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"User Generated Content". Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen?

Title: "User Generated Content". Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen?

Term Paper , 2007 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tamara Rachbauer (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Mit der kontinuierlichen Zunahme von Breitbandanschlüssen hat sich der Umgang mit dem Kommunikationsmedium Internet drastisch verändert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Internet vom „technischen Spielzeug“ zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument entwickelt. Websites mit hoch auflösenden Grafiken, aber auch mit audio-/visuellen Inhalten gehören inzwischen schon fast zum einheitlichen Standard. Diese technische Entwicklung dürfte wesentlich zur Verbreitung von nutzergenerierten Inhalten beigetragen haben.
Um das Phänomen „User Generated Content“ und die Auswirkungen auf die Medienlandschaft besser verstehen zu können, werden in dieser Seminararbeit zunächst grundlegende Informationen, technologische Voraussetzungen und der richtige Umgang mit der Blogger-Gemeinschaft sowie eine Auswahl von bereits erfolgreichen Online-Angeboten beschrieben.
Im zentralen Kapitel folgt eine Erläuterung über die neuen Anforderungen und über positive aber auch negative Aspekte für Medienunternehmen, die bereits User Generated Content einsetzen.
Eine kurze Zusammenfassung und ein vorläufiger Ausblick für die Medienbranche bilden den Abschluss der Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik User Generated Content

2.1 User Generated Content Definition

2.2 Technologische Voraussetzungen und Dienste

2.3 Die Do-It-Yourself Community: Blogger & Co

2.4 Breitgefächerte Angebote mit User Generated Content

3. User Generated Content – Gewinnerzielung oder finanzielles Desaster für die Medienbranche

3.1 Neue Anforderungen für Medienunternehmen

3.1.1 Web Monitoring

3.1.2 Unternehmens-Blog

3.2 Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit User Generated Content

3.3 Negative Auswirkungen durch User Generated Content

3.4 Schwarze Schafe gibt es überall

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen „User Generated Content“ (UGC) und analysiert kritisch, ob die Partizipation von Nutzern bei der Content-Erstellung für klassische Medienunternehmen eine wirtschaftliche Chance zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung oder ein finanzielles sowie reputationsbezogenes Risiko darstellt.

  • Definition und technologische Grundlagen von Web 2.0-Diensten
  • Anforderungen an Medienunternehmen im Umgang mit der Blogger-Community
  • Erfolgsbeispiele für Geschäftsmodelle mit nutzergenerierten Inhalten
  • Risiken wie Kontrollverlust, Image-Schädigung und rechtliche Konflikte
  • Strategien zur professionellen Integration von UGC in Unternehmensprozesse

Auszug aus dem Buch

Die Jamba Klingelton-Affäre

Der Klingelton Anbieter Jamba (www.jamba.de) kam in arge Bedrängnis als die Blogger-Community die Abo-Geschäftspraktiken des Unternehmens anprangerte. Im kritischen Blog-Beitrag wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass viele Minderjährige nach Herunterladen eines Jamba Klingeltons, ohne es zu wissen, auch ein kostenpflichtiges Abo mitbestellten. Der Klingelton Anbieter reagierte zwar schnell aber unüberlegt. Jamba Mitarbeiter verbreiteten massenhaft Blogs mit positiven Kommentaren zur Verkaufspolitik des Unternehmens. Da die meisten Blogging-Tools IP-Adressen mitprotokollieren, wurde die „Undercover-Aktion“ schnell aufgedeckt.

Die Folge: Eine enorme Kritikwelle brach über Jamba herein, und Tageszeitungen griffen das Thema auf. Kurze Zeit später folgte ein Bericht im Fernsehsender Sat.1 [vgl. Bernet, Marcel (2006: 124 - 128)].

Ausgelöst durch einen einzigen Blog-Beitrag wurde schlussendlich Klingeltonwerbung in Jugendzeitschriften durch den deutschen Bundesgerichtshof verboten.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik User Generated Content: Dieses Kapitel definiert UGC als nutzergenerierte Inhalte und erläutert die technologischen Voraussetzungen sowie Dienste wie Weblogs, Wikis und Podcasts.

3. User Generated Content – Gewinnerzielung oder finanzielles Desaster für die Medienbranche: Hier werden die neuen Anforderungen an Unternehmen, erfolgreiche Praxisbeispiele sowie negative Auswirkungen und Risiken im Umgang mit UGC analysiert.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel schließt mit einer Kosten-Nutzen-Analyse und plädiert für eine professionelle, transparente und konstruktive Einbindung von UGC in Medienstrategien.

Schlüsselwörter

User Generated Content, UGC, Web 2.0, Weblogs, Blogger-Community, Medienunternehmen, Web Monitoring, Geschäftsmodelle, Bürgerjournalisten, Internet, Kommunikation, Markenführung, Risikomanagement, Online-Marketing, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Auswirkungen von nutzergenerierten Inhalten auf die klassische Medienbranche und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von UGC, der technologischen Basis, dem professionellen Umgang mit Bloggern sowie der Analyse von Geschäftsmodellen und Krisenszenarien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, wie Medienunternehmen UGC-Plattformen erfolgreich und strategisch in ihre Konzepte integrieren können, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren oder ihre Reputation zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und Fallstudienarbeit, die aktuelle Entwicklungen und publizierte Wirtschaftsstudien (z. B. ARD/ZDF-Online-Studien) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an das Monitoring von Inhalten, den Einsatz firmeneigener Blogs und illustriert anhand konkreter Beispiele (z. B. CNN, eBay, Flickr) die Vor- und Nachteile von UGC.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind User Generated Content, Web 2.0, Blogger-Community, Web Monitoring und Markenreputation.

Wie sollten sich Medienunternehmen bei negativer Berichterstattung im Web verhalten?

Die Autorin empfiehlt Sachlichkeit statt emotionaler Reaktionen sowie eine offene, transparente Kommunikation, da unüberlegte Aktionen oft größere Kritikwellen auslösen.

Welche Lehre lässt sich aus der "Jamba Klingelton-Affäre" ziehen?

Der Fall verdeutlicht, dass manipulative Versuche, durch "Undercover-Aktionen" das Image zu schönen, in Zeiten des Web 2.0 schnell aufgedeckt werden und zu massiven Imageschäden führen.

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Details

Title
"User Generated Content". Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen?
College
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Munich
Grade
1,0
Author
Tamara Rachbauer (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V71418
ISBN (eBook)
9783638631754
ISBN (Book)
9783638880503
Language
German
Tags
User Generated Content Bedrohung Chance Medienunternehmen User Generated Content
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tamara Rachbauer (Author), 2007, "User Generated Content". Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71418
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