Die derzeitigen Sozialstudien zum Verhältnis von Muslimen und Christen häufen sich und stoßen auf ein großes Interesse in der Öffentlichkeit. Dabei geht es vor allem darum, die Weichen für einen christlich – islamischen Dialog zu stellen. Doch dieser Dialog kann nicht ohne die Berücksichtigung der theologischen Ebene geführt werden. Für Christen beeinflusst vor allem das Bild, das der Koran vom Christentum hat, die Bereitschaft zum Dialog. Daher ist ein Grundverständnis über jene im Koran gekennzeichneten Vorstellungen von großer Bedeutung. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik in der Form, dass sie die Stellung Jesu Christi im Islam, die durch den Koran definiert ist, und die Reaktion christlicher Theologen darauf wiedergibt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Jesus Christus im Islam
- Die Ankündigung und Geburt Jesu
- Jesus, der Sohn der Maria
- Jesus als Prophet und Gesandter
- Die Rettung Jesu
- Die Wiederkunft Jesu
- Zwischenbetrachtung
- Eine Stellungnahme christlicher Theologen: Welche Konsequenzen entstehen dadurch für die Christen?
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, das Jesus-Bild im Islam zu erläutern, wie es im Koran definiert ist, und die Reaktionen christlicher Theologen darauf zu analysieren. Der Fokus liegt auf der Darstellung Jesu im Koran im Kontext des christlichen Glaubens und dessen Einfluss auf den christlich-islamischen Dialog.
- Die Darstellung Jesu im Koran
- Die Rolle Jesu als Prophet und Gesandter Gottes
- Der monotheistische Anspruch des Islams im Vergleich zum christlichen Verständnis
- Die Reaktion christlicher Theologen auf das islamische Jesus-Bild
- Die Relevanz des Themas für den christlich-islamischen Dialog
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Ankündigung und Geburt Jesu im Koran, wobei die Rolle Marias als auserwählte Frau Gottes hervorgehoben wird. Kapitel 2 beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf Jesus als Sohn der Maria, wobei der Koran die christliche Vorstellung von Jesus als Sohn Gottes zurückweist und stattdessen Jesus als Menschen ohne irdischen Vater darstellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Schlüsselbegriffen wie Jesus Christus, Koran, Islam, Christentum, christlich-islamischer Dialog, monotheismus, Prophetie, Jungfrauengeburt und christliche Theologie. Die Arbeit untersucht das islamische Verständnis von Jesus im Vergleich zur christlichen Vorstellung und beleuchtet die daraus resultierenden Konsequenzen für den christlich-islamischen Dialog.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt Jesus Christus im Islam?
Im Islam wird Jesus (Isa) als ein bedeutender Prophet und Gesandter Gottes angesehen, jedoch nicht als Sohn Gottes. Er nimmt eine zentrale Stellung im Koran ein.
Wie wird die Geburt Jesu im Koran beschrieben?
Der Koran bestätigt die Jungfrauengeburt Jesu durch Maria (Maryam), die als eine von Gott auserwählte und reine Frau dargestellt wird.
Was sagt der Islam zur Göttlichkeit Jesu?
Der Islam lehnt die christliche Vorstellung der Dreifaltigkeit und die Sohnschaft Gottes strikt ab. Jesus wird als Mensch und Diener Gottes betrachtet.
Welche Bedeutung hat Jesus für den christlich-islamischen Dialog?
Da Jesus in beiden Religionen eine zentrale Figur ist, dient das Verständnis der jeweiligen Positionen als wichtige Grundlage für den theologischen Dialog zwischen Christen und Muslimen.
Wird im Koran von der Wiederkunft Jesu gesprochen?
Ja, die islamische Tradition und Auslegungen des Korans beinhalten Vorstellungen über die Wiederkunft Jesu in der Endzeit.
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- Vivien Neugebauer (Author), 2006, Die Bedeutung Jesu Christi im Islam und die sich daraus ergebenen Konsequenzen aus der Sicht christlicher Theologen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68192