In dieser Hausarbeit soll der Versuch unternommen werden, einen Überblick über das Konsumverhalten von Öko-Produkten zu geben. Da die zu diesem Thema existierende Literatur sehr umfangreich ist, kann diese Arbeit nur einen skizzenhaften Umriss darstellen, in dem dennoch die wichtigsten Komponenten eines ambivalenten Verbraucherverhaltens explizit aufgezeigt sein möchten. Hierbei soll sich primär auf Langzeitstudien von Fricke und Bruhn bezogen werden, die sich mit dem Nachfrageverhalten von Bio-Produkten befassen.
Um Eingang in das Thema zu finden, erscheint es plausibel, zunächst zu klären wie ein „ökologisches Produkt“ definiert wird und was der Aufgabenbereich einer Konsumentensoziologie sein könnte.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gegenstandsbereich der Konsumentensoziologie
- Das ökologische Produkt und die Gefahr des Missbrauchs
- Konsumententypologie
- Motive des Konsumentenverhaltens
- Konsumpräferenz nach Geschlecht und Alter
- Zahlungsbereitschaft
- Werthaltungen
- Systemvertrauen
- Systemkritik
- Ausblick und Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Konsumverhalten von Bio-Produkten und bietet einen Überblick über die relevanten Aspekte. Sie untersucht, wie Konsumenten über ökologische Produkte denken und welche Faktoren ihre Kaufentscheidungen beeinflussen. Die Arbeit stützt sich dabei auf Langzeitstudien von Fricke und Bruhn.
- Definition von „ökologischen Produkten“ und Aufgabenbereich der Konsumentensoziologie
- Analyse von Konsumententypologien und deren Motive für den Kauf von Bio-Produkten
- Bedeutung von Werthaltungen und Einstellungen im Zusammenhang mit dem Bio-Konsum
- Die Gefahr des „Trittbrettfahrens“ und der Missbrauch des Begriffs „ökologisch“
- Einblicke in die methodische Vorgehensweise bei der Analyse von Konsumentenverhalten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und definiert den Gegenstandsbereich der Konsumentensoziologie. Zudem werden die Gefahren des Missbrauchs von „ökologischen“ Produktbezeichnungen beleuchtet.
Das zweite Kapitel analysiert unterschiedliche Konsumententypologien. Dabei werden die Motive der Konsumenten für den Kauf von Bio-Produkten sowie die Verzehrhäufigkeit untersucht.
Das dritte Kapitel befasst sich mit Werthaltungen im Zusammenhang mit dem Bio-Konsum. Dabei werden Aspekte wie Systemvertrauen und Systemkritik beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Konsumentensoziologie, ökologische Produkte, Bio-Konsum, Konsumententypologie, Werthaltungen, Systemvertrauen, Systemkritik und dem Missbrauch von „ökologischen“ Produktbezeichnungen.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht die Konsumentensoziologie im Bereich Bio-Produkte?
Sie analysiert das Nachfrageverhalten, die Motive der Käufer sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des ökologischen Konsums.
Welche Motive treiben Konsumenten zum Kauf von Bio-Ware?
Wichtige Motive sind Gesundheitsbewusstsein, Umweltschutz, ethische Bedenken sowie das Vertrauen in ökologische Produktionssysteme.
Gibt es Unterschiede im Konsumverhalten nach Alter und Geschlecht?
Ja, Langzeitstudien zeigen spezifische Präferenzen und eine unterschiedliche Zahlungsbereitschaft je nach demografischer Gruppe.
Was ist die Gefahr des Missbrauchs bei ökologischen Produkten?
Der Begriff „ökologisch“ wird oft als Marketing-Schlagwort missbraucht (Greenwashing), ohne dass die Produkte tatsächlichen Öko-Standards entsprechen.
Wie beeinflusst Systemkritik das Kaufverhalten?
Konsumenten, die dem konventionellen Agrarsystem kritisch gegenüberstehen, nutzen den Bio-Kauf oft als Ausdruck ihres politischen oder gesellschaftlichen Protests.
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- Sten Cudrig (Author), 2005, Zum Konsum von Bio-Produkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66452