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Arten und Umsetzung des "Benchmarking" in Unternehmen

Titel: Arten und Umsetzung des "Benchmarking" in Unternehmen

Hausarbeit , 2005 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Barbara Eden (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Wandel und das Tempo von Veränderungen in unserer Gesellschaft, in der Wirtschaft und auch in unserem privaten Leben beschleunigen sich ständig. Betriebe stehen in einer dynamischen Zeit vor einem vielschichtigen Umbruch, der neue Chancen, Aufgaben und Herausforderungen aber auch Gefahren und Risiken bietet. Veränderungsprozesse von Organisationen bzw. Institutionen können weitreichend und tiefgreifend sein und bedeuten eine Neubestimmung und Neubesinnung.
Hinterfragt werden harte Faktoren wie Organisation, Rechtsformen, Rechnungswesen, Controlling und ebenso weiche Gestaltungselemente wie Leitbild, Moral, Ethik, Menschlichkeit und Führung. Ein Management des Stillstands ist nicht mehr möglich. Es wird ein Management benötigt, mit dem Unternehmen, aus eigener Kraft heraus, den sich immer wieder neu stellenden Ansprüchen begegnen können, sich daran anpassen ohne dabei die bisher erreichte Produktivität oder gar vorhandenes know how zu verlieren. Kürzere Produktlebenszyklen, zunehmende Globalisierung, neue Produktionsverfahren und veränderte Formen der Zusammenarbeit führen zudem zu einer stark wachsenden Bedeutung der Ressource Mensch. Kreativität, Motivation und eine gute Ausbildung stellen den Schlüssel für die künftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dar. Es kann daher festgehalten werden, dass, neben der erforderlichen Neuausrichtung einzelner Managementprozesse, die Einbindung der Mitarbeiter in die geänderten Prozesse eine notwendige Bedingung für die Akzeptanz und damit letztlich den Erfolg der Veränderung ist. Das Management dieser Veränderungen, Change Management, ist für Unternehmen wie für Mitarbeiter gleichermaßen zu einer wichtigen Existenz sichernden Aufgabe geworden. In der vorliegenden Arbeit soll aufgezeigt werden, dass mit der Methode Benchmarking im Rahmen des Change Management ein Instrument gegeben ist, mittels dessen zentrale Faktoren im Umgestaltungsprozess nicht nur aufgedeckt sondern auch beeinflussbar gemacht werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 WAS IST BENCHMARKING

2.1 BEGRIFFSKLÄRUNG

2.2 EINBINDUNG UND ABGRENZUNG DES BEGRIFFS

3 WELCHE ARTEN VON BENCHMARKING GIBT ES?

3.1 DIE VIER GRUNDTYPEN DES BENCHMARKING

3.2 INTERNES BENCHMARKING

3.3 EXTERNES BENCHMARKING

3.4 EXKURS: KENNZAHLEN

4 UMSETZUNG VON BENCHMARKING IM UNTERNEHMEN

4.1 ZIELSETZUNGSPHASE

4.2 ANALYSEPHASE

4.3 VERGLEICHSPHASE

4.4 UMSETZUNGSPHASE

5 POTENTIALE UND RISIKEN VON BENCHMARKING

5.1 DIREKTER NUTZEN

5.2 INDIREKTER NUTZEN

5.3 VOR- UND NACHTEILE

5.4 AKZEPTANZ

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, dass Benchmarking ein wirksames Instrument im Rahmen des Change Managements darstellt, um zentrale Faktoren in Umgestaltungsprozessen von Unternehmen zu identifizieren und gezielt zu beeinflussen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Unternehmen durch systematisches Lernen von den Besten ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern können.

  • Grundlagen und Abgrenzung des Benchmarking-Begriffs
  • Differenzierung der verschiedenen Benchmarking-Arten
  • Prozesshafte Umsetzung von Benchmarking-Projekten
  • Analyse von Potentialen und Risiken der Methode
  • Bedeutung der Unternehmenskultur für die Akzeptanz

Auszug aus dem Buch

3.2 Internes Benchmarking

Internes Benchmarking ist der Vergleich ähnlicher Tätigkeiten oder Funktionen innerhalb eines Unternehmens oder mit Organisationen gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen. Ermittelt wird das Leistungsniveau, welches innerhalb dieses gestellten Rahmens die beste Praxis darstellt. Internes Benchmarking stellt einen separaten Vorgang zur Verbesserung der gegenwärtigen Leistung dar. Der große Vorteil dieses Benchmarkings ist die gute Verfügbarkeit von Informationen und der Vergleich auf Kennzahlenebene.

Die Erfolge sind jedoch relativ gering, da zusammengehörende Einheiten die Tendenz aufweisen, sich gleichen organisatorischen Normen zu unterwerfen.

Jedoch fehlen Anregungen für größere Veränderungen, da die Aufmerksamkeit nicht auf wirkliche Weltklasse-Leistungen gerichtet wird. Auch auf Führungsebene werden äußere Einflüsse ungern akzeptiert, da sie der Überzeugung entgegenwirken, dass Lösungen, die für andere ideal sind, nicht in die eigene Organisation passen.

Solchen Hemmnissen kann mit Hilfe internem Benchmarking entgegen gewirkt werden, da objektiv aufgezeigt werden kann, welches Zweigwerk, Abteilung oder Arbeitsgruppe die beste Verbesserung durchgeführt hat. Ein interner Wettbewerb verstärkt Veränderungsprozesse, regt zu neuen Überlegungen an und legitimiert Experimente. Insgesamt müssen ja Abläufe verbessert und das gesamte Unternehmen effektiver gestaltet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Es wird die zunehmende Bedeutung von Change Management in einer dynamischen Wirtschaft erläutert und die Notwendigkeit aufgezeigt, Benchmarking als Instrument zur Bewältigung dieser Veränderungsprozesse einzusetzen.

2 WAS IST BENCHMARKING: Dieses Kapitel definiert den Begriff Benchmarking als systematischen Vergleich und grenzt ihn von traditionellen Betriebsvergleichen ab.

3 WELCHE ARTEN VON BENCHMARKING GIBT ES?: Es werden die vier Grundtypen (Produkt, Prozess, Struktur, Strategie) sowie die Differenzierung in interne und externe Ansätze detailliert vorgestellt.

4 UMSETZUNG VON BENCHMARKING IM UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel beschreibt den Benchmarking-Prozess als fünfstufigen Kreislauf, von der Zielsetzung über die Analyse bis hin zur Maßnahmenumsetzung.

5 POTENTIALE UND RISIKEN VON BENCHMARKING: Es werden sowohl die direkten als auch indirekten Vorteile analysiert sowie kritische Erfolgsfaktoren wie die Unternehmenskultur und Akzeptanz beleuchtet.

6 FAZIT: Abschließend wird Benchmarking als wertvolles Instrument bestätigt, dessen Erfolg jedoch maßgeblich von der Offenheit des Managements und einer vertrauensvollen Unternehmenskultur abhängt.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Change Management, Best Practice, Prozessoptimierung, Unternehmensanalyse, Wettbewerbsfähigkeit, interne Benchmarking, externe Benchmarking, Leistungslücken, Kennzahlen, Unternehmenskultur, Lernkultur, Veränderungsprozess, Kostensenkung, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Benchmarking als methodisches Instrument, um Veränderungsprozesse in Unternehmen zu steuern und die Leistungsfähigkeit durch das Lernen von den Besten zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung des Begriffs, die verschiedenen Arten des Benchmarkings, die praktische Umsetzung im Unternehmen sowie die Analyse der damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass Benchmarking ein effektives Werkzeug im Change Management ist, das Unternehmen dabei hilft, ihre Prozesse zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Darstellung betriebswirtschaftlicher Konzepte, um den Benchmarking-Prozess theoretisch zu untermauern und praktisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Benchmarking-Typen, den fünfstufigen Umsetzungsprozess sowie eine detaillierte Auswertung der Potentiale, Risiken und der Akzeptanz in verschiedenen Branchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Benchmarking, Change Management, Best Practice, Prozessoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum ist die Unternehmenskultur so entscheidend für das interne Benchmarking?

Eine offene Lernkultur ist zwingend erforderlich, da internes Benchmarking bei hierarchischen Strukturen oder einer sogenannten "Strafkultur" auf Widerstand stößt, da Mitarbeiter eine Fehlersuche befürchten statt eine Lernchance zu sehen.

Was unterscheidet das branchenunabhängige Benchmarking von anderen Formen?

Es gilt als die universellste Form, da der Vergleich mit fachfremden Unternehmen das höchste Lernpotential bietet, auch wenn die direkte Vergleichbarkeit der spezifischen Kennzahlen schwieriger sein kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arten und Umsetzung des "Benchmarking" in Unternehmen
Hochschule
Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (ehem. Hochschule für Wirtschaft und Politik)
Veranstaltung
Controlling 5./6. Semester
Note
1,0
Autor
Barbara Eden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V66997
ISBN (eBook)
9783638593229
ISBN (Buch)
9783668105485
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Benchmarking Controlling Semester
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Barbara Eden (Autor:in), 2005, Arten und Umsetzung des "Benchmarking" in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66997
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Leseprobe aus  25  Seiten
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