PISA steht für „Programme for International Student Assessment“ – die bisher umfassendste Schulleistungsstudie, die international durchgeführt wurde.
„Gesamtleistung schlecht, Versetzung ausgeschlossen.“
Dies waren die Worte des Kanzlers in einem Bericht des Magazins Focus (27/2002), über die im Dezember 2001 erschienenen Ergebnisse dieser Studie. Sie waren erschütternd. Solche Ergebnisse schlagen sich unter anderem auch auf die Wirtschaft des Landes nieder. PISA war nicht die erste Studie, die unseren Bildungsstand untersuchte. Da gab es zum Beispiel die TIMMS-Studie. Ihre Egrebnisse machten deutlich, dass unsere mathematischen Kenntnisse auch nur im Mittelfeld liegen.
Daraufhin ging ein Schrei durch die Behörden. Ein Land wie Deutschland, das zu den reichsten Ländern der Welt gehört, kann nicht mit dem Mittelfeld zufrieden sein!
Liegt hier der richtige Ansatz?
In diesem Text soll noch einmal kurz erläutert werden wie die PISA Studie aussah, wer daran teilnahm und wie die Ergebnisse der einzelnen Länder, insbesondere von Deutschland, ausgesehen haben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die PISA-Studie
- Erklärungen der „PISA-Studie“
- Die Untersuchung
- Ergebnisse des internationalen Vergleichs
- Bewertung der Studie
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit soll die PISA-Studie beleuchten und einen Überblick über ihre Durchführung, beteiligte Akteure und Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf Deutschland, bieten.
- Die PISA-Studie als umfassende Schulleistungsstudie
- Ziele und Methoden der Datenerhebung
- Ergebnisse des internationalen Vergleichs
- Bewertung der Studie und deren Bedeutung für Bildungssysteme
- Der Fokus auf Lesekompetenz als Schlüsselfaktor für Bildungserfolg
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung präsentiert den Kontext der PISA-Studie im Vergleich zu anderen Bildungsstudien wie TIMMS und beleuchtet die Relevanz ihrer Ergebnisse für die deutsche Gesellschaft.
Die PISA-Studie
Dieses Kapitel erklärt den Hintergrund der PISA-Studie, ihre Ziele und die Methodik der Datenerhebung. Es beschreibt die internationalen und nationalen Dimensionen der Studie sowie die beteiligten Institutionen.
Es werden wichtige Aspekte der Studie wie die Erhebung von Schüler- und Schulinformationen sowie die Durchführung des Leistungstests mit 15-Jährigen aus 32 Ländern erläutert.
Schlüsselwörter
PISA-Studie, Bildungssystem, Schulleistung, Lesekompetenz, Internationaler Vergleich, OECD, Bildungserfolg, soziale Ungleichheit, Kompetenzmessung, Bildungsforschung.
Häufig gestellte Fragen
Wofür steht die Abkürzung PISA?
PISA steht für 'Programme for International Student Assessment' und ist eine von der OECD durchgeführte Schulleistungsstudie.
Warum waren die Ergebnisse von PISA 2000 für Deutschland ein Schock?
Deutschland schnitt im internationalen Vergleich nur unterdurchschnittlich ab, was zu einer breiten Debatte über die Qualität des Bildungssystems führte ('PISA-Schock').
Welche Kompetenzen wurden in der PISA-Studie 2000 vorrangig getestet?
Der Schwerpunkt der ersten Studie im Jahr 2000 lag auf der Lesekompetenz, ergänzt durch mathematische und naturwissenschaftliche Grundbildung.
Wer nahm an der Untersuchung teil?
Getestet wurden 15-jährige Schüler aus insgesamt 32 Ländern, um die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Bildungssysteme vergleichbar zu machen.
Welchen Einfluss hat die soziale Herkunft auf den Bildungserfolg?
PISA 2000 zeigte deutlich, dass in Deutschland der Bildungserfolg so stark wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft der Eltern abhängt.
- Quote paper
- Meike Hentschel (Author), 2001, Die PISA-Studie aus dem Jahr 2000 - Untersuchung, Ergebnisse und Bewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67730