Im Zuge der Globalisierung ist es für international tätige Kapitalgesellschaften immer wichtiger mit anderen Unternehmen weltweit vergleichbar zu sein. Einheitliche Bilanzierungsregeln, wie die International Financial Reporting Standards (IFRS) es sind, tragen dieser Anforderung Rechnung.
Am 19. Juli 2002 wurde von der Europäischen Union eine Verordnung erlassen, welche die Internationalen Rechnungslegungsstandards für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen in der Europäischen Union (EU) vorschreibt. Zudem gewährt die EU den Mitgliedstaaten das Wahlrecht, auch nicht kapitalmarktorientierten Unternehmen für den Konzern- und/oder Jahresabschluss die Anwendung der IFRS zu gestatten oder vorzuschreiben. Die IFRS gewährleisten eine internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse und einen integrierten Aufbau des Kapitalmarkts. Außerdem erhöhen sie den Schutz der Anleger und stärken das Vertrauen in die Kapitalmärkte.
Im Rahmen dieser Arbeit werden in Kapitel 3 zunächst die einschlägigen Grundsätze der IFRS vorgestellt, um dann in Kapitel 4 aufbauend die wichtigsten Regelungen zum Konzernabschluss nach IFRS darzustellen. Mit der Bewertung der Handelswaren beschäftigt sich Kapitel 5.
Inhaltsverzeichnis
- Kurzfassung
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Ziele
- 3 IFRS Einblick
- 3.1 Aufbau der IFRS
- 3.2 Rechnungslegungsgrundsätze der IFRS
- 4 Konzernabschluss nach IFRS
- 4.1 Zweck des Konzernabschlusses
- 4.2 Beherrschung
- 4.3 Einheitsgrundsatz
- 4.3.1 Einheitliche Rechnungsperiode
- 4.3.2 Einheitliche Datenerfassung und Berichterstattung
- 4.3.3 Einheitliche Ansatz- und Bewertungsgrundsätze
- 4.4 Währungsumrechnung
- 4.4.1 Funktionale Währung
- 4.4.2 Fremdwährungstransaktionen und Jahresabschluss in der funktionalen Währung
- 4.4.3 Umrechnung in die Darstellungswährung
- 4.5 Konsolidierung
- 4.5.1 Konsolidierungskreis
- 4.5.2 Vollkonsolidierung
- 4.5.2.1 Kapitalkonsolidierung
- 4.5.2.2 Schuldenkonsolidierung
- 4.5.2.3 Zwischenergebniseliminierung
- 4.5.2.4 Aufwands- und Ertragskonsolidierung
- 4.5.3 Gemeinschaftsunternehmen
- 4.5.3.1 Formen von Gemeinschaftsunternehmen
- 4.5.3.2 Quotenkonsolidierung
- 4.5.4 Assoziierte Unternehmen
- 4.5.4.1 Maßgeblicher Einfluss
- 4.5.4.2 Equity-Methode
- 4.6 Bestandteile des Konzernabschlusses
- 4.6.1 Besonderheiten und Grundsätze
- 4.6.2 Bilanz
- 4.6.3 Gewinn- und Verlustrechnung
- 4.6.4 Eigenkapitalveränderungsrechnung
- 4.6.5 Kapitalflussrechnung
- 4.6.5.1 Darstellung der Cashflows
- 4.6.5.2 Besonderheiten im Ausweis
- 4.6.6 Segmentberichterstattung
- 4.6.6.1 Auswahl berichtspflichtiger Segmente
- 4.6.6.2 Primäres und sekundäres Berichtsformat
- 4.6.7 Anhang
- 4.6.8 Lagebericht
- 5 Handelswaren
- 5.1 Definition der Handelsware
- 5.2 Bewertung der Handelswaren
- 5.2.1 Anschaffungskosten
- 5.2.2 Vereinfachte Verfahren zur Ermittlung der Anschaffungskosten
- 5.2.3 Nettoveräußerungswert
- 5.2.4 Bewertungsvereinfachungsverfahren
- 5.2.5 Folgebewertung
- 5.3 Erfassung verkaufter Handelswaren in der GuV
- 6 Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Regeln der IFRS und deren Anwendung bei der Erstellung eines Konzernabschlusses. Sie erläutert die Voraussetzungen zur Beherrschung von Unternehmen, die Schritte der Konsolidierung und die Bestandteile des Konzernabschlusses. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Währungsumrechnung.
- IFRS-Regelungen und ihre Anwendung
- Konsolidierung von Konzernabschlüssen
- Bestandteile des Konzernabschlusses
- Währungsumrechnung
- Bewertung von Handelswaren
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Diese Einleitung stellt die Themen der Arbeit vor und erläutert den Hintergrund der Thematik.
- Kapitel 2: Ziele
In diesem Kapitel werden die Ziele und der Umfang der Arbeit erläutert.
- Kapitel 3: IFRS Einblick
Dieses Kapitel behandelt die grundlegenden Regeln der IFRS, einschließlich ihres Aufbaus und ihrer Rechnungslegungsgrundsätze.
- Kapitel 4: Konzernabschluss nach IFRS
Dieses Kapitel erläutert den Zweck des Konzernabschlusses, die Voraussetzungen zur Beherrschung, die Einheitsgrundsätze und die Vorgehensweise bei der Konsolidierung. Es behandelt außerdem die Währungsumrechnung.
- Kapitel 5: Handelswaren
Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition und Bewertung von Handelswaren, einschließlich der Anschaffungskosten, des Nettoveräußerungswertes und der Bewertungsvereinfachungsverfahren.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: IFRS, Internationale Rechnungslegung, Konzernabschluss, Beherrschung, Konsolidierung, Bestandteile des Konzernabschlusses, Währungsumrechnung, Berichterstattung Vorräte, Handelswaren.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Vorteile eines Konzernabschlusses nach IFRS?
IFRS gewährleisten eine internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse, erhöhen den Anlegerschutz und stärken das Vertrauen in die globalen Kapitalmärkte.
Wann muss ein Unternehmen nach IFRS bilanzieren?
In der EU ist dies für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen für ihren Konzernabschluss verpflichtend; Mitgliedstaaten können dies auch für andere Unternehmen vorschreiben.
Wie werden Handelswaren nach IFRS bewertet?
Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet. Es können auch Bewertungsvereinfachungsverfahren angewandt werden.
Was versteht man unter Konsolidierung im IFRS-Konzernabschluss?
Konsolidierung umfasst Schritte wie die Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung sowie die Zwischenergebniseliminierung, um die Gruppe als eine wirtschaftliche Einheit darzustellen.
Welche Rolle spielt die funktionale Währung?
Die funktionale Währung ist die Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen tätig ist, und bildet die Basis für die Währungsumrechnung im Abschluss.
- Quote paper
- Christina Frank (Author), 2006, IFRS-Konzernabschluss mit Fokus Handelswaren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66743