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Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation in Hypertext und den Wissenserwerb

Title: Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation in Hypertext und den Wissenserwerb

Diploma Thesis , 2005 , 428 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: MMag. Margarete Poekl (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Hypertext-Lernumgebungen ermöglichen selbstgesteuertes Lernen, eine Form komplexen Handelns, für das der Einfluss von handlungsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen von Bedeutung scheint. Eines von diesen ist das Konstrukt der Kontrollüberzeugungen, die mehr oder weniger stark über Situationen und Lebensbereiche generalisierte Erwartung einer Person darüber, Ereignisse in ihrem Lebensraum weitgehend selbst beeinflussen zu können (internale Kontrollüberzeugungen) oder dabei von einer außerhalb von ihr liegenden Instanz abhängig zu sein (externale Kontrollüberzeugungen), d. h. einer anderen Person mit mehr Macht (soziale Externalität) oder Glück, Zufall und Schicksal (fatalistische Externalität). Hauptziel dieser an 322 SchülerInnen siebenter Klassen allgemeinbildender höherer Schulen in Wien und Niederösterreich durchgeführten Untersuchung war es, den Einfluss von generalisierten und bereichspezifischen Kontrollüberzeugungen auf die Navigation (gemessen als Anzahl betrachteter Knoten, Seitenaufrufen, Bearbeitungszeit und Bearbeitungstiefe) in einem Hypertext über das Mittelalter und das Ausmaß des Wissenserwerbs zu erforschen. Erwartungsgemäß wirkten sich sowohl generalisierte als auch hypertextspezifische Internalität statistisch signifikant auf die Navigation der TeilnehmerInnen aus: Bei mittlerer generalisierter und bei hoher hypertextspezifischer Internalität wurden die im Mittel höchsten Bearbeitungstiefen erreicht. Neben Kontrollüberzeugungen beeinflussten kognitive Fähigkeiten, Interesse an der Arbeit am Computer und eine positive Einstellung zum PC die Navigation der TeilnehmerInnen. Größerer Explorationsumfang und höher selbst eingeschätztes Vorwissen über das Mittelalter führten zu besseren Ergebnissen im Wissenstest.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

THEORETISCHE GRUNDLAGEN

1. Kontrollüberzeugungen

1.1 Begriffsbestimmungen

1.2 Verwandte Konstrukte

1.3 Konstruktentwicklung

1.3.1 Soziale Lerntheorie von Rotter

1.3.2 Konstruktdifferenzierungen

1.3.2.1 Passive und defensive Externalität

1.3.2.2 Konstruktdifferenzierung von Levenson

1.3.3 Konzept der Selbstwirksamkeit von Bandura

1.3.4 Handlungstheoretisches Partialmodell der Persönlichkeit von Krampen

1.3.5 Bereichspezifische Kontrollüberzeugungen

1.4 Entwicklung von Kontrollüberzeugungen

1.4.1 Kontrollüberzeugungen und Sozialisation

1.4.2 Altersbedingte Veränderungen von Kontrollüberzeugungen

1.5 Messung von Kontrollüberzeugungen

1.6 Individuelle Unterschiede aufgrund von Kontrollüberzeugungen

1.7 Kontrollüberzeugungen im Zusammenhang mit Informationssuche, akademischen Leistungen und selbstgesteuertem Lernen

1.7.1 Informationssuche

1.7.2 Verhalten und Ergebnisse in akademischen Leistungssituationen

1.7.3 Selbstgesteuertes Lernen

1.7.3.1 Kontrollüberzeugungen im Zusammenhang mit selbstgesteuertem Lernen

1.7.3.2 Empirische Ergebnisse zu Kontrollüberzeugungen und selbstgesteuertem Lernen mit Computer

2. Das Medium Hypertext

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Text und Hypertext

2.3 Geschichte von Hypertext

2.4 Anwendungsbereiche von Hypertext

2.5 Aufbau von Hypertext

2.5.1 Hypertext – Basis

2.5.2 Knoten

2.5.3 Links

2.5.4 Hypertext – Strukturen

2.6 Navigation in Hypertext

2.6.1 Browsing als hypertexttypisches Navigationsverhalten

2.6.2 Navigationsmuster

2.6.3 Navigationstypen

2.7 Hypertext als Lernmedium

2.7.1 Argumente für Hypertext

2.7.1.1 Kognitive Plausibilität

2.7.1.2 Multimedialität

2.7.1.3 Kognitive Flexibilität

2.7.1.4 Lernerkontrolle

2.7.1.5 Entdeckendes und inzidentielles Lernen

2.7.2 Argumente gegen Hypertext

2.7.2.1 Desorientierung

2.7.2.2 Kognitive Überlastung

2.8 Personeninterne Faktoren

2.8.1 Geschlecht

2.8.2 Fähigkeiten

2.8.3 Vorwissen, Erfahrungen und Einstellungen

2.8.3.1 Domänenspezifisches Vorwissen

2.8.3.2 Erfahrung im Umgang mit Computer und Hypertext

2.8.3.3 Hypertext – Literacy

2.8.3.4 Einstellungen zu Computer und Hypertext

2.8.4 Interesse und Motivation

2.8.4.1 Interesse

2.8.4.2 Motivation

2.8.5 Selbstwirksamkeit

2.8.6 Kontrollüberzeugungen

3. Resümee und Ausblick

4. Fragestellungen und Forschungshypothesen

4.1 Herleitung der Fragestellungen

4.2 Ableitung der psychologischen Hypothesen

4.2.1 Zu Auswirkungen von generalisierten Kontrollüberzeugungen auf die Bearbeitung von Hypertext

4.2.2 Zu Auswirkungen von bereichspezifischen Kontrollüberzeugungen auf die Bearbeitung von Hypertext

4.2.3 Zu anderen Einflussfaktoren auf die Bearbeitung von Hypertext und ihren Zusammenhänge mit Kontrollüberzeugungen

4.2.3.1 Geschlechtsunterschiede

4.2.3.2 Fähigkeiten

4.2.3.3 Vorwissen, Erfahrungen und Einstellungen

4.2.3.4 Interesse und Motivation

4.2.3.5 Kompetenz- und Selbstwirksamkeitserwartungen

4.2.4 Zu unterschiedlichen Lernleistungen in Abhängigkeit von Kontrollüberzeugung und der Bearbeitung von Hypertext

4.3 Fragestellungen der explorativen Datenanalyse

METHODE

5. Untersuchungsplan

5.1 Unabhängige Variablen

5.2 Abhängige Variablen

5.3 Weitere Variablen

6. Untersuchungsinstrumente

6.1 Erhebung von demografischen Daten

6.2 Erhebung von Schulnoten

6.3 Fragebogen Interesse

6.4 Leistungstests

6.4.1 Allgemeines zur ISA und der Vorgabe der Subtests

6.4.2 Merkfähigkeit (ISA – Waren merken)

6.4.3 Logisches Schließen – numerisch (ISA – Zahlenreihen fortsetzen)

6.4.4 Logisches Schließen – verbal (ISA – Beziehungen herstellen)

6.5 Erhebung von Erfahrung und Vorwissen

6.5.1 Informationsnetztechnisches Vorwissen

6.5.1.1 Computer- und Internet-bezogene Erfahrungen

6.5.1.2 Erfahrung im Umgang mit Hypertext

6.5.2 Domänenspezifisches Vorwissen

6.6 Einstellung zum Computer

6.7 Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen

6.7.1 Generalisierte Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen (FKK)

6.7.1.1 Allgemeines zum FKK

6.7.1.2 Online-Umsetzung des gekürzten FKK

6.7.2 Bereichspezifische Kontrollüberzeugungen (KUT)

6.7.2.1 Allgemeines zum KUT

6.7.2.2 Adaptierung der Kurzform des KUT für die Erfassung der hypertextspezifischen Kontrollüberzeugungen

6.8 Hypertext „Essen und Trinken im Mittelalter“

6.8.1 Zur Entstehung des Hypertextes

6.8.2 Beschreibung des Hypertextes

6.8.3 Zur technischen Umsetzung der Datenerfassung im Hypertext

6.9 Wissenstest zum Hypertext

6.9.1 Erstellung des Wissenstests

6.9.2 Zur Vorgabe des Wissenstest in der Untersuchung

6.10 Fragebogen zur Beurteilung des Hypertextes und seiner Bearbeitung

7. Untersuchungsdurchführung

8. Untersuchungsablauf

8.1 Erster Teil der Untersuchung

8.2 Zweiter Teil der Untersuchung

9. Beschreibung der Stichprobe

ERGEBNISSE

10. Teststatistische Analysen der Untersuchungsinstrumente

10.1 Gekürzter FKK (generalisierte Kontrollüberzeugungen)

10.2 Adaptierte KUT-Kurzform (hypertextspezifische Kontrollüberzeugungen)

10.3 ISA-Subtests

10.4 Fragebogen zur Erhebung des Interesses

10.5 Fragebogen zur Erhebung von Computer-, Internet- und Hypertexterfahrung

10.6 Fragebogen zur Computer-Einstellung

10.7 Fragebogen zur Einschätzung des Vorwissens

10.8 Fragebogen zur Beurteilung des Hypertextes und seiner Bearbeitung

10.9 Wissenstest nach der Hypertext-Bearbeitung

11. Deskriptive Datenanalyse

11.1 Zu den Ergebnissen der Leistungstests

11.2 Zum informationsnetztechnischen Vorwissen und der Erfahrung im Umgang mit Hypertext

11.3 Zur Einstellung zum Computer

11.4 Zu Interessen und Motivation

11.5 Zum domänenspezifischen Vorwissen

11.6 Zur Navigation durch den Hypertext

11.7 Zum Wissenstest nach der Hypertextbearbeitung

11.8 Zur Beurteilung des Hypertextes

11.9 Zu generalisierten Kompetenzerwartungen und Kontrollüberzeugungen

11.10 Zusammenhänge zwischen generalisierten Kompetenzerwartungen und Kontrollüberzeugungen und möglichen Einflussfaktoren auf die Bearbeitung des Hypertextes

11.10.1 Kontrollüberzeugungen und kognitive Fähigkeiten

11.10.2 Kontrollüberzeugungen und Erfahrung mit Hypertext

11.10.3 Kontrollüberzeugungen und Einstellung zum Computer

11.10.4 Kontrollüberzeugungen, Interesse und Motivation

12. Hypothesenprüfung

12.1 Zu den die Navigation beeinflussenden Variablen

12.1.1 Geschlecht

12.1.2 Kognitive Fähigkeiten

12.1.3 Domänenspezifisches Vorwissen

12.1.4 Erfahrung im Umgang mit Hypertext

12.1.5 Positive Einstellung zum Computer

12.1.6 Interesse

12.1.7 Motivation

12.1.8 Generalisierte Kompetenzerwartungen

12.1.9 Zusammenfassung der Ergebnisse zu den die Navigation beeinflussenden Variablen

12.2 Zum Einfluss der generalisierten Kontrollüberzeugungen auf die Bearbeitung des Hypertextes

12.2.1 Anzahl betrachteter Hypertextseiten

12.2.2 Anzahl der Seitenaufrufe

12.2.3 Bearbeitungszeit

12.2.4 Bearbeitungstiefe

12.3 Zum Einfluss der bereichspezifischen Kontrollüberzeugungen auf die Bearbeitung des Hypertextes

12.3.1 Anzahl betrachteter Hypertextseiten

12.3.2 Anzahl der Seitenaufrufe

12.3.3 Bearbeitungszeit

12.3.4 Bearbeitungstiefe

12.3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse zum Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation im Hypertext

12.4 Zu den Einflussfaktoren auf den Wissenserwerb

12.4.1 Vorwissen

12.4.2 Navigation im Hypertext

12.4.3 Kontrollüberzeugungen

12.4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse zu den Einflussfaktoren auf den Wissenserwerb

12.5 Zusammenfassung der Hypothesenprüfung

13. Weitere Ergebnisse

13.1 Clusteranalyse zur Navigation

13.1.1 Allgemeines zur Clusteranalyse

13.1.2 Beschreibung der Cluster hinsichtlich des Navigationsverhaltens

13.1.3 Analyse der Cluster in Hinblick auf die neben der Navigation untersuchten Variablen

13.1.3.1 Kontrollüberzeugungen

13.1.3.2 Kognitive Fähigkeiten

13.1.3.3 Aufgabenschwierigkeit

13.1.4 Zusammenfassung der Ergebnisse zur Clusteranalyse

13.2 Weiterführende Analyse der Wissenstestergebnisse

13.2.1 Wissenstestrelevante Maße der Hypertextbearbeitung

13.2.2 Wissenstestbearbeitung von Personen in Clustern mit unterschiedlichem Navigationsverhalten

13.2.3 Lernleistung

13.2.3.1 Lernleistungsmaß (LLM)

13.2.3.2 Unterschiede in der Lernleistung aufgrund von Unterschieden in Personenmerkmalen und Navigationsverhalten

13.2.4 Zusammenfassung der weiterführenden Analyse der Wissenstestergebnisse

DISKUSSION

14. Ergebnisse der Untersuchung und ihre Diskussion im Kontext der bisherigen Forschung zu Kontrollüberzeugungen und Hypertext

14.1 Korrelative Ergebnisse

14.2 Auswirkungen von personeninternen Faktoren auf die Navigation

14.2.1 Personenvariablen ohne Einfluss auf die Navigation

14.2.1.1 Geschlecht

14.2.1.2 Informationsnetztechnisches Vorwissen

14.2.1.3 Domänenspezifisches Vorwissen

14.2.1.4 Interesse am Thema des Hypertextes, Motivation und Kompetenzerwartungen

14.2.2 Personenvariablen mit Einfluss auf die Navigation

14.2.2.1 Kognitive Fähigkeiten

14.2.2.2 Interesse an der Arbeit mit dem PC und positive Einstellung zum Computer

14.3 Die Bedeutung von Kontrollüberzeugungen

14.3.1 Erklärungsansätze für die Ergebnisse zu generalisierten und bereichspezifischen Kontrollüberzeugungen

14.3.2 Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation im Hypertext

14.4 Einflussfaktoren auf den Wissenserwerb

14.4.1 Vorwissen

14.4.2 Navigation

14.4.3 Kontrollüberzeugungen

14.4.4 Erklärungsansätze für die Ergebnisse des Wissenstests

15. Reflexion: Kritikpunkte und Anregungen für zukünftige Untersuchungen

16. Implikationen für die Praxis

ZUSAMMENFASSUNG

LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Ziel der Studie ist es zu untersuchen, inwieweit unterschiedliche Ausprägungen generalisierter und bereichspezifischer Kontrollüberzeugungen die Informationssuche (Navigation) von GymnasiastInnen der 11. Schulstufe in einem Hypertext über das Mittelalter sowie den daraus resultierenden Wissenserwerb beeinflussen.

  • Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf das Navigationsverhalten
  • Zusammenhang zwischen Personenmerkmalen und Wissenserwerb im Hypertext
  • Differenzierung zwischen generalisierten und hypertextspezifischen Kontrollüberzeugungen
  • Rolle kognitiver Fähigkeiten und motivationaler Faktoren beim Lernen mit Hypertext
  • Analyse von Navigationsmustern und Wissenstestergebnissen

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsbestimmungen

Die Kontrollüberzeugungen (= „locus of control of reinforcement“, Rotter, 1966), ein zentrales Konzept, wenn es um die Ausübung von Tätigkeiten geht, sind theoretisch in der Sozialen Lerntheorie von Rotter (siehe Kapitel 1.3.1, S. 29f.) verankert. Es handelt sich bei ihnen allgemein um Erwartungen bezüglich der Instanz, die von der Person als verantwortlich für Konsequenzen ihres Verhaltens angesehen wird. Je nachdem, ob diese Instanz als innerhalb oder außerhalb der Person liegend betrachtet wird, wird unterschieden zwischen

internaler Kontrollüberzeugung: Die handelnde Person sieht sich selbst bzw. ihr Verhalten als Verursacher der entsprechenden Konsequenzen.

externaler Kontrollüberzeugung: Die Person nimmt an, dass die Ergebnisse ihres Handelns von Faktoren wie Glück, Zufall, dem Einwirken von Personen mit mehr Macht und anderen externen Bedingungen bestimmt werden, die außerhalb ihrer eigenen Einflussmöglichkeiten liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kontrollüberzeugungen: Dieses Kapitel erläutert das theoretische Konstrukt der Kontrollüberzeugungen, deren Entwicklung sowie verschiedene Differenzierungsmöglichkeiten, wie die Unterscheidung zwischen Internalität und Externalität.

2. Das Medium Hypertext: Hier wird der Hypertext als Lernmedium definiert, sein Aufbau beschrieben und die Navigation als zentraler Prozess des Wissenserwerbs in nicht-linearen Umgebungen detailliert analysiert.

3. Resümee und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Überlegungen zusammen und bereitet auf die empirische Untersuchung vor, indem es die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für den Wissenserwerb mit Hypertext hervorhebt.

4. Fragestellungen und Forschungshypothesen: Basierend auf der Theorie werden hier die Forschungsfragen abgeleitet und psychologische Hypothesen formuliert, die den Einfluss von Kontrollüberzeugungen und anderen Einflussfaktoren auf das Navigationsverhalten und den Wissenserwerb prüfen.

5. Untersuchungsplan: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Online-Studie mit GymnasiastInnen, einschließlich der abhängigen und unabhängigen Variablen.

6. Untersuchungsinstrumente: Hier werden die verwendeten Fragebogenverfahren (FKK, KUT), Leistungstests (ISA) und die Gestaltung des Hypertextes zur Datenerfassung im Detail vorgestellt.

Schlüsselwörter

Kontrollüberzeugungen, Locus of Control, Hypertext, Navigation, Wissenserwerb, Internalität, Externalität, Selbstwirksamkeit, selbstgesteuertes Lernen, kognitive Fähigkeiten, Computer-Erfahrung, Medienpsychologie, Schulleistung, explorative Datenanalyse, Lernleistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Persönlichkeitsmerkmale "Kontrollüberzeugungen" auf das Navigationsverhalten von SchülerInnen bei der Arbeit mit einem Hypertext und auf den damit verbundenen Lernerfolg auswirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Psychologie der Kontrollüberzeugungen, die Funktionsweise von Hypertexten als Lernmedien und deren Interaktion mit personeninternen Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass verschiedene Ausprägungen von Kontrollüberzeugungen (internal vs. external) das Suchverhalten und den Wissenserwerb in einer Hypertext-Umgebung signifikant beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein exploratives Design mit einer quantitativen Online-Studie an 322 SchülerInnen durchgeführt, wobei Fragebögen und Leistungstests sowie die Analyse von Logfiles zur Navigation eingesetzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nach der theoretischen Fundierung der Untersuchungsplan, die Messinstrumente, der konkrete Ablauf der Datenerhebung und die ausführliche statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kontrollüberzeugungen, Hypertext-Navigation, Wissenserwerb, Internalität, Externalität und selbstgesteuertes Lernen.

Welche Rolle spielt die "Bearbeitungstiefe" in der Arbeit?

Die Bearbeitungstiefe (STM) ist ein zentraler abhängiger Navigationsparameter, der berechnet, wie tief ein Nutzer in die hierarchische Struktur des Hypertexts vordringt und dort Zeit verbringt, um tieferes Lernen zu ermöglichen.

Welches Ergebnis zur Internalität ist besonders bemerkenswert?

Die Studie zeigt, dass eine hohe hypertextspezifische Internalität mit einer höheren Bearbeitungstiefe einhergeht, was darauf hindeutet, dass Internale gezielter in die Tiefen des Hypertexts vordringen.

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Details

Title
Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation in Hypertext und den Wissenserwerb
College
University of Vienna  (Fakultät für Psychologie)
Grade
1,0
Author
MMag. Margarete Poekl (Author)
Publication Year
2005
Pages
428
Catalog Number
V59708
ISBN (eBook)
9783638535694
ISBN (Book)
9783656807995
Language
German
Tags
Einfluss Kontrollüberzeugungen Navigation Hypertext Wissenserwerb
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Margarete Poekl (Author), 2005, Einfluss von Kontrollüberzeugungen auf die Navigation in Hypertext und den Wissenserwerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59708
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