Der Kommissarbefehl vom 6. Juni 1941 gehört zu einem Komplex „verbrecherischer Befehle“, die zum Beginn des Russlandfeldzuges ausgegeben wurden. Diese Befehle waren der Beginn des Vernichtungskrieges, eines Krieges ohne Regeln und Werte und eine Abkehr vom Völkerrecht.
Zu Beginn werde ich auf die Quelle an sich eingehen, um dann die historischen Zusammenhänge herauszufiltern und aufzuzeigen
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Quellenkritik
- Quellenbeschreibung
- Innere Kritik
- Sprachliche Aufschlüsselung
- Sachliche Aufschlüsselung
- Quelleninterpretation
- Inhaltsangabe
- Einordnung in den historischen Kontext
- Der Russlandfeldzug: „Unternehmen Barbarossa“
- Kriegsziele und Ideologie
- Zur Entstehung des Kommissarbefehls
- Ausführung und Folgen des Befehls
- Ergebnis und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert den Kommissarbefehl vom 6. Juni 1941, der zu den „verbrecherischen Befehlen“ gehört, die zu Beginn des Russlandfeldzuges erlassen wurden. Der Fokus liegt auf der Quellenkritik des Dokuments sowie der Einordnung in den historischen Kontext.
- Quellenkritik des Kommissarbefehls
- Die Ideologie und Kriegsziele des Dritten Reichs
- Der Russlandfeldzug als „Vernichtungskrieg“
- Die Rolle der politischen Kommissare in der Roten Armee
- Die Auswirkungen des Kommissarbefehls auf den Verlauf des Krieges
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des Kommissarbefehls ein und beschreibt den Kontext des Dokuments. Das Kapitel „Quellenkritik“ befasst sich mit der Beschreibung der Quelle und ihrer inneren Kritik. Dabei werden sprachliche und sachliche Besonderheiten des Dokuments analysiert.
Im Kapitel „Quelleninterpretation“ wird der Inhalt des Kommissarbefehls zusammengefasst und in den historischen Kontext des Zweiten Weltkriegs und des Russlandfeldzugs eingeordnet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entstehung des Befehls und seinen Auswirkungen auf den Krieg.
Schlüsselwörter
Der Kommissarbefehl, „Unternehmen Barbarossa“, Vernichtungskrieg, Russlandfeldzug, Bolschewismus, politische Kommissare, Ideologie des Dritten Reichs, Quellenkritik, Kriegsziele.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Kommissarbefehl vom 6. Juni 1941?
Der Kommissarbefehl war eine völkerrechtswidrige Anweisung der Wehrmachtführung im Zweiten Weltkrieg, politische Kommissare der Roten Armee nach ihrer Gefangennahme nicht als Kriegsgefangene zu behandeln, sondern sie sofort zu exekutieren.
Warum wird der Kommissarbefehl als "verbrecherischer Befehl" bezeichnet?
Er markiert eine Abkehr vom geltenden Völkerrecht und den Beginn eines Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion, in dem Regeln und ethische Werte des Krieges außer Kraft gesetzt wurden.
Welche Rolle spielten politische Kommissare in der Roten Armee?
Politische Kommissare waren für die ideologische Überwachung und Schulung der Soldaten zuständig und wurden vom NS-Regime als Träger des "jüdischen Bolschewismus" angesehen.
Was war das Ziel des Unternehmens Barbarossa?
Das Unternehmen Barbarossa war der Deckname für den deutschen Überfall auf die Sowjetunion mit dem Ziel, Lebensraum im Osten zu erobern und die Sowjetunion als Machtfaktor zu zerschlagen.
Welche Auswirkungen hatte der Befehl auf den Kriegsverlauf?
Der Befehl führte zu einer Radikalisierung des Krieges und stärkte den Widerstandswillen der sowjetischen Soldaten, da diese bei Gefangennahme mit dem Tod rechnen mussten.
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- Martin Jürgen (Author), 2004, Quelleninterpretation zum Thema: Der Kommissarbefehl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61558