Die Vereinigten Staaten von Amerika wachsen stetig. Dieses Wachstum bringt eine wandernde Grenze mit sich. Um die heutigen USA in ihrem Handeln und Sein besser zu verstehen, müssen wir einen Blick auf die wandernde Grenze Nordamerikas mit seinen Auswirkungen – die bis heute präsent sind – werfen. Ich werde im folgenden Text versuchen die wandernde Grenze Nordamerikas aus verschiedenen Positionen zu betrachten, um die nationale und welthistorische Bedeutung zu verdeutlichen. Dabei gehe ich im Speziellen auf die Innen– und Außenpolitik, die Wirtschaft sowie den technologischen Fortschritt der USA seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Das Verhältnis von Siedlern und Indianern ist als ethnologischer Teilaspekt nicht außer Acht zu lassen. Die Konklusion bietet schließlich Raum für die Synthese der genannten Untersuchungsfelder, deren Beitrag zum amerikanischen Selbstverständnis und exceptionalism ich somit belegen möchte.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Politische Expansion
- Außenpolitik
- Monroe-Doktrin
- Innenpolitik am Beispiel Andrew Jackson
- Indianerpolitik
- Die andere Seite der Expansion am Beispiel der Indianer
- Wirtschaftliche Grenze
- Neue Transportmöglichkeiten
- Handel zwischen Indianern und Europäern
- Christus vs. Wasserschildkröte
- Der Widerstand der Indianer endet
- Von der frontier zum Selbstverständnis
- Manifest Destiny und die Wurzeln des exceptionalism
- Die Turner These und ihre Erben
- Neue Immigration in die Neue Welt
- Amerikas exceptionalism setzt neue Grenzen – Konklusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert die „wandernde Grenze“ Nordamerikas und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der Vereinigten Staaten. Dabei wird die historische Expansion der USA aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, einschließlich Außen- und Innenpolitik, Wirtschaft, Technologie und dem Verhältnis zwischen Siedlern und Indianern. Das Ziel des Textes ist es, die nationale und welthistorische Bedeutung der „wandernden Grenze“ zu verdeutlichen und ihren Beitrag zum amerikanischen Selbstverständnis und exceptionalism zu belegen.
- Die politische Expansion der USA im 19. Jahrhundert
- Die Auswirkungen der Expansion auf die Indianer
- Die Entwicklung des amerikanischen Selbstverständnisses
- Die Rolle des „Manifest Destiny“ und des „exceptionalism“
- Die Bedeutung der „frontier“ für die amerikanische Identität
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Der Text untersucht die „wandernde Grenze“ Nordamerikas und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der Vereinigten Staaten. Dabei wird die historische Expansion der USA aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, einschließlich Außen- und Innenpolitik, Wirtschaft, Technologie und dem Verhältnis zwischen Siedlern und Indianern. Die Bedeutung der „wandernden Grenze“ für die amerikanische Identität und den „exceptionalism“ wird im weiteren Verlauf des Textes verdeutlicht.
Politische Expansion
Das erste Kapitel beleuchtet die US-Außenpolitik im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Die Verträge und Doktrinen dieser Zeit legten den Grundstein für die Expansion der noch jungen Republik. Besondere Aufmerksamkeit wird der Monroe-Doktrin gewidmet, die als Ausdruck des politischen Selbstverständnisses der USA gilt und bis heute ihre Südamerikapolitik prägt.
Die andere Seite der Expansion am Beispiel der Indianer
Das zweite Kapitel widmet sich den Folgen der Expansion für die Indianer. Die „wandernde Grenze“ bedeutete für sie eine wirtschaftliche und kulturelle Umwälzung. Der Text beleuchtet den Handel zwischen Indianern und Europäern sowie die Konflikte, die aus der Begegnung der beiden Kulturen entstanden.
Von der frontier zum Selbstverständnis
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung des amerikanischen Selbstverständnisses im Kontext der „frontier“. Der Text beleuchtet das Konzept des „Manifest Destiny“ und seine Bedeutung für die Expansion der USA. Die „frontier“ spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung des „exceptionalism“, das sich durch die Vorstellung von der einzigartigen Rolle der USA in der Welt definiert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Textes sind: „wandernde Grenze“, „Expansion“, „Außenpolitik“, „Innenpolitik“, „Indianerpolitik“, „frontier“, „Manifest Destiny“, „exceptionalism“, „Selbstverständnis“, „amerikanische Identität“.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Begriff „wandernde Grenze“ (Frontier)?
Die Frontier beschreibt die sich stetig nach Westen verschiebende Grenze der Besiedlung in Nordamerika, die das amerikanische Selbstverständnis und die Demokratie maßgeblich geprägt hat.
Was besagt die Monroe-Doktrin?
Sie proklamierte 1823 das Ende der europäischen Kolonialisierung in Amerika und markierte den Anspruch der USA auf eine dominante Rolle in der westlichen Hemisphäre.
Welche Rolle spielt das „Manifest Destiny“?
Es war die religiös-ideologische Überzeugung, dass die USA die göttliche Bestimmung hätten, sich über den gesamten nordamerikanischen Kontinent auszubreiten.
Wie wirkte sich die Expansion auf die Indianer aus?
Die Expansion führte zur Vertreibung, kulturellen Umwälzung und schließlich zum Ende des indianischen Widerstands, oft legitimiert durch eine Politik der Überlegenheit.
Was ist der „American Exceptionalism“?
Die Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten eine einzigartige und beispielhafte Rolle in der Weltgeschichte einnehmen, die sich von den Regeln alter europäischer Mächte unterscheidet.
- Quote paper
- Paul Vierkant (Author), 2004, Die wandernde Grenze Nordamerikas: Vom Exceptionalism zum Selbstverständnis - Die amerikanische Ausnahme der demokratischen Regel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60923