1 Einleitung
Diese Ausarbeitung soll prinzipiell den roten Faden des Referats aufgreifen und in schriftlicher Form wiedergeben. Alle hier dargelegten Thesen und Behauptungen, die selbstverständlich nicht vom Referenten entwickelt wurden, werden daher auch keine weitere, eingehendere Analyse erfahren als im Vortrag bereits dargeboten. Zunächst wird etwas zur Deutung, bzw. zu Deutungsversuchen, des Phänomens Sport gesagt, worauf anschließend die These vorgestellt wird, dass es sich bei dem Sport um den Mythos der heutigen Zeit, den modernen Mythos, handelt. Daran anknüpfen werden einige grundlegende Informationen und weitere Thesen zum Ursprung des Spiels, sowie zu seinem Charakter und seiner Funktion. Kürzer als im Vortrag werden dann einige Beispiele zu Sport bei den Naturvölkern aufgezeigt, die zum besseren Verständnis des vorher erwähnten Ursprungs des Spiels dienen sollen. Zum Schluss wird ganz knapp, und um die anfangs aufgestellten Thesen zu verstärken, noch einmal auf die (Be)Deutung des Massenphänomens Sport in der heutigen Gesellschaft eingegangen. [...]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Phänomen Sport
- Deutung des Sports
- Der moderne Mythos ?
- Vom Ursprung von Spiel und Sport
- Sport bei den Naturvölkern – exemplarische Darstellung
- Der Lauf
- Wurf- und Stoßwettbewerbe
- Ring- und Faustkampf
- Analyse und Deutung
- Das Massenphänomen Sport
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung untersucht das Phänomen Sport aus kulturanthropologischer Sicht und stellt die These auf, dass Sport den modernen Mythos unserer Zeit repräsentiert. Die Arbeit beleuchtet die Deutung des Sports, seine Ursprünge und seine Bedeutung in verschiedenen Kulturen, insbesondere bei Naturvölkern.
- Deutung des Sports und seine Vielfältigkeit
- Der Sport als moderner Mythos
- Ursprung von Spiel und Sport
- Sport bei Naturvölkern als Beispiel
- Sport als Massenphänomen in der heutigen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung legt den roten Faden des Referats dar und erklärt die Herangehensweise an das Thema.
- Das Phänomen Sport: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Deutungsversuche des Phänomens Sport und stellt die These auf, dass Sport den modernen Mythos verkörpert.
- Sport bei den Naturvölkern – exemplarische Darstellung: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Sportarten bei Naturvölkern, wie Lauf, Wurf- und Stoßwettbewerbe, und Ring- und Faustkampf.
- Das Massenphänomen Sport: Dieses Kapitel untersucht die Bedeutung des Sports als Massenphänomen in der heutigen Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind: Sport, Mythos, Kultur, Anthropologie, Naturvölker, Spiel, Bewegung, Wettkampf, Gesellschaft, Massenphänomen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Hauptthese dieser kulturanthropologischen Ausarbeitung?
Die Arbeit stellt die These auf, dass der moderne Sport als der "Mythos unserer Zeit" fungiert und tief in menschlichen Spieltrieben verwurzelt ist.
Was sind die Ursprünge von Spiel und Sport?
Die Arbeit untersucht kulturanthropologische Erklärungsansätze, die Sport und Spiel als fundamentale menschliche Ausdrucksformen und rituelle Handlungen deuten.
Welche Beispiele für Sport bei Naturvölkern werden genannt?
Es werden exemplarisch der Lauf, Wurf- und Stoßwettbewerbe sowie Ring- und Faustkämpfe bei verschiedenen Naturvölkern analysiert.
Warum wird Sport als "Massenphänomen" bezeichnet?
Die Arbeit beleuchtet die enorme Bedeutung und Anziehungskraft des Sports in der heutigen Gesellschaft, die religiöse oder mythische Züge annehmen kann.
Wie wird der Charakter des Spiels in dieser Arbeit definiert?
Es werden Thesen zum zweckfreien Charakter, zur Funktion der Gemeinschaftsbildung und zur rituellen Bedeutung des Spiels vorgestellt.
Welchen Zweck erfüllt der Vergleich mit Naturvölkern?
Der Vergleich dient dem besseren Verständnis des ursprünglichen Sinns von Bewegung und Wettkampf, bevor diese im modernen Sport hochgradig organisiert wurden.
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- Johannes Chun (Author), 2003, Spiel, Sport, Tanz und Gymnastik aus kulturanthropologischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63687