Die folgende Hausarbeit zum Thema „Neurolinguistisches Programmieren“ ist im Rahmen der Veranstaltung „Professionelle Pädagogische Kommunikation“ im Sommersemester 2006 angefertigt worden. Seit Beginn der 80er Jahre verbreitet sich Neurolinguistisches Programmieren, auch bekannt unter der Abkürzung NLP, immer weiter in Deutschland. Der Laie, der den Einstig oder Überblick sucht, steht vor einer unübersichtlichen Vielfalt. Denn NLP ist ein riesiges Gebiet. Ich werde versuchen in meiner Hausarbeit einen kleinen Überblick davon zu geben, was die Basis des NLP ausmacht. Ich werde zunächst darauf eingehen, was Kommunikation ist. Nachfolgend werde ich mich mit der Frage auseinandersetzen was sich hinter dem Begriff „Neurolinguistisches Programmieren“ verbirgt. Ich werde wichtige Begriffe des NLP, wie Meta-Modell, Repräsentationsebene, Kalibrierung, Ressourcen und „Block“, Moment of Excellence, Rapport, Pacing und Leading, Ankern und Reframing näher erläutern. Anschließend werde ich auf den Zusammenhang zwischen NLP und Pädagogik eingehen und beschreiben welche Kritikpunkte es am NLP gibt. Abschließend werde ich den Inhalt dieser Hausarbeit in einem Fazit kurz reflektieren. 2. Was ist Kommunikation? „In einer neutralen, gleichsam „technischen“ Ausdrucksweise gesprochen, bedeutet Kommunikation im weitesten Sinne die Übermittlung von Informationen, wobei „Übermittlung“ ein formales Strukturmoment, „Information“ ein inhaltliches Moment bezeichnet. Der Begriff „Übermittlung“ setzt (mindestens einen) „Sender“ und (einen oder mehrere) „Adressanten“ der Information (= Empfänger) voraus“ (Retter 2003, 11). Vom Sender werden die Zeichen codiert, d.h. verschlüsselt, und vom Empfänger decodiert, d.h. ihr Sinn wird entschlüsselt (vgl. Retter 2003, 11). Es geht den Kommunizierenden hierbei sowohl „um die Sache“ als auch um die persönliche Bedürfnisbefriedigung. (Schulz von Thun 1980, 9). Aufgrund der nahezu perfekt beherrschten Muttersprache merken die Menschen normalerweise nicht, was man tut, wenn man miteinander redet. [...]
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Was ist Kommunikation?
- 3. Was ist Neurolinguistisches Programmieren (NLP)?
- 4. Wichtige NLP Begriffe
- 4.1 Meta-Modell
- 4.2 Repräsentationssysteme
- 4.3 Kalibrierung
- 4.4 Ressourcen und „Block“
- 4.5 Moment of Excellence
- 4.6 Rapport
- 4.7 Pacing und Leading
- 4.8 Ankern
- 4.9 Reframing
- 5. NLP und Pädagogik
- 6. Was sind Kritikpunkte am NLP?
- 7. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, eine grundlegende Einführung in das Neurolinguistische Programmieren (NLP) zu bieten und dessen Relevanz für pädagogische Praxis zu beleuchten. Die Arbeit analysiert die Kernkonzepte und -methoden des NLP und erörtert deren Einsatzmöglichkeiten in der Kommunikation und pädagogischen Interaktion.
- Die Bedeutung von Kommunikation als Grundlage des NLP.
- Die zentralen Begriffe des NLP, wie Meta-Modell, Repräsentationssysteme und Ankern.
- Die Anwendung von NLP-Prinzipien in pädagogischen Settings.
- Die kritischen Aspekte des NLP und deren Relevanz für die pädagogische Praxis.
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Die Einleitung gibt eine kurze Einführung in das Thema Neurolinguistisches Programmieren und skizziert die Zielsetzung der Arbeit.
- Kapitel 2: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Kommunikation“ und beleuchtet verschiedene Aspekte der Kommunikation, wie verbale und nonverbale Kommunikation.
- Kapitel 3: Hier wird das Neurolinguistische Programmieren (NLP) vorgestellt, einschließlich seiner Entwicklung und Grundprinzipien.
- Kapitel 4: Die wichtigsten NLP-Begriffe wie Meta-Modell, Repräsentationssysteme, Kalibrierung, Ressourcen und „Block“, Moment of Excellence, Rapport, Pacing und Leading, Ankern und Reframing werden erläutert.
- Kapitel 5: Dieser Abschnitt untersucht die Anwendung von NLP-Prinzipien in der pädagogischen Praxis.
- Kapitel 6: Es werden die kritischen Aspekte des NLP und deren Relevanz für die pädagogische Praxis diskutiert.
Schlüsselwörter
Neurolinguistisches Programmieren, NLP, Kommunikation, Meta-Modell, Repräsentationssysteme, Kalibrierung, Ressourcen, „Block“, Moment of Excellence, Rapport, Pacing und Leading, Ankern, Reframing, Pädagogik, Kritikpunkte.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Abkürzung NLP?
NLP steht für Neurolinguistisches Programmieren und bezeichnet ein Modell der Kommunikation und Verhaltensänderung, das seit den 80er Jahren in Deutschland verbreitet ist.
Welche zentralen Begriffe nutzt das NLP?
Wichtige Konzepte sind das Meta-Modell, Repräsentationssysteme, Ankern, Reframing, Rapport sowie Pacing und Leading.
Wie wird NLP in der Pädagogik angewendet?
NLP-Techniken werden genutzt, um die pädagogische Kommunikation zu verbessern, Lernblockaden zu lösen und Ressourcen bei Schülern und Lehrern zu aktivieren.
Was versteht man unter "Ankern" im NLP?
Ankern ist ein Prozess, bei dem ein spezifischer Reiz (z. B. eine Berührung oder ein Wort) mit einem inneren Zustand verknüpft wird, um diesen Zustand später gezielt abzurufen.
Welche Kritikpunkte gibt es am Neurolinguistischen Programmieren?
Kritisiert werden oft die mangelnde wissenschaftliche Fundierung einiger Thesen sowie die Gefahr der Manipulation durch bestimmte Kommunikationstechniken.
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- Annika Kageler (Author), 2006, Neurolinguistisches Programmieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68637