Jeder Staat ist dazu verpflichtet effektiv zu Wirtschaften. Die Notwendigkeit des effektiven Wirtschaftens entsteht aus dem Konflikt zwischen der Knappheit der Güter und der Tendenz zu unbegrenzten Bedürfnissen. Aus dieser Notwendigkeit heraus sind die Wirtschaftswissenschaften entstanden. Die Volkswirtschaftslehre ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, welche die gesamtwirtschaftlichen Geschehnisse eines Staates untersucht. Sie gliedert sich klassisch in drei Teilgebiete:♦Mikroökonomie (untersucht das Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte)♦Makroökonomie (untersucht das Verhalten der Gesamtheit der Wirtschaftssubjekte, aufbauend auf den Aussagen der Mikroökonomie)
♦Wirtschaftspolitik (angewandte Mikro- und Makroökonomie, z.B. Finanzpolitik). Wirtschaftlich Handelnde, d.h. Haushalte, Unternehmen und der Staat (öffentliche Haushalte) werden als Wirtschaftssubjekte bezeichnet. Güter werden als Wirtschaftsobjekte bezeichnet.
Die Zusammenhänge der Volkswirtschaft sind in zwei umfassenden Denkmodellen erklärt, dem Wirtschaftskreislauf und dem Markt. In diesen Modellen erkennt man das Zusammenwirken der Wirtschaftssubjekte einer Volkswirtschaft.
Eine wichtige Rolle in der Volkswirtschaft spielen die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden, Kapital und technologischer Fortschritt. Produktionsfaktoren sind elementare Güter, welche die Fähigkeit besitzen einen Mehrwert zu schaffen. Sie werden für die Produktion miteinander kombiniert. Diese volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren werden für den Produktionsprozess benötigt. Produktion bedeutet im Sinne der Volkswirtschaft die durch Menschen gestaltete Hervorbringung von Mitteln zur Bedarfsdeckung. Produktion ist die Herstellung von Sachgütern und Dienstleistungen mit Hilfe der Produktionsfaktor. Diese Güter und Dienstleistungen werden dann auf den jeweiligen Märkten kostendeckend und im Idealfall gewinnbringend abgesetzt. Aus Sicht von Unternehmen gehören die Produktionsfaktoren zu den Input-Größen, für welche sie Faktorentgelte zahlen (Lohn, Zins, Rente).
In dieser Arbeit wird der Produktionsfaktor Arbeit in der Rolle einer modernen Volkswirtschaft untersucht. Dafür wird zunächst eine Analyse der Definition des Produktionsfaktors Arbeit durchgeführt. Im Anschluß werden verschiedene Gebiete des Produktionsfaktors Arbeit untersucht und näher erläutert. Aktuelle Fragen finden Beantwortung, welche zum Fazit dieser Arbeit führen.
Inhaltsverzeichnis
- Produktionsfaktors Arbeit
- Definition des Produktionsfaktors Arbeit
- Arbeitteilung
- Arten der Arbeit
- Der Produktionsprozess im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit
- Der Lohn als Faktorentgelt des Produktionsfaktors Arbeit
- Die Nachfrage nach Arbeit
- Das Angebot an Arbeit
- Bildung des Lohns aus Angebot und Nachfrage
- Warum gibt es Arbeitslosigkeit?
- Aktive Arbeitsmarktpolitik im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Belegarbeit befasst sich mit der Rolle des Produktionsfaktors Arbeit in einer modernen Volkswirtschaft. Sie analysiert die Definition des Produktionsfaktors Arbeit, untersucht verschiedene Aspekte der Arbeit und erläutert wichtige Zusammenhänge. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Produktionsfaktors Arbeit für den Produktionsprozess, den Lohn als Faktorentgelt und die Ursachen für Arbeitslosigkeit. Darüber hinaus wird die Rolle der aktiven Arbeitsmarktpolitik beleuchtet.
- Definition und Eigenschaften des Produktionsfaktors Arbeit
- Bedeutung der Arbeit für den Produktionsprozess
- Determinanten des Lohns und die Bildung des Arbeitsmarktes
- Ursachen für Arbeitslosigkeit und die Rolle der Arbeitsmarktpolitik
- Zusammenhänge zwischen dem Produktionsfaktor Arbeit und der Gesamtwirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Definition des Produktionsfaktors Arbeit und erläutert wichtige Unterteilungen wie Arbeitteilung und Arten der Arbeit. Im dritten Kapitel wird der Produktionsprozess im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit betrachtet. Das vierte Kapitel widmet sich dem Lohn als Faktorentgelt des Produktionsfaktors Arbeit, wobei die Nachfrage nach Arbeit, das Angebot an Arbeit und die Bildung des Lohns aus Angebot und Nachfrage untersucht werden. Das fünfte Kapitel analysiert die Ursachen für Arbeitslosigkeit. Das sechste Kapitel beschäftigt sich mit der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Zusammenhang mit dem Produktionsfaktor Arbeit.
Schlüsselwörter
Produktionsfaktor Arbeit, Arbeitteilung, Arten der Arbeit, Produktionsprozess, Lohn, Faktorentgelt, Nachfrage nach Arbeit, Angebot an Arbeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarktpolitik, Mikroökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter dem Produktionsfaktor Arbeit?
Der Produktionsfaktor Arbeit umfasst die durch Menschen gestaltete Hervorbringung von Mitteln zur Bedarfsdeckung, also die Herstellung von Sachgütern und Dienstleistungen.
Welche Rolle spielt der Lohn in der Volkswirtschaft?
Der Lohn ist das Faktorentgelt für den Produktionsfaktor Arbeit und bildet sich auf dem Arbeitsmarkt durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.
Warum gibt es Arbeitslosigkeit aus volkswirtschaftlicher Sicht?
Die Arbeit untersucht die Ursachen für Arbeitslosigkeit und wie diese im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt und der Lohnbildung stehen.
Was ist aktive Arbeitsmarktpolitik?
Aktive Arbeitsmarktpolitik umfasst Maßnahmen des Staates, um das Angebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zu beeinflussen und Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.
Wie hängen Mikroökonomie und Makroökonomie zusammen?
Die Makroökonomie untersucht das Verhalten der Gesamtheit der Wirtschaftssubjekte und baut dabei auf den Aussagen der Mikroökonomie auf, die das Verhalten einzelner Subjekte analysiert.
- Arbeit zitieren
- Nicole Jank (Autor:in), 2006, Zur Rolle des Produktionsfaktors Arbeit in einer modernen Volkswirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64513