Diese Hausarbeit soll die gravierenden Unterschiede des Werkes "Die Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der Eisernen Hand, dramatisirt" Johann Wolfgang Goethes mit seiner Überarbeitung "Götz von Berlichingen" aufzeigen.
Nach einem kurzen Abriss über die Entstehungsgeschichte des "Urgötz" werden die Eigenschaften der einzelnen Charaktere dieser Urfassung detailliert beschrieben und an interessanten Stellen mit denen des "Götz von Berlichingen" verglichen.
Ferner geht die Hausarbeit auf die im "Urgötz" deutlicher herausgestellten Themen der Gesellschaftsdarstellung, Gottfrieds Verfall und des Religionsaspektes ein. Wichtige Aussagen werden in allen Kapiteln durch Aussagen aus der Sekundärliteratur gestützt, welche im Literaturverzeichnis nachzulesen ist.
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Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Entstehungsgeschichte „Gottfrieds von Berlichingen mit der Eisernen Hand dramatisirt“
- III. Charaktere
- Gottfried von Berlichingen
- Elisabeth
- Marie
- Adelhaid von Walldorf
- Adelbert von Weislingen
- Fürsten
- Bauern
- IV. Gesellschaftsdarstellung:
- V. Verfall Gottfrieds von Berlichingens
- VI. Religionsaspekt
- VII. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Vergleich der Urfassung von Johann Wolfgang Goethes „Die Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der Eisernen Hand, dramatisirt“ mit seiner Überarbeitung „Götz von Berlichingen“.
- Die Entstehung des „Urgötz“ wird beleuchtet.
- Die Charaktere der Urfassung werden detailliert analysiert und mit denen des „Götz von Berlichingen“ verglichen.
- Die in der Urfassung deutlich herausgestellten Themen der Gesellschaftsdarstellung, Gottfrieds Verfall und des Religionsaspektes werden betrachtet.
- Die Analyse wird durch Aussagen aus der Sekundärliteratur gestützt.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Diese Einleitung führt in die Thematik der Hausarbeit ein und stellt den Fokus auf den Vergleich der Urfassung des „Urgötz“ mit der Überarbeitung „Götz von Berlichingen“.
II. Entstehungsgeschichte „Gottfrieds von Berlichingen mit der Eisernen Hand dramatisirt“
Dieser Abschnitt behandelt die Entstehung des „Urgötz“, beleuchtet die Einflüsse auf Goethes Werk und skizziert den Entstehungsprozess.
III. Charaktere
Die Charaktere des „Urgötz“ werden im Detail beschrieben und mit denen des „Götz von Berlichingen“ verglichen.
IV. Gesellschaftsdarstellung:
Dieser Abschnitt untersucht die Gesellschaftsdarstellung in der Urfassung und zeigt die Besonderheiten im Vergleich zum „Götz von Berlichingen“ auf.
V. Verfall Gottfrieds von Berlichingens
Die Entwicklung und der Verfall des Protagonisten Gottfried von Berlichingen werden analysiert.
VI. Religionsaspekt
Der Abschnitt beschäftigt sich mit dem religiösen Aspekt im „Urgötz“ und zeigt die Bedeutung dieser Thematik im Kontext der Gesamtdarstellung.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Johann Wolfgang Goethe, „Gottfriedens von Berlichingen mit der Eisernen Hand dramatisirt“, „Urgötz“, „Götz von Berlichingen“, Gesellschaftsdarstellung, Verfall, Religionsaspekt, Charakteranalyse, Entstehungsgeschichte, Vergleich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen dem „Urgötz“ und „Götz von Berlichingen“?
Der „Urgötz“ ist die ursprüngliche Fassung von 1771, die wesentlich rauer und detaillierter in der Gesellschaftsdarstellung ist als die spätere Überarbeitung von 1773.
Wie wird der Charakter des Gottfried von Berlichingen analysiert?
Die Arbeit beschreibt seine Eigenschaften in der Urfassung und vergleicht seinen moralischen Verfall und seine Rolle als tragischer Held mit der späteren Version.
Welche Rolle spielt der Religionsaspekt im Werk?
Der Religionsaspekt wird in der Urfassung deutlicher herausgestellt und dient als wichtiger Kontext für das Handeln der Figuren und die gesellschaftlichen Konflikte.
Wie werden Bauern und Fürsten dargestellt?
Die Hausarbeit untersucht die Darstellung der verschiedenen gesellschaftlichen Stände und wie Goethe die politischen Spannungen zwischen Adel und Bauernschaft thematisiert.
Wer ist Adelhaid von Walldorf?
Sie ist eine der zentralen Frauenfiguren, deren Charakterisierung und Einfluss auf die Handlung im Vergleich der beiden Werkfassungen detailliert beleuchtet wird.
Was war Goethes Intention bei der Überarbeitung?
Goethe passte die Urfassung an dramaturgische Erfordernisse an, wobei einige der ursprünglichen, sozialkritischen Spitzen geglättet wurden.
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- Anne Katrin Kaiser (Author), 2000, Der Götz und der Urgötz - Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6547