In der folgenden Arbeit möchte ich mich mit Paulus’ Römerbrief, speziell mit Absatz 2,15: „Ihr Verhalten zeigt, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind, und dasselbe beweist ihr Gewissen, dessen Stimme sie abwechselnd anklagt oder verteidigt.“,
auseinandersetzen. Ich möchte vor allem die verschiedenen Expertenmeinungen zur Interpretation von Paulus’ Absichten darstellen und versuchen der Frage, was für eine Art Gesetz hier gemeint sein könnte, nachzugehen. Außerdem möchte ich auch auf die Rolle des Gewissens als Kontrollinstanz Gottes im Inneren des Menschen eingehen.
Ich möchte in meine Betrachtungen aber auch die Absätze 2,14 und 2,16 einbeziehen, da die drei Abschnitte in unmittelbarem inhaltlichen Zusammenhang zusehen sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Über die Absichten des Paulus / Positionen in Kommentaren
- Welche Art von Gesetz?
- Naturrecht
- Rolle des Gewissens
- Resümee
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Paulus' Römerbrief, speziell mit dem Abschnitt 2,15. Sie analysiert die verschiedenen Interpretationen von Paulus' Absichten und untersucht die Art des Gesetzes, auf das er sich bezieht. Darüber hinaus wird die Rolle des Gewissens als Kontrollinstanz Gottes im Menschen betrachtet.
- Analyse der unterschiedlichen Expertenmeinungen zur Interpretation von Paulus' Aussagen
- Untersuchung der Art des Gesetzes, auf das sich Paulus in Römer 2,15 bezieht
- Einbezug der Absätze 2,14 und 2,16, da diese in direktem Zusammenhang mit dem Hauptthema stehen
- Analyse der Rolle des Gewissens als Kontrollinstanz Gottes
- Beurteilung der Bedeutung des Gewissens für das Verständnis des Römerbriefes
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und den Fokus auf Paulus' Römerbrief 2,15 vor.
- Das zweite Kapitel präsentiert die verschiedenen Positionen und Interpretationen von Kommentatoren zur Aussage des Paulus im Römerbrief 2,15.
- Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Art des Gesetzes, auf das Paulus sich bezieht. Dabei wird der Aspekt des Naturrechts im Fokus stehen.
Schlüsselwörter
Paulus, Römerbrief, 2,15, natürliches Gesetz, Gewissen, Heiden, Juden, Tora, Gesetzeserfüllung, innere Stimme, Kontrollinstanz Gottes, Interpretationen, Expertenmeinungen, Positionen, Kommentare.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „natürliches Gesetz“ im Römerbrief 2,15?
Es bezieht sich auf die Vorstellung, dass moralische Forderungen den Menschen (auch ohne Kenntnis der Tora) „ins Herz geschrieben“ sind, was oft mit dem Naturrecht assoziiert wird.
Welche Rolle spielt das Gewissen laut Paulus?
Das Gewissen fungiert als eine Art innere Kontrollinstanz Gottes, die das Verhalten des Menschen entweder anklagt oder verteidigt.
Warum sind die Verse 2,14 und 2,16 wichtig für das Verständnis?
Diese Verse bilden den Kontext: Sie beschreiben Heiden, die „von Natur aus“ tun, was das Gesetz fordert, und verweisen auf das Endgericht Gottes.
Wie interpretieren Experten Paulus’ Absichten in dieser Passage?
Die Meinungen gehen auseinander, ob Paulus hier die allgemeine menschliche Moralvorstellung meint oder eine spezifische theologische Aussage über die Errettung der Heiden trifft.
Was wird im Resümee der Arbeit festgestellt?
Die Arbeit fasst zusammen, inwieweit das Gewissen als universelles Element der menschlichen Existenz in Paulus' Theologie verankert ist.
- Quote paper
- Andreas Fischer (Author), 2004, Paulus Römerbrief 2,15 - "natürliches Gesetz", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66415