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Formen offenen Unterrichts: Das Lernen an Stationen und der Projektunterricht

Title: Formen offenen Unterrichts: Das Lernen an Stationen und der Projektunterricht

Seminar Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Viktor Höhn (Author)

Pedagogy - General
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Die deutsche Schulpädagogik besinnt sich seit den 1980er Jahren verstärkt auf Konzepte der Reformpädagogik und es wird unter dem Schlagwort „Öffnung von Unterricht“ nach Möglichkeiten gesucht, Unterricht so zu gestalten, dass Schüler ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend ihren Lernprozess individuell und aktiv mitbestimmen können. Diese Arbeit gibt einen Einblick in zwei Teilkonzeptionen eines solchen „offenen Unterrichts“: das Lernen an Stationen und die Projektarbeit. Daher lautet das Thema der vorliegenden Arbeit „Formen offenen Unterrichts: Das Lernen an Stationen und der Projektunterricht“. [...]

Excerpt


Gliederung

I. Einleitung

1. Einleitung

2. Vorgehensweise

II. Der „Offene Unterricht“

1. Versuch einer Definition

2. Methoden des „offenen Unterrichts“

III. Der Projektunterricht

1. Charakteristika

2. Vor- und Nachteile

3. Anwendungsbeispiel

IV. Das Lernen an Stationen

1. Charakteristika

2. Vor- und Nachteile

3. Anwendungsbeispiel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Konzept des „offenen Unterrichts“ theoretisch zu fundieren und anhand der zwei spezifischen Teilkonzeptionen „Lernen an Stationen“ und „Projektunterricht“ praxisnah zu erläutern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie diese Unterrichtsformen dazu beitragen können, Schüler zu einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernprozess zu befähigen.

  • Grundlagen und Definitionen des „offenen Unterrichts“
  • Strukturelle Merkmale und Komponenten des Projektunterrichts
  • Didaktische Vorteile und Herausforderungen des Lernens an Stationen
  • Praktische Anwendungsbeispiele für den Englischunterricht in der Sekundarstufe
  • Methoden zur Förderung der Selbstständigkeit und Sozialkompetenz

Auszug aus dem Buch

1. Charakteristika

In der Projektmethode sind die Bedürfnisse, Neigungen und Interessen der Teilnehmer von großer Bedeutung. Sie fließen in die Entwicklung des Betätigungsgebietes ein. Die Teilnehmer bearbeiten das Gebiet oft so, dass am Schluss ein vorzeigbares oder für sie verwendbares Produkt vorliegt. Projektunterricht muss also eine Lebensweltorientierung aufweisen, sowie sich an den Interessen der Beteiligten (Lehrer und Schüler) orientieren. Weitere wichtige Aspekte sind Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Teilnehmenden. Außerdem weist Projektunterricht eine zielgerichtete Projektplanung auf, d.h. es handelt sich nicht um ein Lernen mit offenem Ende. Auch impliziert projektorientierter Unterricht immer eine Produktorientierung, d.h. am Ende des Projektes soll ein vorzeigbares Produkt stehen, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und sich der Bewertung und Kritik stellt. Eine Projektarbeit sollte versuchen möglichst viele Sinne mit einzubeziehen Soziales Lernen durch Konfliktlösung und kooperatives Arbeiten sind weitere Merkmale dieser Unterrichtsform.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Reformpädagogik ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, einen Einblick in das Lernen an Stationen und den Projektunterricht zu geben.

II. Der „Offene Unterricht“: Das Kapitel bietet eine begriffliche Annäherung an den „offenen Unterricht“ und stellt verschiedene methodische Formen wie die Wochenplanarbeit und das Werkstattlernen vor.

III. Der Projektunterricht: Hier werden die sieben Komponenten der Projektmethode sowie die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Unterrichtsform dargelegt und durch ein Beispiel aus dem Englischunterricht veranschaulicht.

IV. Das Lernen an Stationen: Dieses Kapitel erläutert die Phasen des Stationenlernens, diskutiert den hohen organisatorischen Aufwand und präsentiert ein konkretes Anwendungsbeispiel zur Unterrichtseinheit „British schools and shopping in England“.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Projektunterricht, Lernen an Stationen, Reformpädagogik, Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit, Projektmethode, Binnendifferenzierung, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Eigenverantwortung, Schülerzentrierung, Produktorientierung, Stationenarbeit, Lehrerrolle.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Formen des „offenen Unterrichts“ mit einem spezifischen Fokus auf das Lernen an Stationen und den Projektunterricht im schulischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit analysiert?

Die Arbeit untersucht theoretische Grundlagen, charakteristische Merkmale, Vor- und Nachteile sowie praktische Anwendungsbeispiele für den Projektunterricht und das Lernen an Stationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften einen Einblick in die Möglichkeiten des „offenen Unterrichts“ zu geben, um Unterricht so zu gestalten, dass Schüler ihren Lernprozess aktiver mitbestimmen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse der reformpädagogischen Konzepte und einer didaktischen Aufarbeitung der zwei gewählten Unterrichtsformen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des „offenen Unterrichts“ sowie die detaillierte Darstellung und beispielhafte Planung von Projektunterricht und Stationenlernen.

Welche Schlagworte charakterisieren den Inhalt am besten?

Wichtige Begriffe sind Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Schülerzentrierung, Methodenvielfalt und praktische Unterrichtsplanung.

Wie unterscheidet sich der Projektunterricht vom Lernen an Stationen in Bezug auf die Planung?

Der Projektunterricht folgt einem Prozess mit sieben Komponenten, der in einem vorzeigbaren Produkt mündet, während das Lernen an Stationen stark durch die indirekte Schülerleitung und ein strukturiertes Arbeitsangebot geprägt ist.

Welche Rolle nimmt die Lehrperson in den beschriebenen Unterrichtsformen ein?

Die Lehrperson fungiert nicht mehr als klassischer Belehrer, sondern nimmt die Rolle eines Beraters ein, der die Lernumgebung vorbereitet und den Prozess indirekt steuert.

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Details

Title
Formen offenen Unterrichts: Das Lernen an Stationen und der Projektunterricht
College
University of Trier
Grade
2,3
Author
Viktor Höhn (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V70473
ISBN (eBook)
9783638616218
Language
German
Tags
Formen Unterrichts Lernen Stationen Projektunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viktor Höhn (Author), 2006, Formen offenen Unterrichts: Das Lernen an Stationen und der Projektunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70473
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