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Optimierung des Club aktiv 55 der Volksbank Hildesheimer Börde eG

Title: Optimierung des Club aktiv 55 der Volksbank Hildesheimer Börde eG

Diploma Thesis , 2006 , 82 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Silke Dettmer (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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55plus-Marketing – die unterschätzte Generation?


Marketingspezialisten nennen sie: Woopies (= well off older people), Selpies (=second life people), Yollies (= young old leisure living people), Wollies (= well income old leisure people),Grampies (= growing retirement active monied people in an excellant state), 50plus, 55plus, 60plus, Golden Oldies, Silver Generation, Best Ager, Master Consumers, Busy fit Oldies, Silberne Reserve, Future Seniors, Senior Consumers, usw.


Doch wer sind „sie“? All diese Begriffe bezeichnen ältere Menschen bzw. reife Konsumenten, welche noch vor kurzer Zeit mit Vollendung ihres 50sten Geburtstags aus der werberelevanten Zielgruppe ausschieden und für Marketingfachleute uninteressant wurden.


Auch heute ist es vielerorts noch der Fall, dass ältere Kunden vom Marketing vernachlässigt werden. Dies ist jedoch ein großer Fehler, denn „während die Generation 55plus noch vor einigen Jahrzehnten recht genügsam, ja geradezu anspruchslos ihren Lebensabend mit Spazieren gehen, Handarbeit und Fernsehen verbrachte, hat die jetzige Generation, gleich welcher Dekade, umfangreichere Ansprüche und Bedürfnisse“, die ein großes Potenzial für Marketingmaßnahmen darstellen.


In der meiner Diplomarbeit befasse ich mich mit der „Optimierung des Club „aktiv 55“ der Volksbank Hildesheimer Börde eG“. Dabei beschäftige ich mich intensiv mit der bisher „unterschätzten Generation“ der reiferen Konsumenten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

3 55 plus-Marketing – die unterschätzte Generation?

4 Die Potenziale im Kundensegment „55plus“

4.1 Der demografische Wandel in Deutschland

4.2 Die Wirtschaftskraft der „Generation 55plus“

5 Grundlagen und Regeln für ein erfolgreiches 55plus-Marketing

5.1 Die Heterogenität der Zielgruppe

5.1.1 Differenzierung nach Altersgruppen

5.1.2 Best Ager-Typologie 2005

5.2 Die Kommunikation mit der Zielgruppe

5.2.1 Regeln für die Ansprache der Zielgruppe

5.2.2 Die Verwendung von Kommunikationsmedien

5.3 Die „Generation 55plus“ auf dem Finanzmarkt

5.3.1 Das Verhalten der Zielgruppe auf dem Markt

5.3.2 Welche Kunden gehen zu welcher Bank?

6 Das Clubkonzept „aktiv 55“ der Volksbank Hildesheimer Börde eG

6.1 Das Unternehmensprofil der Volksbank Hildesheimer Börde eG

6.2 Der Kundenclub „aktiv 55“ der Volksbank als Instrument des Direktmarketing

6.3 Die Ziele des Kundenclubs

6.4 Die Merkmale des Club „aktiv 55“

6.5 Die Leistungen des Kundenclubs „aktiv 55“

6.5.1 Die Mitgliederzeitschrift „aktiv-Papier“

6.5.2 Kein Kundenclub ohne Clubkarte

6.5.3 Die TUI TravelStar Treuekarte

6.5.4 Die Veranstaltungen des Club „aktiv 55“

6.5.5 Finanznahe Angebote des Clubs „aktiv 55“

6.6 Die Akquisition neuer Clubmitglieder

6.7 Das Controlling des Club „aktiv 55“

6.7.1 Die Probleme bei der Erfolgsmessung

6.7.2 Die Statistik des Club „aktiv 55“ im Jahr 2006

7 Die Befragung der „aktiv 55“-Clubmitglieder und Nichtclubmitglieder

7.1 Die Methodik der Datenerhebung

7.2 Die Konzeption der Fragebögen

7.3 Die Auswertung der Fragebögen

7.3.1 Der Fragebogen für die Mitglieder des Club „aktiv 55“

7.3.2 Der Fragebogen für die Nichtclubmitglieder

8 Best Practises als Ansatzpunkte zur Optimierung des Club „aktiv 55“

8.1 Finanzdienstleister und Versicherungen

8.1.1 Das Kommunikationskonzept „Service 55plus“ der Sparkasse Hof

8.1.2 „S-points... Wünsche und mehr.“ - das Bonusprogramm der Sparkassen

8.1.3 Die Unfallversicherung „Unfall 60 Aktiv“ der Allianz

8.2 Konsumgüter und Verbrauchsgüter

8.2.1 Die Swarovski Crystal Society

8.2.2 Das „BSW Bonus & Club“-Konzept

8.2.3 Der Maggi Kochstudio Club

8.2.4 Der Krombacher Club als virtueller Club

9 Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Club „aktiv 55“

9.1 Verbesserungsmöglichkeiten bei den Clubleistungen

9.1.1 Die Potenziale der Clubkarte

9.1.1.1 Das äußere Form der Clubkarte

9.1.1.2 Die Funktionen der Clubkarte

9.1.2 Das „aktiv-Papier“ als Clubzeitschrift

9.1.3 Die Zukunft der TUI TravelStar Treuekarte

9.1.4 Veranstaltungen für Erlebnisorientierte Aktive

9.1.5 Der Club „aktiv 55“ geht online

9.2 Die Akquise neuer Clubmitglieder

9.2.1 Event Marketing zur Akquise Erlebnisorientierter Aktiver

9.2.2 Mitgliederakquise per Empfehlungsmarketing

9.3 Die Organisation des Kundenclubs „aktiv 55“

9.3.1 Die Refinanzierung des Club „aktiv 55“

9.3.2 Die Ausweitung des Clubcontrolling

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit hat zum Ziel, das Kundenclub-Konzept „aktiv 55“ der Volksbank Hildesheimer Börde eG auf Basis des demografischen Wandels und der steigenden Wirtschaftskraft der Generation 55plus zu optimieren. Dabei wird analysiert, wie durch gezielte Kundenbindungsmaßnahmen, verbesserte Serviceangebote und moderne Marketinginstrumente die Marktdurchdringung bei dieser Zielgruppe gesteigert werden kann.

  • Analyse des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen auf das Finanzmarketing.
  • Untersuchung der Heterogenität der Zielgruppe „55plus“ mittels der Best Ager-Typologie.
  • Evaluierung von Kundenclub-Konzepten als strategisches Instrument des Direktmarketing.
  • Empirische Untersuchung der Mitgliederzufriedenheit und des Nutzerverhaltens durch eine schriftliche Befragung.
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Clubleistungen und Mitgliederakquise.

Auszug aus dem Buch

4.1 Der demografische Wandel in Deutschland

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprach die Altersstruktur unseres Landes einer klassischen Pyramidenform mit breiter Basis und zulaufender Spitze, d. h. es gab viele junge Menschen und wenige alte Menschen. So betrug das Durchschnittsalter im Jahre 1910 in Deutschland 23,6 Jahre. 50 Jahre später haben die beiden Weltkriege bereits deutliche Spuren in der Altersstruktur hinterlassen und das Durchschnittsalter in unserem Land auf 34,7 Jahre erhöht.

Heute (in der Abbildung: 2001) liegt das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung bei 40,9 Jahre und die Form unserer Altersstruktur hat sich von der klassische Pyramide in eine Zwiebelform verwandelt. Deren dicker Wulst in der Mitte repräsentiert die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre, die so genannten „Babyboomer“.

Die Verschiebung der Bevölkerungsstruktur von der Pyramidenform zur Zwiebel wird als demografischer Wandel bezeichnet. Dieser wird in der Bevölkerungsstatistik (= Demografie) anhand der drei Kriterien Geburtenentwicklung, Zuwanderung und Sterblichkeit bzw. Lebenserwartung untersucht.

Im Jahr 1880 bekam eine Frau in Deutschland noch durchschnittlich etwa 4,5 Kinder, danach ging diese Zahl mit mehr oder minder starken Schwankungen immer stärker zurück. So wurden z. B. während der beiden Weltkriege nur wenige Kinder geboren. Ein kurzes Geburtenhoch wurde nach Ende des zweiten Weltkriegs noch einmal in den 1950er und 1960er Jahren erreicht, in der Zeit der „Babyboomer“.

Zusammenfassung der Kapitel

3 55 plus-Marketing – die unterschätzte Generation?: Das Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert, warum die Generation 55plus trotz ihres großen Potenzials im Marketing lange vernachlässigt wurde.

4 Die Potenziale im Kundensegment „55plus“: Hier werden der demografische Wandel in Deutschland und die ökonomische Relevanz sowie die Wirtschaftskraft der Zielgruppe 55plus analysiert.

5 Grundlagen und Regeln für ein erfolgreiches 55plus-Marketing: Es wird die Heterogenität der Zielgruppe beleuchtet und es werden zentrale Regeln für eine zielgruppengerechte Kommunikation im Finanzsektor aufgestellt.

6 Das Clubkonzept „aktiv 55“ der Volksbank Hildesheimer Börde eG: Dieses Kapitel stellt das spezifische Clubkonzept vor, inklusive Unternehmensprofil, Club-Merkmalen, Leistungen, Akquisestrategien und dem Controlling.

7 Die Befragung der „aktiv 55“-Clubmitglieder und Nichtclubmitglieder: Es wird die Methodik und Auswertung der durchgeführten empirischen Befragung zur Zufriedenheit und zum Nutzungsverhalten der Zielgruppe erläutert.

8 Best Practises als Ansatzpunkte zur Optimierung des Club „aktiv 55“: Das Kapitel liefert eine Analyse erfolgreicher Kundenclubs und Bindungskonzepte anderer Finanzdienstleister und Konsumgüterunternehmen.

9 Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Club „aktiv 55“: Auf Basis der vorangegangenen Analysen werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Clubleistungen, der Akquise und der Organisation unterbreitet.

Schlüsselwörter

55plus-Marketing, Demografischer Wandel, Generation 55plus, Kundenbindung, Kundenclub, Best Ager, Direktmarketing, Volksbank, Finanzdienstleistung, Best Ager-Typologie, Zielgruppenansprache, Kundenzufriedenheit, Altersstruktur, Clubkarte, Marketingstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des bestehenden Kundenclub-Konzepts „aktiv 55“ der Volksbank Hildesheimer Börde eG im Kontext des demografischen Wandels und der spezifischen Bedürfnisse der Generation 55plus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem demografischen Wandel, der Segmentierung der Zielgruppe 55plus (Best Ager-Typologie), dem strategischen Instrument des Kundenclubs im Direktmarketing sowie der praktischen Anwendung und Analyse dieser Konzepte in der Finanzbranche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erarbeitung von praxisorientierten Handlungsempfehlungen, um den Kundenclub „aktiv 55“ durch verbesserte Clubleistungen, modernere Akquisestrategien und eine optimierte Organisation für die Zielgruppe attraktiver zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer fundierten theoretischen Literaturanalyse wurde eine empirische Primärerhebung in Form einer schriftlichen Befragung unter Clubmitgliedern und Nichtclubmitgliedern durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum 55plus-Marketing, eine detaillierte Analyse des Ist-Zustands des „aktiv 55“-Clubs, eine Auswertung der Umfrageergebnisse sowie einen Vergleich mit Best-Practice-Beispielen anderer Unternehmen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Kundenbindung, Generation 55plus, Direktmarketing, Finanzdienstleistungen, demografischer Wandel und Best Ager-Typologie beschreiben.

Warum ist das Thema der „Best Ager“ für Banken besonders wichtig?

Da diese Zielgruppe über ein hohes ökonomisches Potenzial verfügt und durch den demografischen Wandel quantitativ wächst, ist sie für Finanzinstitute ein strategisch wichtiges Segment, um durch gezielte Bindungskonzepte langfristige Kundenbeziehungen zu sichern.

Wie unterscheidet sich der Club „aktiv 55“ von anderen Ansätzen?

Er fungiert sowohl als Product-Interest-Club, der Finanzthemen dialogorientiert vermittelt, als auch als Lifestyle-Club, der seinen Mitgliedern exklusive Reise- und Entertainmentangebote bietet, um eine emotionale Bindung zur Volksbank zu schaffen.

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Details

Title
Optimierung des Club aktiv 55 der Volksbank Hildesheimer Börde eG
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Grade
1,7
Author
Silke Dettmer (Author)
Publication Year
2006
Pages
82
Catalog Number
V66497
ISBN (eBook)
9783638590747
ISBN (Book)
9783656807759
Language
German
Tags
Optimierung Club Volksbank Hildesheimer Börde
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silke Dettmer (Author), 2006, Optimierung des Club aktiv 55 der Volksbank Hildesheimer Börde eG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66497
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