In allen Unternehmen ist es unabdingbar gleichartige Tätigkeiten
zusammenzufassen, um Synergien und Lernkurveneffekte ausnutzen zu
können. Trotzdem sind die Funktionsbereiche, was ihre strategische
Bedeutung angeht, immer mehr ins Hintertreffen geraten bzw. werden
kaum berücksichtigt. Dies liegt zum einen an der zunehmenden
Prozessorientierung in Unternehmen und zum anderen an der Bildung von
Geschäftsbereichen, da dies zu einer Segmentierung der
Funktionsbereiche führt. In dieser Arbeit soll nun im ersten Teil ein
theoretische Basis bezüglich der Funktionsbereiche gelegt werden. Im 2. Teil wird die Rolle der Funktionsbereiche in der Strategieimplementierung thematisiert und im 3. werden Vorschläge zur besseren Einbindung in den Gesamtstrategieprozess der Unternehmen erarbeitet. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf evolutionstheoretischen Modellen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. EINLEITUNG.
- 2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN..
- 2.1. STRATEGIE UND UNTERNEHMENSSTRATEGIE
- 2.2. EINORDNUNG DER FUNKTIONSBEREICHSSTRATEGIEN IN DIE STRATEGIEEBENEN EINES UNTERNEHMENS..
- 2.3. STRATEGIEN DER EINZELNEN FUNKTIONSBEREICHE.
- 2.3.1. Beschaffungsstrategie.....
- 2.3.2. Produktionsstrategie....
- 2.3.3. Marketingstrategie.........
- 2.3.4. Personalstrategie...
- 2.3.5. Finanzierungsstrategie
- 2.3.6. Technologiestrategie ......
- 2.4. DER STRATEGIEPROZESS.
- 2.4.1. Der klassische präskriptive Strategieprozess..
- 2.4.2. Der deskriptive Ansatz zum Strategieprozess
- 3. BEDEUTUNG DER FUNKTIONSBEREICHSSTRATEGIEN FÜR DIE STRATEGIEREALISIERUNG/ -IMPLEMENTIERUNG.…………………………………………………….
- 3.1. STRATEGIEIMPLEMENTIERUNG
- 3.2. ROLLE DER FUNKTIONSBEREICHE..
- 3.3. 5 AUFGABEN FÜR FUNKTIONSBEREICHSSTRATEGIEN.
- 4. KONZEPTE ZUR STÄRKEREN EINBINDUNG DER FUNKTIONSBEREICHE IN DEN STRATEGIEPROZESS
- 4.1. STRATEGISCHE INITIATIVEN.
- 4.2. BOWER- BURGELMAN- PROZESSMODELL
- 4.3. WEITERENTWICKLUNG DURCH LOVAS/ GHOSHAL
- 4.4. STRATEGISCHER PLANUNGSPROZESS NACH HILL & JONES .............
- 4.5. ST. GALLER GENERAL MANAGEMENT NAVIGATOR
- 4.6. IMPLIKATIONEN FÜR DAS TOP- MANAGEMENT.
- 4.7. FAZIT
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle von Funktionsbereichsstrategien in der Strategierealisierung. Sie analysiert die Bedeutung von Funktionsbereichsstrategien für die Umsetzung der Unternehmensstrategie und beleuchtet aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der Einbindung von Funktionsbereichen in den Gesamtstrategieprozess.
- Definition und Bedeutung von Funktionsbereichsstrategien
- Einordnung von Funktionsbereichsstrategien in die Strategieebenen eines Unternehmens
- Strategieimplementierung und die Rolle von Funktionsbereichen
- Konzepte zur verstärkten Einbindung von Funktionsbereichen in den Strategieprozess
- Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Funktionsbereichsstrategien
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
- Kapitel 2: Theoretische Grundlagen
- Kapitel 3: Bedeutung der Funktionsbereichsstrategien für die Strategierealisierung/ -Implementierung
- Kapitel 4: Konzepte zur stärkeren Einbindung der Funktionsbereiche in den Strategieprozess
Die Einleitung befasst sich mit der Notwendigkeit der strategischen Einbindung von Funktionsbereichen in Unternehmen. Sie erklärt, warum die strategische Bedeutung von Funktionsbereichen in den letzten Jahren abgenommen hat und welche Gründe dafür verantwortlich sind. Schließlich stellt die Einleitung die Ziele und den Aufbau der Arbeit vor.
Dieses Kapitel bietet eine theoretische Grundlage für die Arbeit. Es behandelt die Begriffe "Strategie" und "Unternehmensstrategie" und erläutert verschiedene Arten von Strategien, darunter Funktionsbereichsstrategien. Das Kapitel beschreibt außerdem den klassischen präskriptiven Strategieprozess und den deskriptiven Ansatz zum Strategieprozess.
Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung von Funktionsbereichsstrategien für die erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie. Es thematisiert die Rolle der Funktionsbereiche im Strategieprozess und die Herausforderungen bei der Einbindung von Funktionsbereichen in die Strategieimplementierung. Darüber hinaus werden 5 Aufgaben für Funktionsbereichsstrategien im Rahmen der Strategieimplementierung erläutert.
Dieses Kapitel stellt verschiedene Konzepte und Modelle vor, die die stärkere Einbindung von Funktionsbereichen in den Strategieprozess ermöglichen. Es werden u.a. strategische Initiativen, das Bower-Burgelman-Prozessmodell, die Weiterentwicklung durch Lovas/Ghoshal, der strategische Planungsprozess nach Hill & Jones und der St. Galler General Management Navigator beleuchtet. Das Kapitel analysiert auch die Implikationen dieser Konzepte für das Top-Management und stellt abschließend ein Fazit vor.
Schlüsselwörter
Funktionsbereichsstrategien, Strategierealisierung, Strategieimplementierung, Unternehmensstrategie, Funktionsbereiche, Strategieprozess, Prozessmodelle, Top-Management, strategische Einbindung.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Funktionsbereichsstrategien?
Dies sind spezifische Strategien für Abteilungen wie Beschaffung, Produktion, Marketing oder Personal, die die übergeordnete Unternehmensstrategie unterstützen sollen.
Warum verlieren Funktionsbereiche oft an strategischer Bedeutung?
Gründe sind die zunehmende Prozessorientierung und die Segmentierung in Geschäftsbereiche, wodurch die klassische funktionale Ausrichtung in den Hintergrund rückt.
Welche Rolle spielen diese Strategien bei der Implementierung?
Sie dienen als Brücke zwischen der Vision des Top-Managements und der operativen Umsetzung, indem sie konkrete Handlungsziele für die Fachbereiche festlegen.
Was ist das Bower-Burgelman-Prozessmodell?
Ein Modell, das beschreibt, wie strategische Initiativen "von unten nach oben" (Bottom-up) entstehen und durch das Management selektiert werden.
Wie können Funktionsbereiche besser eingebunden werden?
Durch integrative Planungsmodelle wie den St. Galler Management Navigator oder den strategischen Planungsprozess nach Hill & Jones.
- Quote paper
- Roman Willkommen (Author), Mario Stübner (Author), 2006, Zur Rolle von Funktionsbereichsstrategien für die Strategierealisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65692