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Pädophil sein heißt nicht, Kindsmissbraucher zu sein?

Title: Pädophil sein heißt nicht, Kindsmissbraucher zu sein?

Term Paper , 2006 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Hässler (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Im folgenden versuche ich im ersten Teil meiner Arbeit eine Definition zum Thema Sexueller Missbrauch zu entwickeln, gefolgt von Einblicken in Ausmaß und Dunkelfeld, Täterbeschreibungen, sowie einem Erklärungsversuch, welcher Faktoren und Ursachen zur Entstehung eines sexuellen Missbrauchs beleuchtet. Im zweiten Teil konzentriere ich mich eingangs auf die Definition des Pädophiliebegriffs. Hintangestellt folgt eine Kategorisierung verschiedener Typen der Pädophilie, um daran anschließend die Frage zu stellen, ob Pädophilie eine Krankheit ist und was es mit dem Begriff der Perversion auf sich hat. Wieso sagt man, man empfindet etwas als pervers? Des weiteren führe ich die diagnostische Sichtweise der Pädophilie auf Basis des ICD und DSM an. Danach erläutere ich Rechtfertigungsstrukturen und Strategien pädophiler Täter und ende mit einem Einblick in die alltägliche Problematik eines echten Pädophilen, sowie einem Ausblick auf ein weltweit einmaliges Präventionsprojekt für problembewusste und freiwillig therapiebereite potenzielle Täter im Dunkelfeld des sexuellen Missbrauchs.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Sexueller Missbrauch - Versuch einer Definition und rechtlicher Rahmen
    • Definitionsversuch
    • Ausmaß und Dunkelfeld
    • Täter und Täterinnen, Merkmale des Missbrauchs
    • Erklärungsversuch des sexuellen Missbrauchs
  • Sonderfall Pädophilie / Pädosexualität
    • Ein Definitionsversuch
    • Typologie pädophiler Menschen nach Groth und Simkins
      • Der fixierte Typ
      • Der regressive Typ
      • Der soziopathische Typ
    • Pädophilie / Pädosexualität – Perversion oder Krankheit?
      • Eine Begriffserläuterung und geschichtlicher Rückblick
    • Pädophil? – Ein diagnostische Profil
    • Strategien und Rechtfertigungen pädosexueller Täter
  • Pädophil sein heißt nicht, Kindsmissbraucher zu sein!
    • Lebensalltag pädophiler Menschen und eigene Bewältigungsstrategien und Maßnahmen, um Kinder schützen zu können
    • Kein Täter werden – Erste weltweit professionelle Präventionsmaßnahme zur Unterstützung pädophil veranlagter Menschen
  • Schluss

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Pädophilie und sexueller Missbrauch. Das Ziel ist es, die verschiedenen Facetten der Pädophilie zu beleuchten, darunter die Definition, Typologisierung, Ursachen und die Frage, ob Pädophilie als Krankheit anzusehen ist. Darüber hinaus wird untersucht, welche Strategien und Rechtfertigungen pädophile Täter verwenden und wie der Alltag pädophiler Menschen aussehen kann. Abschließend wird ein weltweit einzigartiges Präventionsprojekt für potenzielle Täter vorgestellt.

  • Definition und rechtlicher Rahmen des sexuellen Missbrauchs
  • Typologie pädophiler Menschen
  • Pädophilie als Krankheit oder Perversion
  • Strategien und Rechtfertigungen pädophiler Täter
  • Prävention und Hilfestellungen für pädophil veranlagte Menschen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar und beschäftigt sich mit dem Artikel „Der nicht gelebte Sex“ aus dem Neon-Magazin, der den Leser mit der Thematik Pädophilie konfrontiert.

Im ersten Kapitel wird der Begriff des sexuellen Missbrauchs definiert und verschiedene Facetten beleuchtet, darunter Ausmaß, Dunkelfeld, Tätermerkmale und Erklärungsansätze.

Das zweite Kapitel widmet sich der Pädophilie als Sonderfall. Es beinhaltet eine Definition, eine Typologie pädophiler Menschen und die Frage nach der Krankheit bzw. Perversion der Pädophilie. Darüber hinaus wird ein diagnostisches Profil anhand des ICD und DSM vorgestellt.

Schlüsselwörter

Sexueller Missbrauch, Pädophilie, Pädosexualität, Täter, Opfer, Prävention, Therapie, Rechtfertigung, Strategie, Dunkelfeld, Diagnostik, ICD, DSM

Häufig gestellte Fragen

Ist Pädophilie eine Krankheit?

Die Arbeit beleuchtet die diagnostische Sichtweise auf Basis von ICD und DSM und diskutiert, ob Pädophilie als Krankheit oder Perversion einzustufen ist.

Was ist der Unterschied zwischen pädophil sein und Kindsmissbrauch?

Die Arbeit differenziert zwischen der sexuellen Neigung (Pädophilie) und der tatsächlichen Handlung (sexueller Missbrauch).

Welche Typen von Pädophilie werden unterschieden?

Es wird nach Groth und Simkins zwischen dem fixierten, dem regressiven und dem soziopathischen Typ unterschieden.

Was ist das Präventionsprojekt "Kein Täter werden"?

Es ist ein weltweit einmaliges Hilfsangebot für potenzielle Täter im Dunkelfeld, die freiwillig therapeutische Hilfe suchen, um Kinder zu schützen.

Welche Rechtfertigungsstrategien nutzen pädophile Täter?

Die Arbeit erläutert die psychologischen Mechanismen und Strategien, mit denen Täter ihre Handlungen vor sich selbst und anderen rechtfertigen.

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Details

Title
Pädophil sein heißt nicht, Kindsmissbraucher zu sein?
College
Catholic University of Applied Sciences Freiburg  (Fachbereich Soziale Arbeit)
Course
Sexueller Mißbrauch an Jungen und Mädchen
Grade
1,0
Author
Alexander Hässler (Author)
Publication Year
2006
Pages
36
Catalog Number
V64338
ISBN (eBook)
9783638571821
ISBN (Book)
9783638669887
Language
German
Tags
Pädophil Kindsmissbraucher Sexueller Mißbrauch Jungen Mädchen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Hässler (Author), 2006, Pädophil sein heißt nicht, Kindsmissbraucher zu sein?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64338
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