Grundlage des europäischen Kulturkanals stellt ein am 2.10.1990 unterzeichneter völkerrechtlicher Vertrag zwischen den deutschen Bundesländern und Frankreich dar. Die Gründeridee des Senders lag beim ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Lothar Späth und dem französischen Kulturminister Jack Lang. 1 Artikel 2 des Gründungsvertrages aus dem Jahr 1991 von ARTE G.E.I.E. legt den Auftrag der Vereinigung fest: „Gegenstand der Vereinigung ist es, Fernsehsendungen zu konzipieren, zu gestalten und durch Satellit oder in sonstiger Weise auszustrahlen oder ausstrahlen zu lassen, die in einem umfassenden Sinne kulturellen und internationalen Charakter haben und geeignet sind, das Verständnis und die Annäherung der Völker in Europa zu fördern.“ Somit erfolgte der Sendestart im Jahr 1992. [...]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemeines
- Vorgeschichte
- Struktur
- Grundsätze der Programmgestaltung
- Programmstruktur
- Sendeformen und Themen
- Hindernisse
- Technische Herausforderungen
- Kulturelle Unterschiede
- Der Integrationsgedanke
- Fazit
- Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht den Kulturkanal ARTE im Kontext der europäischen Integration und der Förderung einer gemeinsamen kulturellen Identität. Die Arbeit analysiert, inwieweit das Programm von ARTE zur Integration der einzelnen europäischen Länder beiträgt und wie der Sender mit den Herausforderungen und Hindernissen, die mit der Vielfalt europäischer Kulturen und der Integration der verschiedenen nationalen Kulturen verbunden sind, umgeht.
- Europäische Kultur und Identität
- Rolle des Fernsehens bei der Integration
- Programmgestaltung und kulturelle Vielfalt
- Ethische Verantwortung des Rundfunks
- Herausforderungen und Hindernisse der europäischen Integration
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der europäischen Integration und die Rolle des Fernsehens bei der Förderung einer gemeinsamen kulturellen Identität beleuchtet. Im nächsten Kapitel werden die Vorgeschichte von ARTE sowie die Struktur des Senders und die Grundsätze seiner Programmgestaltung dargestellt. Das dritte Kapitel widmet sich der Programmstruktur und beleuchtet die Sendeformen, Themen und Hindernisse, mit denen der Sender konfrontiert ist. Das vierte Kapitel untersucht den Integrationsgedanken von ARTE und analysiert, inwieweit das Programm zur Integration der einzelnen europäischen Länder beiträgt.
Schlüsselwörter
Europäische Integration, Kulturkanal, ARTE, Programmgestaltung, kulturelle Vielfalt, Fernsehgebühren, Integration, Rundfunk, ethische Verantwortung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Gründungsauftrag des Senders ARTE?
ARTE soll Fernsehsendungen gestalten, die kulturellen Charakter haben und die Annäherung sowie das Verständnis der Völker in Europa fördern.
Wann wurde ARTE gegründet?
Der völkerrechtliche Vertrag wurde 1990 unterzeichnet, und der Sendestart erfolgte im Jahr 1992.
Wer waren die Initiatoren des Senders?
Die Idee stammte vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth und dem französischen Kulturminister Jack Lang.
Welche Rolle spielt ARTE für die europäische Integration?
Der Sender fungiert als Brücke zwischen den Kulturen und versucht, eine gemeinsame europäische Identität durch hochwertige Programme zu fördern.
Vor welchen Herausforderungen steht ARTE?
Zu den Hürden zählen technische Unterschiede, verschiedene nationale Sehgewohnheiten und die sprachliche Vielfalt in Europa.
Wie ist ARTE strukturell aufgebaut?
ARTE ist als Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (G.E.I.E.) organisiert und basiert auf einer Kooperation zwischen deutschen und französischen Partnern.
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- Katrin Pfirrmann (Author), Julia Mederle (Author), 2006, Der Kulturkanal ARTE - Fernsehen für Europäer?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68232