenfassung der zentralen Probleme

4 Bibliographie

4.1 PRIMÄRLITERATUR

4.2 SEKUNDÄRLITERATUR

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Herausforderungen und Problemen ethnographischer Forschung auseinander. Ziel ist es, die bestehende Methodologiediskussion anhand ausgewählter Aufsätze zu analysieren, um das Spannungsfeld zwischen theoretischer Fundierung und der Forschungspraxis sowie die Rolle des Forschers zu beleuchten.

  • Grundlagen der ethnographischen Forschung und deren Abgrenzung
  • Die Transformation der teilnehmenden Beobachtung zur flexiblen Forschungsstrategie
  • Die Rolle des Forschers als „Autor seiner Daten“ und der Umgang mit Subjektivität
  • Herausforderungen der theoretischen Bezugsrahmenbildung in der Feldforschung
  • Der Umgang mit Distanz und Nähe im Forschungsprozess

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung in die ethnographische Forschung

Die Ethnographie ist die Lehre anderer Kulturen. Sie setzt sich aus den griechischen Wörtern ethnos, was Volk bedeutet und graphien, was schreiben oder beschreiben bedeutet, zusammen.(vgl. Fischer, S.16) Die Ethnographie hat das Ziel fremde Kulturen und Gruppen von innen heraus zu verstehen und objektiv wiederzugeben, sowohl von einer kulturellen als auch eine soziale Sichtweise. Diese Gruppen müssen jedoch nicht immer eine fremde Kulturen sein. Die Ethnographie kann sich auch bestimmte Gruppen innerhalb einer Kultur konzentrieren, z.B. auf eine bestimmte religiöse Gruppe oder Studenten einer Universität. Es wird von gleichen Anlagen aller Menschen ausgegangen, seit der Entstehung der Ethnographie. Das bedeutet, dass sich Unterschiede ein Resultat der Umwelt sind. Dies schließt sowohl sie physische als auch die sozial Umwelt ein. (vgl. Fischer, S.24)

Viele denken an große Abenteuer in Übersee und exotischen Ländern, wenn sie an Ethnographie denken. Dieses Bild hat sich vor allem durch die britische Ethnographie manifestiert, die sich besonders auf die Erforschung der Kolonien bezog. Im Gegensatz zu der deutschen Ethnologie, welche sich eher auf das eigene Volk bezog. Daher ist in Deutschland auch das Wort „Volkskunde“ als Synonym für Ethnologie weit verbreitet.

Heutzutage ist die Ethnographie eine wichtige Disziplin innerhalb der Sozialwissenschaften, jedoch noch immer sehr umstritten, da ihre Vorgehensweisen und ihre Begrifflichkeiten schwer eingegrenzt und festgelegt werden können. Hierdurch kann es zu Missverständnissen und vielen verschiedenen Interpretationen kommen. In Deutschland tritt die Diskussion zur Ethnographie in den vergangenen Jahren auf der Stelle, was die Missverständnisse nur fördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Begriff der Ethnographie ein, diskutiert deren historische Herkunft sowie die aktuelle Relevanz und umreißt die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die methodologischen Ansätze von Christian Lüders, Ralf Bohnsack und Bruno Illius, wobei insbesondere die Probleme von Beobachtung, Dokumentation und Theoriebildung im Zentrum stehen.

3 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Problemfelder der ethnographischen Forschung zusammen und hinterfragt die Notwendigkeit einer starren Theoretisierung der Vorgehensweise.

4 Bibliographie: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendete Primär- und Sekundärliteratur auf, die als Grundlage für die Argumentation dienten.

Schlüsselwörter

Ethnographie, Feldforschung, teilnehmende Beobachtung, Sozialwissenschaften, Methodologiediskussion, Forschungsstrategie, Ethnologie, Volkskunde, Beobachtungsprotokolle, Subjektivität, Feldnotizen, Theoriebildung, Sozialtheorie, Interpretationsraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den methodischen und theoretischen Problemen der ethnographischen Forschung und deren Etablierung innerhalb der Sozialwissenschaften.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Rolle der teilnehmenden Beobachtung, die Bedeutung von Beobachtungsprotokollen, das Schreiben ethnographischer Texte und die Reflexion des Forschers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand von drei ausgewählten Aufsätzen die aktuellen methodologischen Debatten und das Spannungsfeld zwischen Datenerhebung und Interpretation kritisch aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und einen komparativen Ansatz, um die Argumente der Autoren Christian Lüders, Ralf Bohnsack und Bruno Illius gegenüberzustellen.

Was behandelt der Hauptteil konkret?

Im Hauptteil werden die Ansätze der drei genannten Autoren detailliert dargestellt, insbesondere die Verschiebung von einer strikten Methode hin zu einer flexiblen Forschungsstrategie.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Ethnographie, Feldforschung, teilnehmende Beobachtung, Methodologie und die Rolle des Forschers als Instrument der Datenerhebung.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Bohnsack zur ethnographischen Methode?

Bohnsack begreift Ethnographie primär als Forschungsstil, der den Fokus auf die Rekonstruktion kollektiver Handlungspraxen legt, anstatt Individuen isoliert zu betrachten.

Welches Dilemma beschreibt Bruno Illius hinsichtlich der Beobachtung?

Illius thematisiert die Schwierigkeit, als Forscher einerseits authentisch Teil einer Gruppe zu sein, andererseits aber die notwendige wissenschaftliche Distanz zu wahren.

Warum wird das Schreiben in der Ethnographie kritisch hinterfragt?

Da der Forscher als „Autor seiner Daten“ gilt, ist der Schreibprozess selbst ein Akt der Konstruktion, der niemals rein objektiv sein kann, sondern immer ideologisch und politisch eingebettet bleibt.

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Details

Titel
Ethnographische Forschung und ihre Probleme
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltung
SIO III
Note
2,3
Autor
Sarah Kirsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
13
Katalognummer
V72455
ISBN (eBook)
9783638634090
ISBN (Buch)
9783668397354
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ethnographische Forschung Probleme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Kirsch (Autor:in), 2006, Ethnographische Forschung und ihre Probleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72455
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Leseprobe aus  13  Seiten
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