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Benachteiligtenförderung - eine theoretische Erarbeitung des Aufgabenfeldes des Förderungszweiges der abH sowie

Titel: Benachteiligtenförderung - eine theoretische Erarbeitung des Aufgabenfeldes des Förderungszweiges der abH sowie

Hausarbeit , 2006 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kerstin Meyer (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der erste Teil dieser Arbeit befasst sich mit einer theoretischen Erarbeitung des Gesamtfeldes der abH der Zielgruppe über die Ziele der Maßnahme bis hin zu dem Personal und seinen Aufgaben. Der zweite Teil stellt eine der vielfältigen Maßnahmen von Übergangshilfe vor, das FSTJ (Freiwilliges Soziales Trainingsjahr). Auf andere Modelle wird hier nicht eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WAS IST ABH?

3. DIE ZIELGRUPPE DER ABH

3.1 Die soziale Herkunft

3.2 Die schulische Vorbildung

3.3 Die Nationalität/Herkunft

4. FÖRDERPLANUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER QUALIFIKATIONSANFORDERUNGEN DES ARBEITSMARKTES

4.1 Der individuelle Förderplan

4.2 Die ganzheitliche Betrachtung

4.3 Distanzminimierung in Bezug auf Arbeitsmarktanforderungen

4.3.1 Der Kompetenzansatz

4.3.2 Schlüsselqualifikationen

5. DAS PERSONAL IN DEN ABH

5.1 Teamarbeit

6. ÜBERGANGSHILFEN

6.1 Was ist eine Einstiegsqualifizierung?

6.2 FSTJ - Das Freiwillige Soziale Trainingsjahr FSTJ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

6.2.1 Anforderungen an das Personal in den Qualifizierungsbüros

7. SCHLUSSWORT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Aufgabenfeld der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) theoretisch zu erschließen und dabei die Zielgruppe, das pädagogische Personal sowie die ganzheitliche Förderplanung zu beleuchten. Zudem wird mit dem Freiwilligen Sozialen Trainingsjahr (FSTJ) eine spezifische Übergangshilfe vorgestellt, um aufzuzeigen, wie benachteiligte Jugendliche gezielt auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorbereitet werden können.

  • Theoretische Grundlagen und Definition der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)
  • Analyse der Zielgruppenmerkmale (soziale Herkunft, schulische Vorbildung, Migration)
  • Konzeption einer ganzheitlichen Förderplanung unter Berücksichtigung von Kompetenzansätzen
  • Bedeutung der interdisziplinären Teamarbeit und Personalstruktur in den Fördermaßnahmen
  • Vorstellung von Übergangshilfen am Beispiel des Freiwilligen Sozialen Trainingsjahrs (FSTJ)

Auszug aus dem Buch

3.2 Die schulische Vorbildung

Um einen Berufsausbildungsplatz zu erhalten, wird in der Regel ein Schulabschluss vorausgesetzt. Die benachteiligten Jugendlichen haben meist entweder gar keinen Abschluss, oder einen Hauptschulabschluss (selten sind Jugendliche mit qualifizierteren Abschlüssen in den Maßnahmen vertreten). So bildet der Hauptschulabschluss die Schwelle die erreicht werden muss, und gilt als „zivilisatorische Mindestausstattung“ (Tessaring, In: BMBF 2005, S. 15), um überhaupt Zugang zu einer Ausbildung zu bekommen.

Die Erinnerungen an die Schulzeit werden häufig durch negative Schulerlebnisse gekennzeichnet, die mit Schulangst und auch starker Schulverweigerung einhergehen können. Prüfungen werden schlecht oder gar nicht bestanden. Die Ursachen für das Versagen in der Schule sind in vielen Fällen mit der bereits oben erwähnten sozialen Herkunft verbunden. So wären hier zerrüttete Familienverhältnisse, Desinteresse der Eltern an ihren Kindern, unzureichende Deutschkenntnisse oder Versagensängste zu nennen.

Als Konsequenz auf mangelndes Feedback, welches durch gezielte Rückmeldung zu den jeweiligen Begabungen, Mängeln und Fortschritten dem jungen Menschen eine Orientierung über seine Leistungen bieten würde, können die Heranwachsenden unrealistische Vorstellungen über die eigenen Berufsziele entwickeln, die sie aus ihrer jeweiligen Lebenssituation heraus eher nicht erreichen können. Diese Vorstellungen werden unabwendbar durch die Realität enttäuscht, woraus sich schließlich Arbeits- und Motivationsstörungen entwickeln können. Weitere Ursachen für Schulversagen liegen in unzureichend ausgebildeten Fähigkeiten wie beispielsweise dem Umgang mit Stress, hohe Ablenkbarkeit sowie unvorteilhafte Arbeitsstile und Lerndefizite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die theoretische Erarbeitung des Gesamtfeldes der abH sowie Vorstellung der spezifischen Übergangshilfe FSTJ.

2. WAS IST ABH?: Definition der ausbildungsbegleitenden Hilfen als Unterstützungsmaßnahme für lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche im dualen System.

3. DIE ZIELGRUPPE DER ABH: Untersuchung der heterogenen Hintergründe der Zielgruppe, unterteilt in soziale Herkunft, schulische Vorbildung und kulturelle Integration.

4. FÖRDERPLANUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER QUALIFIKATIONSANFORDERUNGEN DES ARBEITSMARKTES: Darstellung der Notwendigkeit einer individuellen, ganzheitlichen Förderplanung, die Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenzen in den Mittelpunkt stellt.

5. DAS PERSONAL IN DEN ABH: Analyse der internen Kooperation im Team, bestehend aus Lehrkräften und Sozialpädagogen, sowie deren Aufgaben bei der Betreuung der Jugendlichen.

6. ÜBERGANGSHILFEN: Vorstellung von Instrumenten wie der Einstiegsqualifizierung und insbesondere dem FSTJ als Maßnahmen zur beruflichen Integration.

7. SCHLUSSWORT: Kritische Reflexion über den Begriff der „Benachteiligtenförderung“ hinsichtlich Stigmatisierungspotenzialen und gesellschaftlicher Wahrnehmung.

Schlüsselwörter

Benachteiligtenförderung, abH, Übergangshilfe, FSTJ, berufliche Integration, Schlüsselqualifikationen, ganzheitliche Förderung, soziale Herkunft, Ausbildungsmarkt, Handlungskompetenz, Sozialpädagogik, Jugendliche, Bildungsdefizite, Kompetenzansatz, Arbeitsmarktintegration.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kern der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)?

Die abH unterstützen lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche während ihrer betrieblichen Ausbildung, um Ausbildungsabbrüche zu verhindern und einen erfolgreichen Abschluss zu ermöglichen.

Welche Gruppen von Jugendlichen werden durch abH gefördert?

Die Zielgruppe umfasst Jugendliche, die aufgrund persönlicher Gründe (z.B. soziale Herkunft, schulische Defizite oder Migrationshintergrund) Schwierigkeiten haben, eine Ausbildung ohne zusätzliche Hilfe zu beginnen oder fortzusetzen.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Maßnahmen?

Das Hauptziel ist die dauerhafte Integration der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft durch eine ganzheitliche Förderung ihrer persönlichen und beruflichen Kompetenzen.

Welche Rolle spielt die Teamarbeit in der abH?

Das Team, bestehend aus Sozialpädagogen und Lehrkräften, fungiert als engmaschiges Betreuungsnetzwerk, das individuelle Förderpläne erstellt und soziale sowie berufliche Entwicklungsprozesse koordiniert.

Welche Schwerpunkte hat der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Zielgruppenanalyse, den Methoden der ganzheitlichen Förderplanung (inkl. Kompetenzansatz) sowie der praktischen Umsetzung von Übergangshilfen wie dem FSTJ.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Erarbeitung, die auf der Analyse von Fachliteratur, Berichten der Bundesagentur für Arbeit, Studien des BMBF und programmspezifischen Dokumenten der Übergangshilfen basiert.

Wie unterscheidet sich das FSTJ von anderen Fördermaßnahmen?

Das Freiwillige Soziale Trainingsjahr (FSTJ) setzt stark auf die Einbindung des Sozialraums der Jugendlichen und arbeitet in lokalen Qualifizierungsbüros, um sehr spezifische, oft prekäre Lebenslagen direkt anzugehen.

Welche Bedeutung kommt der „ganzheitlichen Betrachtung“ zu?

Ganzheitlichkeit bedeutet in diesem Kontext, dass nicht nur schulische Defizite behoben werden, sondern das gesamte Lebensumfeld und die psychische Stabilisierung des Jugendlichen als Voraussetzung für beruflichen Erfolg einbezogen werden.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benachteiligtenförderung - eine theoretische Erarbeitung des Aufgabenfeldes des Förderungszweiges der abH sowie
Hochschule
Universität Lüneburg
Veranstaltung
'Weiterbildung'
Note
1,3
Autor
Kerstin Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
26
Katalognummer
V68381
ISBN (eBook)
9783638609890
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Benachteiligtenförderung Erarbeitung Aufgabenfeldes Förderungszweiges
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kerstin Meyer (Autor:in), 2006, Benachteiligtenförderung - eine theoretische Erarbeitung des Aufgabenfeldes des Förderungszweiges der abH sowie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68381
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