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Beratung durch Krankenkassen - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten

Title: Beratung durch Krankenkassen - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten

Term Paper , 2006 , 29 Pages , Grade: 1

Autor:in: BSc. Kamil Wrona (Author)

Health - Miscellaneous
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Der Anspruch des Patienten im deutschen Gesundheitswesen auf ausführliche Beratung wird immer größer. Es gibt bereits gesetzliche Grundlagen, welche Krankenkassen dazu auffordern, aufklärende und beratende Maßnahmen im Sinne der Gesundheit (besonders ihrer Versicherten und generell auch) der Bevölkerung anzugehen. Der Anspruch auf Information wird daher gerechtfertigt, da das Angebot an Gesundheitsdienstleistungen immer größer und damit unübersichtlicher wird. Kaum ein Patient weiß mehr, welche Behandlung ob und wann notwendig ist und inwiefern Zugang zu verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens ermöglicht wird.

Dahingehend wollen wir in unserer Hausarbeit erst einmal den Begriff Gesundheitsberatung und alle rechtlichen Grundlagen erörtern, welche einerseits Krankenkassen den Beratungsaspekt zusprechen und inwiefern die Patientenrechte diesem Aspekt entgegenkommen.

Im Verlauf werden dann einige Krankenkassen auf ihr Beratungsangebot hin untersucht und aufgrund dessen, auch wenn die Repräsentativität leider nicht gewährleistet werden kann, werden wir dann eine Zukunftsprognose anstellen. Diese Prognose enthält dahingehend unsere Vorstellung von der Zukunft der Implementation des Beratungsanspruches. Zusätzlich befragten wir zudem die von uns untersuchten Krankenkassen, was sie zur Thematik und zur Relevanz des Themas Gesundheitsberatung für eine Meinung vertreten. Das Ergebnis dieser Befragung ist im Kapitel „Statements der Krankenkassen zur Thematik“ nachzulesen.

Intention dieser Arbeit war es unter anderem auch, die Prägnanz des Themas „Gesundheitsberatung“ aufzuführen, auch aus eigenem Interesse, denn nichts wünscht sich ein Patient mehr, als ausreichend informiert zu werden und am eigenen Behandlungsprozess teilzuhaben. Diesem Wunsch wird auch durch den Versuch im Gesundheitswesen immer mehr die Modelle der „integrierten Versorgung“ einfließen zu lassen, entgegengekommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitsberatung

1.2 Aufgaben und Ziele

2. Der Patient als Kunde im Gesundheitswesen

2.1 Beratungsbedarf und Patientenbedürfnisse

2.1.1 Anforderungen an die Krankenkassen

2.2 Patientenrechte in Deutschland

3. Gesundheitsberatung durch Krankenkassen

3.1 Gesetzliche Grundlagen

3.1.1 Werden die Gesetze den Patientenbedürfnissen und Rechten gerecht?

3.2 Beratungsangebot – Ist Stand

3.2.1 Praxisstudie Vergleich gesetzlicher Krankenkassen in Hinblick auf das jeweilige Beratungsangebot untereinander

3.2.1.1 Statements der Krankenkassen zur Thematik

4. Ausblick – Evaluation - Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den wachsenden Beratungsanspruch von Patienten im deutschen Gesundheitssystem und analysiert, inwieweit gesetzliche Krankenkassen diesem Bedarf durch ihre Informations- und Beratungsangebote gerecht werden. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Diskrepanz zwischen gesetzlichem Auftrag, der Rolle des Patienten als autonomem Akteur und der praktischen Umsetzung dieser Beratungsleistung.

  • Rechtliche Grundlagen der Gesundheitsberatung durch Krankenkassen
  • Wandel des Patientenbildes vom passiven Empfänger zum autonomen Kunden
  • Analyse und Vergleich der Beratungsqualität ausgewählter Krankenkassen (GEK vs. DAK)
  • Evaluierung der Patientenorientierung und Nutzbarkeit digitaler Gesundheitsinformationen

Auszug aus dem Buch

1 Theoretische Grundlagen der Gesundheitsberatung

Wenn man den Begriff „Gesundheitsberatung“ hört, kommen einem wahrscheinlich nur wage Vorstellungen darüber in den Sinn, welchen Stellenwert dieser Begriff in unserer Gesellschaft mittlerweile einnimmt. Vielleicht wird der eine oder andere darüber Aussagen, dass er mit „Gesundheitsberatung“ die Beratung durch Ärzte oder andere Professionelle, sowie Heilberufler aller Art in Sachen Gesundheit verbindet. Seltener aber wird man diesen Begriff mit Krankenkassen in Zusammenhang bringen. Doch sollte dies mittlerweile eigentlich nicht mehr der Fall sein. Auch Krankenkassen, als fester Akteur im Gesundheitswesen, sind mittlerweile sogar gesetzlich zur Beratung ihrer Kunden verpflichtet. Um diese Thematik nun weiter zu konkretisieren, aber auch einen theoretischen Einstieg zu schaffen, erscheint es zunächst nötig, den Begriff „Gesundheitsberatung“ selbst zu definieren, bevor auf weitere Aspekte der Gesundheitsberatung durch Krankenkassen angelehnt werden kann. Hierfür erscheint es sinnvoll den Begriff in seine zwei Bestandteile „Gesundheit“ und „Beratung“ zu trennen.

Die WHO, World Health Organization, definiert „Gesundheit“ seit dem 7 April 1948 folgendermaßen:

“Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.”

(Online im Internet: WWW: http://www.who.int/about/definition/en/)

Sinngemäß übersetzt lässt sich also sagen, dass Gesundheit der Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens sei und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitsberatung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Gesundheit und Beratung und beleuchtet die historische Wandlung des Patienten vom unmündigen Empfänger hin zum autonomen Akteur.

2. Der Patient als Kunde im Gesundheitswesen: Hier werden der spezifische Beratungsbedarf von Patienten sowie deren Rechte im deutschen Gesundheitswesen in den Kontext ihrer neuen Rolle als Kunden und Versicherte gesetzt.

3. Gesundheitsberatung durch Krankenkassen: Dieser Hauptteil analysiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenkassen und führt eine vergleichende Praxisstudie zu den digitalen Beratungsangeboten durch.

4. Ausblick – Evaluation - Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert das Potenzial einer konsequenteren Umsetzung von Beratungsleistungen für die langfristige Patientenzufriedenheit und Kostenreduktion.

Schlüsselwörter

Gesundheitsberatung, Krankenkassen, Patientensouveränität, Sozialgesetzbuch, Patientenrechte, autonomer Patient, Gesundheitswesen, Beratungsqualität, Praxisstudie, Integrierte Versorgung, Prävention, Informationsbedarf, Selbsthilfe, Gesundheitsförderung, Patientenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der gesetzlichen Krankenkassen als Gesundheitsberater und der Frage, wie diese ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Patienteninformation im modernen Gesundheitswesen nachkommen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Gesundheitsberatung, das Rollenverständnis des Patienten als "Kunde" und die praktische Prüfung der Informationsangebote im Internet durch Krankenkassen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Krankenkassen durch Beratung die Autonomie der Patienten fördern können und ob die aktuelle Umsetzung ausreicht, um dem Bedarf an qualifizierter Gesundheitsinformation zu entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Untersuchung durchgeführt, die eine Literaturanalyse mit einer praxisnahen Prüfung von Internetauftritten sowie eine direkte Kontaktaufnahme zu ausgewählten Krankenkassen kombinierte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die rechtliche Einordnung der Beratungspflicht nach dem SGB und eine Vergleichsstudie zwischen den Krankenkassen GEK und DAK hinsichtlich ihrer digitalen Beratungsangebote.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitsberatung, Patientenrechte, Autonomie, Krankenkassen, SGB und Gesundheitsorientierung.

Welche Rolle spielt die GEK in der Praxisstudie?

Die GEK zeichnete sich im Test durch eine sehr übersichtliche Seitenstruktur und verständliche, kurze Texte aus, die in Richtung einer "integrierten Versorgung" weisen.

Warum wird das Ergebnis der Telefonhotlines kritisch bewertet?

Die telefonische Beratung schnitt negativ ab, da oft Praktikanten am Hörer waren, die den Beratungsbedarf nicht fachlich fundiert decken konnten, was als Diskrepanz zum gesetzlichen Anspruch gewertet wird.

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Details

Title
Beratung durch Krankenkassen - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten
College
Bielefeld University
Course
Beratung im Gesundheitswesen
Grade
1
Author
BSc. Kamil Wrona (Author)
Publication Year
2006
Pages
29
Catalog Number
V60452
ISBN (eBook)
9783638541275
ISBN (Book)
9783640858484
Language
German
Tags
Beratung Krankenkassen Gesetzliche Rahmenbedingungen Rechte Pflichten Beratung Gesundheitswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BSc. Kamil Wrona (Author), 2006, Beratung durch Krankenkassen - Gesetzliche Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60452
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