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Szenarien des Wissensmanagements im Intra- und Interunternehmenseinsatz

Title: Szenarien des Wissensmanagements im Intra- und Interunternehmenseinsatz

Seminar Paper , 2002 , 37 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Kai Wieland (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Wissensmanagement (WM) oder auch Knowledge Management (KM) kann als Weiterentwicklung des organisationalen Lernens angesehen werden. Die als "vierten Produktionsfaktor"1 aufzufassende Ressource "Wissen" soll in erster Linie der Verbesserung organisatorischer Fähigkeiten dienen. WM umfasst individuelle als auch kollektive Wissensbestandteile, beschäftigt sich jedoch nur mit denjenigen Lernprozessen, welche gestaltbar sind. Da es sich hierbei um Prozesse handelt, kann nicht beim Endprodukt angesetzt werden, sondern es muss die gesamte Prozesskette betrachtet werden. KM ist nicht nur als reine Wissensbasis anzusehen, sondern es soll Führungskräften Methoden und Konzepte an die Hand geben, um Unternehmen nicht nur operativ zu leiten, sondern auch strategische Potenziale, die durch WM aufgedeckt werden, zu nutzen.2

In dieser Arbeit werden die Unterschiede des KM im Intra- und im Interunternehmenseinsatz herausgearbeitet. Intraunternehmenseinsatz bezieht sich auf die Szenarien des WM, die innerhalb einer Organisation zum Tragen kommen. Als Interunternehmenseinsatz versteht man das WM zwischen Unternehmen, die als Unternehmensnetzwerke eine Kooperation eingegangnen sind oder die im Zusammenschluss mit anderen Firmen als rechtlich selbständige virtuelle Organisation (VO) auftreten.

Im Bereich des KM ist es sinnvoll, Wissen näher zu definieren und eine Abgrenzung zu den verwandten Begriffen Daten und Informationen herzustellen. Während Daten syntaktischer Natur sind und eine spezielle, formatierte und verarbeitungsfähige Darstellungsform von Informationen repräsentieren, entstehen Informationen durch Ergänzung der Daten von Semantik. Wissen ist hingegen pragmatischer Natur und entsteht durch die Vernetzung von Informationen unter Bezugnahme des zugrunde liegenden Kontextes.3

[...]
_____
1 Vgl. Mündemann, B. M. (2000).
2 Vgl. Probst, G./Romhardt, K. (2002), S. 1.
3 Vgl. Hasenkamp, U./Roßbach, P. (1998), S. 956f.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Wissensmanagement

2 Bausteine des Wissensmanagements

3 Szenarien des Wissensmanagements

3.1 Grundlagen der Szenarien

3.2 Szenarien des Wissensmanagements im Intraunternehmenseinsatz

3.3 Szenarien des Wissensmanagements im Interunternehmenseinsatz

4 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Szenarien des Wissensmanagements, wobei der Fokus auf dem Intra- und Interunternehmenseinsatz liegt. Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede in der Anwendung der Wissensmanagement-Bausteine bei innerbetrieblichen Prozessen gegenüber unternehmensübergreifenden Kooperationen herauszuarbeiten und dabei die jeweiligen strategischen Herausforderungen sowie die Bedeutung von Vertrauen und technologischen Werkzeugen zu untersuchen.

  • Bausteinprinzip des Wissensmanagements nach Probst et al.
  • Anwendung von Wissensmanagement innerhalb einer Organisation
  • Wissensmanagement in Unternehmensnetzwerken und virtuellen Organisationen
  • Technologische Unterstützung durch Intranets und Extranets
  • Vertrauensaspekte und Erfolgsfaktoren bei der Wissensweitergabe

Auszug aus dem Buch

3.2 Szenarien des Wissensmanagements im Intraunternehmenseinsatz

Als Intraunternehmenseinsatz wird in dieser Arbeit die Beschränkung auf unternehmensinternes Wissensmanagement verstanden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine Schnittstellen nach außen existieren, sondern lediglich, dass das Hauptaugenmerk auf dem zu untersuchenden Unternehmen liegt.

Im ersten Schritt, der Zielbildung, werden in der Unternehmung zuerst normative Wissensziele definiert, die eine Unternehmenskultur des Wissensbewusstseins schaffen sollen. Als grundlegendes Ziel werden hierin die Teilung sowie die Weiterentwicklung von individuellem Wissen festgelegt. Die danach aufgestellten strategischen Wissensziele beziehen sich auf das Kernwissen der Organisation. In ihnen legen Unternehmen ihren zukünftigen Wissensbedarf bezogen auf die vom Management postulierten Kompetenzen fest. Dieser auf lange Sicht ausgerichtete Kompetenzaufbau dient der Ergänzung gewöhnlicher strategischer und finanzieller Planungsaktivitäten. Hinzu kommen die Umsetzung des KM und die Konkretisierung der normativen sowie strategischen Zielvorgaben durch operative Wissensziele. Hierdurch erreicht das Unternehmen ein Herunterbrechen dieser Ziele von der Managementebene hin zur operativen Ausführungsebene. Die operativen Wissensziele müssen so genau umrissen sein, dass sie unternehmensweit konsequent umgesetzt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Wissensmanagement: Definiert Wissensmanagement als Weiterentwicklung des organisationalen Lernens und grenzt die Begriffe Daten, Informationen und Wissen voneinander ab.

2 Bausteine des Wissensmanagements: Stellt das Bausteinprinzip nach Probst et al. vor, das einen strategieorientierten Managementprozess mit verschiedenen Wissensbausteinen beschreibt.

3 Szenarien des Wissensmanagements: Untersucht die praktische Anwendung der Bausteine, unterteilt in interne Unternehmensstrukturen sowie netzwerkbasierte Kooperationen.

3.1 Grundlagen der Szenarien: Bildet die Basis für den Vergleich und beschreibt die Übertragbarkeit der Wissensmanagement-Module auf verschiedene Unternehmensformen.

3.2 Szenarien des Wissensmanagements im Intraunternehmenseinsatz: Erläutert den Prozess der Zielbildung, Identifikation und Nutzung von Wissen innerhalb einer einzelnen Organisation.

3.3 Szenarien des Wissensmanagements im Interunternehmenseinsatz: Analysiert den Wissenstransfer bei Zusammenschlüssen mehrerer Unternehmen und die Erweiterung technischer Systeme durch Extranets.

4 Fazit: Vergleicht die beiden Szenarien und betont den Stellenwert von Vertrauen und unterschiedlichen Unternehmenspolitiken für den Erfolg der Wissensmanagement-Strategien.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Knowledge Management, Bausteinprinzip, Probst, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Wissensteilung, Intraunternehmenseinsatz, Interunternehmenseinsatz, Unternehmensnetzwerke, Virtuelle Organisationen, Intranet, Extranet, Lernstatt, Kompetenzaufbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konzepte des Wissensmanagements und vergleicht deren Anwendung innerhalb eines Unternehmens mit der Anwendung in Unternehmensnetzwerken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Wissensmanagement-Bausteine nach Probst, die technologische Umsetzung durch Web-Systeme sowie die kulturellen Aspekte wie Vertrauen und Motivation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Wissensmanagement zwischen dem intra- und interorganisationalen Kontext wissenschaftlich herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Strukturierung von Wissensmanagement-Prozessen auf Grundlage anerkannter Managementmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der acht Wissensmanagement-Bausteine und deren spezifische Anwendung in den beiden untersuchten Szenarien (Intra- vs. Interunternehmenseinsatz).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Wissensbausteine, Intranet, Extranet, Unternehmensnetzwerke, Kompetenzmanagement und Wissensnutzung sind prägende Begriffe.

Wie unterscheidet sich der Intra- vom Interunternehmenseinsatz bei der Zielbildung?

Während intern normative und strategische Ziele dominieren, liegt bei Kooperationen der Fokus auf der vertrauensbasierten Teilung und der strategischen Ausrichtung auf das gemeinsame Kooperationsprojekt.

Warum ist das "Vertrauen" ein kritischer Faktor bei der Wissensweitergabe?

Vertrauen ist notwendig, um Ängste vor Machtverlust oder dem "Sich-überflüssig-machen" zu überwinden; bei Kooperationen zwischen Firmen dient es zudem als Absicherung gegenüber opportunistischem Verhalten.

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Details

Title
Szenarien des Wissensmanagements im Intra- und Interunternehmenseinsatz
College
University of Mannheim  (BWL)
Course
Wirtschaftsinformatik
Grade
2.0
Author
Kai Wieland (Author)
Publication Year
2002
Pages
37
Catalog Number
V7108
ISBN (eBook)
9783638144643
Language
German
Tags
Szenarien Wissensmanagements Intra- Interunternehmenseinsatz Wirtschaftsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kai Wieland (Author), 2002, Szenarien des Wissensmanagements im Intra- und Interunternehmenseinsatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7108
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