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Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf bei Beeinträchtigung im Lernen

Titel: Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf bei Beeinträchtigung im Lernen

Seminararbeit , 2005 , 12 Seiten

Autor:in: Katharina Strunck (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es soll untersucht werden, inwieweit sich die Vermutung bestätigt, dass Mia einen so erheblichen Leistungsrückstand im Lesen, Schreiben und im Umgang mit Zahlen aufweist, dass sie in der bestehenden Schulform nicht ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert werden kann. Die zur Verfügung stehenden diagnostischen Methoden sollen daher ihren momentanen Entwicklungsstand im Lesen, Schreiben und im Umgang mit Zahlen dokumentieren. Die Ergebnisse werden mit den Anforderungen des Lehrplans der dritten Klasse Förderschule für Lernbehinderung in Beziehung gesetzt.
Es soll weiterhin untersucht werden, welche Stärken und Interessen bei dem Kind gegeben sind. Sollte sich die Vermutung bestätigen, wird die Schule den MSD beauftragen ein offizielles Gutachten bezüglich der Beschulung und einer gezielten Förderung der Schülerin Mia zu erstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Personen- und Untersuchungsdaten

2. Anlass der Begutachtung

3. Fragestellung

4. Erkenntnisquellen und verwandte Prüfverfahren

5. Schulische Entwicklung

6. Lebensweltliche Bedingungen

6.1 Häusliche Bedingungen

6.2 Schulische Rahmenbedingungen

7. Individuelle Bedingungen

7.1 Individuelle Handlungsbedingungen und Lernvoraussetzungen

7.1.1 Kognitive Vorraussetzungen/ Intelligenz

5.1.2 Sprachlicher Entwicklungsstand

5.1.3 Motorischer Entwicklungsstand

5.1.4 Sensorischer Entwicklungsstand

5.1.5 Sozialer und emotionaler Entwicklungsstand, Bedürfnisse, Interessen und Motive

7.1.6 Arbeitsverhalten und –strategien

7.2 Fachlicher Lern- und Leistungsstand

7.2.1 Heimat- und Sachkunde

7.2.2 Deutsch

7.2.3 Mathe

7.2.4 Fachunterricht

7.2 Schulische Rahmenbedingungen

7.3 Abwägung Lernortempfehlung

8. Zusammenfassung und Interpretation zentraler Ergebnisse

9. Schlussfolgerung für die Förderung

9.1 Förderziele und –inhalte

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieses Gutachtens ist die Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs der Schülerin Mia W., um festzustellen, ob sie in ihrer aktuellen Förderschulklasse den Lehrplananforderungen noch folgen kann oder ob eine weiterführende Unterstützung bzw. Schulformänderung notwendig ist.

  • Analyse des aktuellen Entwicklungsstands in den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Evaluation des Arbeitsverhaltens und der kognitiven Lernvoraussetzungen
  • Einfluss der häuslichen und schulischen Rahmenbedingungen auf den Lernprozess
  • Untersuchung der sozialen und emotionalen Entwicklung sowie der Stärken und Interessen des Kindes
  • Empfehlung hinsichtlich der weiteren schulischen Förderung und Beschulung

Auszug aus dem Buch

7.1.6 Arbeitsverhalten und –strategien

Mia geht, wie schon erwähnt, gern in die Schule. Obwohl sie viele Schwierigkeiten beim Lernen zu überwinden hat, zeigt sie, nach Aussagen aller Lehrer, Anstrengungsbereitschaft und eine gute Arbeitshaltung. Sie ist immer kontaktfreudig, motiviert und aufgeschlossen. Sie versucht im Unterricht mitzuarbeiten und erledigt bereitwillig nach ihren Möglichkeiten die gestellten Aufgaben. Kann sie eine Aufgabe nicht zur Zufriedenheit der Lehrerin erfüllen, korrigiert sie diese nach Anweisung der Lehrerin ohne Wiederspruch. Eine strikte Weigerung ist nach Aussagen der Lehrerin noch nie vorgekommen. Sie ist eine fleißige Schülerin, stört nie den Unterricht und erledigt immer ihre Hausaufgaben.

Neuen Aufgabenstellungen begegnet Mia zunächst zaghaft. Oft sitzt Mia dann so lange still auf ihrem Platz und sucht den Blick der Lehrerin, bis diese ihr Hilfestellung gibt. Nach Hilfestellung arbeitet sie motiviert und mit mehr Selbstvertrauen. Die Hilfe der Lehrperson nimmt sie sehr gern an, auch von anderen Schülern lässt sie sich gern helfen. Nach Aussagen der Lehrerin muss allerdings darauf geachtet werden, dass Mia sich nicht zu sehr helfen lässt. Weiterhin ist Mia sehr stark auf Anschauungsmittel in den Fächern Deutsch und Mathe angewiesen. Diese zusätzlichen Hilfen (wie zum Beispiel das Hunderterfeld und die Buchstabentafel) benutzt Mia selbstständig. In der freien Unterrichtssituation wurde sie von mir gebeten es ohne diese Anschauungsmittel zu versuchen. Dabei zeigte sich aber, dass sie ohne diese Hilfen keinen Versuch machte die Aufgaben zu lösen. Bei genauem Nachfragen, äußerte sie leise das sie es nicht kann. In einem Diktat konnte man weiterhin beobachten, wie es sich auf Mias Leistungsverhalten auswirkt, wenn sie keine Hilfe bekommt. Es wurden 10 Verben diktiert. Bei den ersten fünf Verben versuchte Mia noch die ersten Buchstaben zu schreiben, dann gab sie augenscheinlich ganz auf. Sie hielt noch ihren Stift in der Hand, blickte aber nur noch auf die Lehrerin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Personen- und Untersuchungsdaten: Auflistung der Stammdaten von Mia W. sowie der beteiligten Personen und des Untersuchungszeitraums.

2. Anlass der Begutachtung: Darstellung der Beobachtungen aus dem Schulpraktikum, die den erheblichen Leistungsrückstand von Mia verdeutlichen.

3. Fragestellung: Untersuchung der Vermutung, ob Mia in der aktuellen Schulform noch angemessen gefördert werden kann.

4. Erkenntnisquellen und verwandte Prüfverfahren: Beschreibung der verwendeten Methoden wie Lehrerbefragungen, Schülergespräche, Akteneinsicht und Unterrichtsbeobachtung.

5. Schulische Entwicklung: Überblick über den bisherigen Bildungsweg von der Vorschule bis zur aktuellen Diagnoseförderklasse.

6. Lebensweltliche Bedingungen: Analyse der häuslichen Umstände und der schulischen Rahmenbedingungen innerhalb der Klasse 3b.

7. Individuelle Bedingungen: Umfassende Untersuchung der kognitiven, sprachlichen, motorischen und sensorischen Entwicklung sowie des Arbeitsverhaltens.

8. Zusammenfassung und Interpretation zentraler Ergebnisse: Synthese der Beobachtungen mit dem Ergebnis, dass Mias Entwicklungsstand deutlich hinter den Lehrplananforderungen zurückbleibt.

9. Schlussfolgerung für die Förderung: Zusammenfassende Empfehlung zur Hinzuziehung des MSD zur weiteren Beschulungsplanung.

Schlüsselwörter

Sonderpädagogischer Förderbedarf, Förderschule, Lernbehinderung, Diagnostik, Leistungsrückstand, Schulentwicklung, kognitive Fähigkeiten, Lesekompetenz, Schreibkompetenz, mathematische Kompetenz, Arbeitsverhalten, individuelle Förderung, MSD, Intelligenztest, Lehrplananforderungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein sonderpädagogisches Gutachten über eine zehnjährige Schülerin namens Mia W. dar, die aufgrund deutlicher Leistungsrückstände in einer Förderschule diagnostiziert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Lernvoraussetzungen der Schülerin in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen sowie deren emotionale, soziale und motorische Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob die Schülerin in ihrer aktuellen Schulform ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert werden kann oder ob eine weitergehende diagnostische Prüfung erforderlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitativer Ansatz gewählt, bestehend aus Unterrichtshospitationen, Interviews mit Lehrkräften und der Schülerin, Akteneinsicht sowie der gezielten Analyse von Arbeitsproben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der schulischen Vorgeschichte, die Untersuchung der häuslichen Bedingungen, die detaillierte diagnostische Bestandsaufnahme der individuellen Lernvoraussetzungen sowie eine fachliche Interpretation der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie sonderpädagogischer Förderbedarf, Lernbehinderung, Leistungsdiagnostik und schulische Förderung beschreiben.

Wie bewertet die Verfasserin Mias Motivation trotz ihrer Schwierigkeiten?

Trotz der gravierenden Lernschwierigkeiten wird Mia als fleißiges und motiviertes Mädchen beschrieben, das bereitwillig Hilfestellungen annimmt und ein positives Sozialverhalten zeigt.

Welche konkrete Empfehlung spricht das Gutachten am Ende aus?

Aufgrund der unzureichenden Fortschritte wird empfohlen, den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) offiziell mit der Gutachtenerstellung zu beauftragen, um über eine mögliche Umschulung in eine Förderschule für geistige Entwicklung zu beraten.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf bei Beeinträchtigung im Lernen
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Diagnostik II: Erarbeitung sonderpädagogischer- psychologischer Gutachten mit Schwerpunkt: Lernprobleme
Autor
Katharina Strunck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
12
Katalognummer
V71283
ISBN (eBook)
9783638678520
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gutachten Förderbedarf Beeinträchtigung Lernen Diagnostik Erarbeitung Gutachten Schwerpunkt Lernprobleme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Strunck (Autor:in), 2005, Gutachten über den sonderpädagogischen Förderbedarf bei Beeinträchtigung im Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71283
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Leseprobe aus  12  Seiten
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